Fischseuchenausbruch
Verfasst: 18.08.2005, 19:33
In einer nordostbayerischen Fischzuchtanlage ist in diesem Frühjahr in größeren Stückzahlen Saiblings- und Forellenbrut verendet. Der Fischgesundheitsdienst Bayern hat IPN (Infektiöse Pankreas Nekrose), eine meldepflichtige Fischseuche diagnostiziert! Daraufhin wurde auf amtstierärztliche Weisung ordnungsgemäß der (betroffene) Bestand 'gekeult', die Anlage gesperrt und desinfiziert. Der Betriebsinhaber hat sich tragischer Weise kurz danach das Leben genommen, ob im Zusammenhang mit dieser betrieblichen Katastrophe wird nie mehr zu klären sein.
Ob auch der Betrieb untersucht und gesperrt wurde, aus dem die Eier stammten (die Infektion könnte von 'latent infizierten' Laichfischen über die Eier übertragen worden sein) war daher für Außenstehende nicht mehr recherchierbar. Diejenigen die es wissen müssten beziehen sich auf ihre dienstliche/tierärztliche Schweigepflicht.
Ob auch der Betrieb untersucht und gesperrt wurde, aus dem die Eier stammten (die Infektion könnte von 'latent infizierten' Laichfischen über die Eier übertragen worden sein) war daher für Außenstehende nicht mehr recherchierbar. Diejenigen die es wissen müssten beziehen sich auf ihre dienstliche/tierärztliche Schweigepflicht.