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Zu Gast im Eichsfeld

Verfasst: 11.02.2006, 20:30
von markus
Hallo,

wir haben Gäste bekommen.

Bild

Quelle: TLZ vom 11.2.2006

TL Markus

Verfasst: 11.02.2006, 21:01
von Jens2001
.........bitte nicht noch ein Fluss!

Hoffe die Jäger räumen ordentlich auf!

LG Jens

Verfasst: 11.02.2006, 21:19
von helmut herrmann
hallo,

ich plädiere für eine Demonstration vor den zuständigen, übergeordneten
Ministerien, um dem unendlichen Gezetere wahren Ausdruck an der richtigen Stelle zu verleihen. Dazu bräuchte man jemanden, der

1) Zeit hat, alle Koordinationen mit den Angelverbänden herzustellen
2) Motivationsfähigkeit besitzt, um uns träge Angler in Bewegung
zu setzen
3) keine Angst vor persönlichen Repressalien hat

Wer traut sich das zu?

Ich jedenfalls würde alles machbare tun, um diesen Menschen zu unterstützen.

Helmut Herrmann

Verfasst: 12.02.2006, 10:42
von el-forello
Hallo Helmut,
ganz meine Rede. Aber der Jemand sollte zu einer gewissen Lobby im Regierungskreis Zugang haben, denn es wird sehr unbequem werden. Und es wird sehr viel davon abhängen, wer das Problem wie und wem vorträgt.
Man kann auch an dem Beispiel aus Eichsfled gut sehen, daß die Jägerschaft offensiv an das Problem geht und es offenlich macht, daß der Vogel geschossen wird.
Das erspart sicher viel Ärger mit Leserbriefschreiben usw. und sorgt auch für Verständniss in der Bevölkerung, wenn mal ein "Schwarzer" vom Himmel fällt. Sieht dann noch eine Mama mit ihren Kleinen, wie einer flügelschlagend von einem Hund geholt wird, dann ist es schon besser man weißt auf die Situation hin.

Verfasst: 12.02.2006, 11:29
von markus
Hallo Peter,

ich habe den Beitrag reingestellt, um zu zeigen, wie eine solche Situation angegegangen werden kann, wenn sich Angler, Jägerschaft und Vogelschützer einig sind.

In einem Landstrich, in dem noch "warm" geschlachtet wird, entfällt übrigens das Problem mit den Kleinen die losbläken weil sie sehen, wie sich ein Hund einen Vogel holt.

Der Ansatz hier ist der, dass man erkennt, dass der bisher bestehende Ökohaushalt unikausal in Schieflage geraten kann, wenn man nicht handelt. Was nicht in dem Beitrag steht, ist die Tatsache, dass man nur wenige Kilometer unterhalb der neuen Kormorankolonie an der Leine aus Gründen des Hochwasserschutzes eine Einflugschneise geschlagen hat, Auf einem über mehrere Kiilometer sich hinstreckenden Bereich hat man im letzten Herbst totalen (!) Kahlschlag betrieben und wird diesen Schwachsinn noch durch Betonmauern weiter verfestigen. Ich lege davon bald noch ein Foto nach, damit jeder vertsteht, was hier passiert ist.

Die Einigkeit von Angler, Jägerschaft und Vogelschützer ist leider kein Anzeichen für eine heile gesunde Weltanschauung, sondern zeigt nur, dass in einem kleinen Landstrich wenigstens der leise Ansatz eines Versuchs unternommen wird, grösseres Unheil zu vermeiden. Für mich ist es trotzdem erstaunlich und erfreulich zugleich, dass man die K-Frage als globales Problem betrachtet, also als eines, das seinen Ursprung von jenseits der Eichsfelder Gebietsgrenze hat. Das ist hier schon ein enormer Fortschritt ;).

TL Markus