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Wie oft trainiert ihr ...

Verfasst: 12.12.2005, 20:22
von Marc/Ruhrpott
Hi Leute ,

Ich wollte mal so nachfragen wie oft ihr den so trainieren geht auf der Wiese um euren Wurfstil zu verbessern oder perfektionieren .

Ich möchte das Werfen am Wasser hier ausschließen da es wirklich nur um das reine Weitenjagen und Trickwurfspektakel gehen soll .

Ich trainiere selber nämlich sehr viel aber auch leider fast immer allein vll. kann man da ja was dran ändern , denn mit mehreren und wenn jeder jeden hilft macht es doch am meisten Spaß und wird wohl auch den größten Erfolg bringen .

MFG Marc und viel Spaß beim schreiben .

Verfasst: 12.12.2005, 21:05
von Maifliege
Hallo Marc,

nie. Allerdings mache ich jeden Tag und eigendlich immer mentale Trockenübungen. Bringen sportphysiologisch einiges aber dir in dem abgefragten Zusammenhang nix. Bin aber neugierig wer noch so den ganzen Tag mental vor sich hin wirft. Bin mal völlig verträumt über den Parkplatz eines Supermarkts gegangen und hab mehr als nur fiktiv gewedelt, also konkret Trockengeworfen und wurde von nem anderem Wedeler erkannt, war ein feuchtfreulicher Abend... Nicht eingeweihte Personen habens wahrscheinlich für ne Sonderform der Epilepsie gehalten oder so....

Grüße von der Maifliege

Verfasst: 12.12.2005, 23:38
von Olaf Kurth
Hallo Marc,

wenn ich ehrlich bin, habe ich das früher auch gemacht (vor allem im Winter). Allerdings geht es alleine auf der Wiese nur bis zu einem bestimmten Punkt, weil Du irgendwann die eigenen Fehler nicht mehr erkennen kannst.
Bei den Trickwürfen ist es anders, die habe ich bei Roman ausgiebig gelernt und kann sie auf der Wiese jederzeit nochmal abspulen.

Von den Weitenjagden auf der Wiese nehme ich allerdings mehr und mehr Abstand. Das hat für mich nichts mit meiner Fischerei zu tun sondern ist ein kosmetisches Show-Werfen, das mir nichts bringt. Schau mal bei den Größen unserer Szene genau hin: Als ich z.B. bei einer Brinkhoff-Veranstaltung gesehen habe, dass das Vorfach des FFF-Vorreiters Feuerstein beim Rückschwung schon auf der Wiese lag, war ich bedient. Jeder Fischer weiß, dass er beim Vorwurf die Schnur extrem beschleunigt (fast 500 KM/h). Was dann mit einer Fliege im Gras passiert passiert ist klar - sie reißt ab!!!!!!!!

Dass solche und ähnliche Show-Elemente nichts mit dem normalen Fischen an unseren Mittelgebirgsbächen zu tun haben, sollte eigentlich klar sein, aber gerade das ist mein Element. Demzufolge knöpfe ich bei Trainings-Einlagen stets eine Fliege ans Vorfach denn nur so kann ich komplizierte Feinheiten unter realistischen Bedingungen einüben.

Und seien wir ehrlich: Wo kann ich das besser perfektionieren als am Wasser????
Nirgendwo, richtig!!!!!!!!
Deswegen bin ich auch zu Übungszwecken so oft es die Zeit zulässt am Wasser denn nur dort erkenne ich den Erfolg. Die Trockenübungen auf der Wiese haben meiner Meinung nach nur noch begrenzt mit dem zu tun, was wir am Wasser erleben. Zur Einübung der einfachsten Grundtechniken ist es in Ordnung, alles andere lernst Du nur am und im Wasser und das ist für jeden Fliegenfischer sehr viel wichtiger!

Gruß, Olaf

Verfasst: 13.12.2005, 00:22
von helmut herrmann
hallo Olaf,

kann Dir nur uneingeschränkt recht geben. Wurfvorführungen habe ich auch
genug gesehen; hatte mit praxisnaher sensibler Fischerei allerdings wenig
zu tun. Auf der Wiese Langleinen auszulegen hat mit Werfen an ver-
wachsenen Bächen und Flüssen recht wenig gemeinsam. Fliegenfischen
besteht eben nicht nur aus "Weitwürfen" mit Showeinlagen.
Aber weit werfen kann ich auch....

Helmut

Verfasst: 13.12.2005, 08:28
von Meiermann
Hallo,
ich gehe eigentlich jeden Tag ein wenig werfen, entweder bei mir unten auf dem Rasen oder an das Regenrückhaltebecken ist auch nur 10 min. zu Fuss entfernt.
Allerdings geht es mir dabei nicht darum neue Weitenrekorde aufzustellen, sondern einfach um das geile feeling beim werfen, ich genieße es einfach eine Rute in der Hand zu haben und zu werfen, das ist für mich Entspannung nach einem stressigen Arbeitstag.
Allerdings ernte ich dabei von meiner Frau nur noch Kopfschütteln, aber was solls dafür nehme ich dann meinen Sohn mit, der versteht mich und hat auch Freude daran;-))
Gruss Meiermann

Verfasst: 13.12.2005, 09:09
von Rast
Hallo Marc

Wie wärs wenn wir tauschen ??

Dann brauchst Du armer Kerl nicht allein auf der Wiese stehen -weit werfen
kannst Du ja eh...... :D

.... und ich könnte noch ein bisschen an meinen Fähigkeiten arbeiten und müsste nicht hier im Büro hocken mit noch 15 Tagen Urlaub und 65 Überstunden auf der Habenseite :mad:

Ich will auch auf die Wiese !!!!! :D :D


Gruss Ralf

Verfasst: 13.12.2005, 15:02
von Marc/Ruhrpott
Ich weiß das am Wasser alles anders ist schließlich bin ich ca 150 Tage im Jahr dort am fischen und deswegen bezog sich meine Frage auch auf das Werfen auf der Wiese und es kommt ja nicht darauf an wie weit man wirft sondern wie ich das mache .

Das heißt wie baut sich meine schnur in der Luft auf , wie brauche ich noch weniger Kraft , halt alles konzentriert in Perfektion ausüben .

MFG Marc

Ps:Ralf da möchte ich echt nicht Tauschen hört sich traurig an :D

Verfasst: 13.12.2005, 16:30
von Dirk Janßen
Original geschrieben von Rast
15 Tagen Urlaub und 65 Überstunden
Moin Ralf,
was meinste wieviel Ruten Du in der Zeit bauen kannst :D

TL
Dirk

PS Magst Du nicht mal was maßgebliches in den momentanen Splitcane-Thread schreiben? Deine Splitcane war die erste, die mich an Kohle zweifeln ließ :)

Verfasst: 13.12.2005, 16:51
von Matthias M.
Hallo Marc,

ich bin schon relativ oft auf der Wiese anzutreffen, je nachdem was mich gerade mal wieder gestochen hat (was ich irgendwo gesehen habe und noch nicht kann). Es kann schon mal vorkommen, dass ich 7 Tage die Woche die Fliegenrute in der Hand habe. Wie z.B. vor zwei Jahren, da hatte ich mir in den Kopf gesetzt den traditionellen Gebethsroither zu lernen. Hierbei darf auch ab und zu die Freundin mit um mit der Videokamera die Würfe aufzunehmen für die spätere Analyse etc. :D

Gruß Matthias

Verfasst: 13.12.2005, 17:00
von Gerry
Hallo Marc,

einmal im Jahr, nachdem ich am Abend zuvor den Teil eines Hängebauchschweines verdrückt habe. :D

TL Gerry



@Rast

Verfasst: 13.12.2005, 19:50
von Daniel/Bonn
mit noch 15 Tagen Urlaub und 65 Überstunden auf der Habenseite :mad:

@Rast: Manche sollten doch froh sein, dass sie überhaupt Arbeit haben!!! Es gibt sicher nicht wenige Leser im Forum, die dich um die Arbeit beneiden, genauso andere, die hätten gerne mal NUR 65 Überstunden...
@ alle: Sorry is leider off topic, aber das konnte ich mir doch nicht verkneifen. Habe das Gejammer über Arbeit mehr als satt. Bitte nur noch 10h-Woche bei vollem Lohnausgleich, 1 Überstunde bitte in Gold aufwiegen...
d. :mad:

Verfasst: 13.12.2005, 20:09
von Nico (Berlin)
Hallo!
Ich kann "Trockenübungen" nur empfehlen. Am Wasser hat man anderes im Kopf als sich auf die werferein zu konzentrieren..und das ist auch gut so ;-) Meiner Erfahrung nach ist es gut, ein- bis zweimal im Jahr einen Kurs zu machen, um mal einen Profi eine Analyse machen zu lassen. Das Gelernte kann man dann in Eigenregie trainieren.

Ich gehe einigermaßen regelmäßig auf die Wiese und im Sommer an einen Brunnen, um Wasserwürfe zu üben und um Ruten zu testen.

Besten Gruß

Nico

http://www.flyfishers-delight.de

Verfasst: 13.12.2005, 20:39
von willi aus I
Hallo Ralf

Was willst du auf der Wiese ,schnapp dir lieber deine neue HM2
und komm mit zum Rhein, it`s Zandertime.

Gruss Willi:winkie:

Verfasst: 13.12.2005, 21:15
von Makenshi
Hallo!

Ich hab wahrscheinlich dasselbe Problem wie die viele andere auch. Bei mir ist es nämlich so, dass es sich zur Zeit nicht lohnt, auf die Wiese zu gehen. Ich komme frühestens um 16:00 Uhr nach Hause und bis ich dann mit allem drum und dran auf der Wiese stehe, ist es leider schon dunkel :(
Da bleibt nur das Warten aufs nächste Frühjahr. Aber immerhin kann man die langen Winterabende auch anders sinnvoll nutzen und seine Fliegendose für die nächste Saison wieder füllen ;)

Gruß,
Tristan

Verfasst: 13.12.2005, 21:23
von Matthias M.
Hallo Tristan,

Fliegenfischen/ Werfen im dunklen fördert das Timing. :D

Gruß Matthias