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Nymphenhaken zurechtbiegen??
Verfasst: 07.02.2006, 19:50
von davino
Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem ein sehr schönes Muster einer Steinfliegennymphe im I-net entdeckt und frage mich jetzt ob das Verbiegen des Haken`s mit Feuerzeug und Zange die Stabilität des Hakens verringert oder sogar den Haken unbrauchbar macht?
Ich weiss dass es Solche Haken auch zu kaufen gibt zB: TMC947BL, aber ich muss sagen wenn das mit dem biegen auch selber geht, würde ich dieses vorziehen weil man flexibler ist!
Währe super, wenn Ihr mir weiterhelfen könnt!!!
Viele Grüsse an alle
Bast:)
Verfasst: 07.02.2006, 20:00
von andi d aus p
Hallo Davino,
würde die Finger davon lassen!!
Habe es auch schon probiert , Jighaken mit einer Zange anzufertigen,
sind entweder gleich gebrochen oder nach leichter Belastung.
Kauf dir die gebogenen Haken lieber !
Gruß Andreas
Verfasst: 07.02.2006, 20:01
von Äschenjäger
Hi !
Also mit Gewalt geht das sicherlich
Ich vermute jetzt mal das der Haken beim zu starken biegen bricht, man sollte am besten mal sehen wie stark der Haken gebogen werden muss.
Ein Link wäre deshalb sehr hilfreich.
Freundliche Grüße,
Marius
Verfasst: 07.02.2006, 20:44
von sedge111
Hallo Bast,
also ich biege seit Jahr und Tag meine Haken, wenn ich eine Klinkhammer binde.
Bis jetzt ist noch KEINER im Drill gebrochen. Also ich hätte keine Probleme den Haken ein wenig zu biegen!
Grüße!
Tom
Verfasst: 07.02.2006, 20:52
von Friedemann
Hi Bast,
ein leichtes biegen schadet dem Haken nach meiner Meinung
nicht. Allerdings sollte man die Biegung nicht übertreiben.
Mit dem Feuerzeug habe ich es noch nicht probiert und werde
auch die Finger davon lassen da ich meine dass die Hitze dem
Stahl schaden kann.
Gruß aus Hessen
Friedemann
Verfasst: 07.02.2006, 21:44
von Workmachine
Moin Bast,
Ich biege meine haken wie Tom meistens auch selbst, und habe mit einer schwächung bis jetzt auch noch keine Probleme gehabt.
!!! Aber auf keinen fall mit dem Feuerzeug erhitzen, das der Stahl dadurch
Weich und Spröde wird und extrem schnell bricht.
Wenn du mal Probieren willst, was mit dem Stahl passiert, nehme eine Stecknadel und erhitze sie bis zum glühen, lasse sie erkalten und diege sie, dann wirst du sehen was passiert, sie verliert all ihre elastizität.
Mfg Tobi
Verfasst: 07.02.2006, 21:45
von todde
Original geschrieben von Friedemann
Hi Bast,
ein leichtes biegen schadet dem Haken nach meiner Meinung
nicht. Allerdings sollte man die Biegung nicht übertreiben.
Mit dem Feuerzeug habe ich es noch nicht probiert und werde
auch die Finger davon lassen da ich meine dass die Hitze dem
Stahl schaden kann.
Gruß aus Hessen
Friedemann
Genau so ist es. Beim Erhitzen oder schlimmstenfalls Durchglühen verändert sich das Metallgefüge erheblich. Kleiner Test gefällig? Bring doch mal eine simple Spiralfeder eines Kugelschreibers mit dem Feuerzeug zum Glühen oder erhitze sie einfach bis vor dem Glühen. Lass' sie dann erkalten und ziehe sie auseinander. Das war's dann mit der Elastizität, denn nun verformt sie sich plastisch. Noch anschaulicher lässt sich dieses Experiment mit einer Nähnadel vollziehen, die normalerweise bei starker Biegebeanspruchung brechen würde. Jeder Stahl reagiert je nach Legierung unterschiedlich auf Temperatureinwirkung und ein vom Hersteller ausgetüfteltes Gefüge sollte meiner Meinung nach nicht unnötig verschlimmbessert werden. Es sei denn, du willst eh nur auf Untermaßige fischen
gruß
todde
Verfasst: 08.02.2006, 19:54
von davino
Hallo zusammen,
das ging ja mal wieder ratz fatz
Herzlichen Dank für Eure Ratschläge, habt mir sehr geholfen!!!
Wenn ich alles richtig verstehe ist das leichte zurechtbiegen des Hakens ohne Feuerzeug kein Problem!
Hab es zum vergleich mal mit einem Hayabusahaken mit Feuerzeug probiert
und hab sofort feststellen müssen das sich der Haken verdammt schnell verändert (Farblich) er fängt auch sofort zu glühen an!
Fazit: Werde das biegen mit Feuerzeug lassen, werde es jeoch mit dem LEICHTEN biegen mit einer Zange und viel Gefühl mal testen!!
Nochmals herzlichen Dank an alle!!!!!!!
mfg
Bast:-)