Abweichende Laich- und Schonzeiten

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Maggov
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Abweichende Laich- und Schonzeiten

Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo,

ich wollte mal eine Frage zum Thema Schonzeit loswerden, die mich schon die ganze Saison beschäftigt.

In ein paar Gewässern habe ich jetzt schon die Erfahrung gemacht, dass Fische ausserhalb der gesetzlichen Schonzeiten (z.T. sogar weit weg von der Schonzeit) schon Laich / Milch im Bauch hatten.

Deshalb frage ich mich ob gesetzliche Schonzeiten - insbesonders bundesweite Schonzeiten - überhaupt sinnvoll sind oder ob es nicht besser wäre den Gewässerwarten diese Schonzeiten zu überlassen.

Präventiv zu dem Punkt:
Gesetzliche Schonzeit macht Sinn, da sonst die "unvernünftigen" Fischer das Ganze Jahr durchfischen und alles zu Grunde geht. -> nun, eigentlich liegt die Antwort schon in der Frage. Wenn den Gewässerbetreibern die NAchhaltigkeit kein Anliegen ist, dann werden die gesetzlichen Bestimmungen auch nicht helfen...

Was meint Ihr?
Und habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht mit abweichenden Schon- und Laichzeiten?

Viele Grüsse

markus
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Peter Pan
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Ungelesener Beitrag von Peter Pan »

Hallo Maggov,

hier an der Sinn in Hessen passt es ganz gut mit den Schonzeiten.
Die Bachforellen haben Ende November gelaicht und die Äschen sind Ende März dran.
Natürlich haben sie schon vorher Laich/Milch angesetzt, aber das ändert ja nichts. Es geht wohl hauptsächlich darum, die Fische zu schützen, wenn sie sich im Laichgeschäft auf alles stürzen.

TL

Peter
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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus Markus!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sogar in einem Gewässer die Laichzeiten verschieben können (letzten Sommer im August habe ich Bachforellen voll Laich gefangen, ich glaube es lag an dem sehr unfreundlichen Sommer), sodass die Anpassungen nicht immer ganz leicht sind.

Man sollte allerdings aufpassen und so weit wie möglich Anpassungen vornehmen.

Beste Grüße,
Hans
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Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo zusammen,

mir zieht es halt immer das Herz in der Brust zusammen, wenn ich mitten in der Saison einen Fisch entnehme und dann feststelle, dass er schon Laich im Bauch hat. Ich rede jetzt nicht von Ansätzen von Laich, sondern wirklich von voll ausgebildeten Laich.

Genauso habe ich schon erlebt, dass Forellen im April noch Milch hatten...

Da frage ich mich halt einfach ob es überhaupt Sinn macht eine "pauschale" Schonzeit zu bestimmen... vor allem wenn die Leute sich nicht drum scheren, dann bringt das ganze Besetzen und Regulieren gar nichts, weil sie schlichtweg zur falschen Zeit schützen.

Eine Verlängerung der Schonzeit ist ja auch nur ein halbgefälliger Kompromiss, da verkürze ich die Fischzeit nur weil ich kein Interesse habe mich mit dem Laichverhalten an meinem Gewässer auseinander zu setzen (das setzt jetzt voraus, dass Schonzeit mit Saisonpause zusammenfällt, das gibt es allerdings hier in Bayern so gut wie überall).

Ausserdem frage ich mich, warum es zu derartigen Abweichungen kommt... Hormone im Wasser (Stichwort Pille udn Klo), Zuchtfische mit abgefahrenen Laichzyklen, Klimawandel... keine Ahnung!

Viele Grüsse

Markus
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo Markus,

meiner Erfahrung nach (habe beim Elektrofischen pro Saison tausende Fische in der Hand) korrellieren Laichreife "zum falschen Zeitpunkt" und "Besatzfisch" (erkenntlich an Flossen, Gesundheitszustand, Korpulenz etc.) bei Salmoniden ganz deutlich und das Phänomen tritt im Wesentlichen bei Regenbogenforellen auf!

Alles klar?! Ich hätte kein schlechtes Gewissen, im Juni einen rinnenden RF - Milchner zu entnehmen - im Gegenteil!

Bei den Cypriniden (um nicht zu engstirnig zu sein) gibt's Arten mit streng definierten, kurzen Laichperioden (Hasel, Nase z.B.) und welche mit sehr langen und wiederholten Laichaktivitäten (Laube, Güster, Aitel, ..).

Clemens
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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus Markus!

Da kann ich Dir nur recht geben, auch mir tut das weh, wenn ich einen Fisch guten Gewissens entnehme und dann bemerken muss, dass er schon Laich ausgebildet hat (übrigens war bei meinem Beispiel der Laich im August bereits voll ausgebildet).

Das Problem das Du anprichst, ist eines das natürlich auch juristisch interessant ist, weil es im weitesten SInn darum geht, was kann Gesetz?

Grundsätzlich kann man alles, was man in Worte fassen kann, in ein Gesetz gießen, aber eben nur grundsätzlich (auch eine private Bestimmung, die Vertragsinhalt wird bezeichne ich hier der Einfachheit halber als Gesetz).

Gesetz stößt dort an seine Grenzen, wo zugrundeliegende Lebensachverhalte zu komplex sind und sich zu schnell ändern, das ist wohl hier der Fall. Man kann eben nicht jedes Jahr eine Verordnung oder ein Gesetz ändern, weil sich witterungsbedingt die Schonzeit verschieben müsste. Das sollte man übrigens auch der EU mal sagen, dass zB ein Autobus in Spanien anders ausschauen muß als in Schweden und deshalb EU Norm Busse Schwachsinn sind.

Wünschenswert wäre in so einem Zusammenhang eine sinnvolle Rahmengesetzgebung, die den Bewirtschaftern einräumt auf die jeweiligen Gegebenheiten besser einzugehen, aber auch nicht zu viel offen lässt, damit kein Unfug damit getrieben wird.

Das ist leider ein schmaler Grat, der hier beschritten werden müsste, aber es wäre einen Versuch wert!

Beste Grüße,
Hans
Zuletzt geändert von pehers am 26.01.2006, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Clemens,

ich entnehme eigentlich nur RBF und Saiblinge- hat jetzt keinen tieferen Hintergrund (bis auf die Saiblinge die schmecken einfach so lecker ;)), aber wenn ich mir meine Fangbücher ansehe war es im letzten Jahr eine einzige Bachforelle und die hat geblutet...

@Hans: das ist ja der Punkt. Warum schreibt ein Gesetzgeber nicht einfach vor, dass eine Fischart über einen festgelegten Zeitraum (z.B. 3 Monate) zu schützen ist und der Zeitpunkt sich an der Laichzeit des jeweiligen Gewässers zu orientieren hat. Dann habe ich eine Regulierung im Sinne "Du musst schützen" und vermeide solche Misstände (@Clemens: für mich ist das ein Misstand, da Zuchtfisch hin oder her - es ist ein Individuum und soll die Chance haben einmal im Leben Sex zu haben ;)...).

Das Problem geht doch eigentlich noch weiter:
Wir waten u.U. auf frischem Laich herum mit besten Gewissen, da wir denken da liegt die nächsten Monate eh' noch nichts... und andererseits halten wir uns zurück obwohl im Fluss goar nix in der Richtung passiert...

Mich erinnert das an eine Annekdote zum Thema Planwirtschaft aus Rumänien. Dort ist die Apfelernte an einem landesweiten Stichtag vorgeschrieben. die Konsequenz in einem Teil des Landes werden unreife Äpfel geerntet, im anderen Teil verfaulen derweil die Äpfel an den Bäumen und am Boden und auf den Bahnhofen verfault der Rest weil das rumänische Bahnsystem mit dem zeitgleichen Abtransport total überfordert ist. Das kommt raus wenn der Staat für den Menschen mitdenken will...

Viele Grüsse

Markus
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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus Markus!

Sicher ist das wünschenswert, allein mir fehlt der Glaube!

1. Wahrscheinlich ist es vielen Pächter unmöglich bzw. zu aufwendig, diese Dinge ganau zu erheben.

2. Wenn sich Änderungen immer ergeben können, müsste man jeden Lizenznehmer benachrichtigen.

3. Diese Möglichkeiten bestehen über die gesetzlich vorgeschriebenen Schonzeiten hinaus ohnehin - und ein bisschen mehr Selbstbeschränkung würde beim Zustand unserer Gewässer sowieso nicht schaden - sie Kormoran.

4. Darüber hinaus muß ich sagen, sind die Schonzeiten zumindest in Österreich in weiten Bereichen so geregelt, dass sie den natürlichen Gegebenheiten entsprechen, wenn nicht wirklich außergewöhnlich Umstände eintreten.

Aber nachdenken sollte man natürlich wie immer über alles!

Beste Grüße,
Hans
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Noch ein kleiner provokanter Einwurf:

Es ist doch völlig egal, ob ich im August eine seltsamer weise laichreife Bachforelle entnehme, oder eine nicht laichreife. Das Tier kann sich im im Herbst / Winter nicht mehr am Laichgeschäft beteiligen - so oder so.

Also was solls? Entscheidend ist die gesamte Dauer der Schonzeit!

Clemens
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pehers
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Ungelesener Beitrag von pehers »

Servus Clemens!

Aber doch nur wenn es sich nur um einzelne Fische und nicht um ein allgemeines Phänomen handelt, oder?

Gruß,
Hans
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Kurt Zumbrunn
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Ungelesener Beitrag von Kurt Zumbrunn »

Hallo zusammen
Bin kein Gewässerökologe, erlaube mir aber trotzdem Stellung zu nehmen:
Da muss ich Clemens völlig Recht geben! Tatsache ist doch, wenn ich während der Fischsaison einen Fisch entnehme, wird er beim nächsten Laichgeschäft fehlen. Ob ich ihn nun im Frühling entnehme oder im Herbst spielt da keine Rolle.
Sehe ich das falsch?
Gruss
Kurt
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Kurt,

schön dass Du Dich einschaltest. Dass ein entnommener Fisch im nächsten Laichgeschäft fehlt ist offensichtlich, da entnommen. Die Frage meinerseits war ja auch nicht darauf abgezielt, sondern vielmehr auf die Tatsache, dass es anscheinend abweichende Laichzeiten aber einheitliche Schonzeiten gibt. Fallen diese beiden weit auseinander ist die Schonzeit hirnrissig, da sie ihren Zweck (Schonung laichender Fische und der laichgebiete) verfehlt.

Deshalb wäre es doch bei einem gehäuften Auftreten laichreifer Fische im Hochsommer (als Beispiel) sinnvoll die Schonzeit entsprechend zu verlagern. da das Gesetz jedoch für die jeweilige Fischart eine Schonzeit vorschreibt, sehen wir diese als gegeben an und interessieren uns schon gar nicht mehr wann die Fische eigentlich zur Sache kommen.

Sehe ich das jetzt falsch oder ist da schon ein Unterschied?

Viele Grüsse

Markus
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Kurt Zumbrunn
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Ungelesener Beitrag von Kurt Zumbrunn »

Hallo Markus
So gesehen hast Du natürlich recht. Ich kenne dieses Phänomen jedoch nicht. Bei uns laichen die Bachforellen gegen November, während ca. 5 Wochen. Solche Früh- oder Spätlaicher, wie Du sie beschreibst, kenne ich bei uns nicht und bin deshalb zu meiner Aussage gekommen.
Vielleicht hängt das wirklich damit zusammen, dass wir bei uns auch keine Besatzfische kennen.
Gruss
Kurt
<< streamstalkin´ 24/7 >>

Trockenfliegen- und Bambuspurist
Wolf L.

Ungelesener Beitrag von Wolf L. »

Hallo,

selbst wenn einem z.B. im Juli/August eine Forelle mit voll ausgebildetem Laich begegnen sollte und diese dann z.B. spätestens im September würde laichen wollen würden sich folgende Fragen aufdrängen: findet diese Forelle überhaupt einen Paarungspartner und selbst wenn, welche Überlebenschance hat Brut, die dann bei noch verhälnismässig warmen Wasser recht bald schlüpfen würde, im November/Dezember?

Aber mal eine etwas überheblich wirkende Frage an Markus: bist Du Dir sicher, dass es sich um ausgebildeten Laich handelte? Bei Forellen sieht der nicht aus wie handelsüblicher Kaviar, die Eier sind erheblich grösser. Eier in der Grösse von Kaviar tragen die Forellen tatsächlich schon gegen Sommer.

Gruss,

Wolf
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Wolf,

"findet diese Forelle überhaupt einen Paarungspartner und selbst wenn, welche Überlebenschance hat Brut, die dann bei noch verhälnismässig warmen Wasser recht bald schlüpfen würde, im November/Dezember?"

Das ist in der Tat eine interessante Frage. Vielleicht können hier die Biologen (CLEMENS -> HILFE!) dazu Stellung nehmen.

"

Hallo,

selbst wenn einem z.B. im Juli/August eine Forelle mit voll ausgebildetem Laich begegnen sollte und diese dann z.B. spätestens im September würde laichen wollen würden sich folgende Fragen aufdrängen: findet diese Forelle überhaupt einen Paarungspartner und selbst wenn, welche Überlebenschance hat Brut, die dann bei noch verhälnismässig warmen Wasser recht bald schlüpfen würde, im November/Dezember?

"Aber mal eine etwas überheblich wirkende Frage an Markus: bist Du Dir sicher, dass es sich um ausgebildeten Laich handelte? Bei Forellen sieht der nicht aus wie handelsüblicher Kaviar, die Eier sind erheblich grösser. Eier in der Grösse von Kaviar tragen die Forellen tatsächlich schon gegen Sommer."

ich finde die Frage nicht überheblich, da wir a) dazu noch nichts geschrieben haben und b) ich eben kein Biologe bin. Ich gehe davon aus, dass Du mit Kaviargrösse einen Durchmesser von ca. 1mm meinst. Die Eier, die ich gesehen habe hatten einen Durchmesser von ca. 2-3 mm. Ob das dann schon voll ausgebildet ist weiß ich nicht, gross fand ich den Laich allemal.

Viele Grüsse und thx. für die Beteiligung!

Markus
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