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Dubben
Verfasst: 16.05.2006, 12:01
von macke
Hallo,
ich mal wieder mit ner Frage...
Bisher habe ich immer auf die Weise gedubbt, dass ich das Dubbing einfach an den Faden angesponnen/angezwirnt habe. Es gibt ja aber auch die Methode mit der Schlaufe. Daher meine Frage:
In welchem Fall setzt man welche Methode ein? Was sind die Unterschiede?
Gruesse und Danke
Fabian
Ich wieder mit ner Antwort ;-)
Verfasst: 16.05.2006, 12:09
von Marco Reisen
Hai
Die Schlaufentechnik verwendet man immer dann wenn die Fliegen besonders halten sollen, und bei diversen Spezialdubbings. Die Grannen des Dubbings werden bei der S.T meist etwas dicker und stehen mehr ab, das ist dann erwünscht wenn ein Dicker Körper gewünscht ist. In den meisten Fällen reicht es jedoch "Normal" zu Dubben, und den Dubbing strang wie bei der Roman Moser Technik nochmals zu verdrehen.
Kannst ja da mal reinschauen, ist zwar Franz. aber Bilder sagen eh mehr als Tausend Worte.
Hier
Gruß Kyllfischer
Verfasst: 17.05.2006, 14:30
von kleesohn
Hi,
also ich mache es immer so.
Bisschen Uhu aufn Garn und dann das Dubbing drum franseln, das hält gut(immer).
Manchmal benutze ich auch Dubing-stränge diese binde ich fest und drehe sie mit der Hand aso weit zu einem Körper bis es mir gefällt und dann binde ich es fest und schneide den Rest ab.
Mfg
Alex
Verfasst: 17.05.2006, 15:12
von Marco Reisen
Hi
UHU aha
Auch schon mal was von Dubbing Wachs gehört? bei Nymphen iss es eh egal aber bei Trockenfliegen eher nicht da UHU schwer ist..!?!
Marco
Verfasst: 17.05.2006, 17:09
von andre_martini
Hi Marco
bei ner Trockenfliegen nehem ich gar kein Wachs ich dreh eionfach das Dubbing fest und sehr schmall drauf! Das geht auch!
Gruss Andre
Verfasst: 17.05.2006, 17:16
von Maggov
Hallo,
man kann auch das Dubbing mit der Schlaufentechnik fixieren und dann mit den Fingern nachspinnen. So wird der Dubbinstrang dünner und das Dubbing hält gut.
M.M. nach bietet die Dubbingschlaufe den Vorteil, dass ich auch Grannen und Haare schön dubben kann oder beim Mischen die kompenten einzeln hinzufüge.
Viele Grüsse und viel Spaß beim Würschtel drehen
Markus
Re: Ich wieder mit ner Antwort ;-)
Verfasst: 17.05.2006, 17:31
von macke
Hallo Kyllfischer,
Original geschrieben von KyllFischer
[snip]
In den meisten Fällen reicht es jedoch "Normal" zu Dubben, und den Dubbing strang wie bei der Roman Moser Technik nochmals zu verdrehen.
Kannst ja da mal reinschauen, ist zwar Franz. aber Bilder sagen eh mehr als Tausend Worte.
Hier
Gruß Kyllfischer
Interessante Seite, danke!
Aber die "Roman Moser Technik" habe ich nicht gefunden, gibt's da irgendwo ne Anleitung oder kannst Du das genauer erklaeren?
Danke
Fabian
Verfasst: 17.05.2006, 18:44
von kleesohn
Hi,
@Kyllfischer:
ja oder ein anderen Brittstift.
1. Hatte noch nie Probleme so.
2. Es kommt sowieso sehr wenig drauf.
3.Bei Trockenfliegen verwend eich es nich viel.
Verfasst: 18.05.2006, 23:27
von Tom Doll
Hallo Macke,
Probiere mal die verschiedenen Techniken auf verschiedenen Haken, dann siehst Du die Unterschiede
1. Einfach Dubbing zwischen zwei Fingern um das Garn spinnen (immer nur in eine Richtung)
2. Das Ganze ganz locker (erzeugt einen luftigen Körper, hält aber nicht sehr
3. Dubbing ganz dünn auf Garn auftragen, die Dubbingfasern dürfen nicht zu lang sein - erzeugt einen festen körper mit leicht abstehenden Haaren.
4. Dubbing dünn am geraden Faden auftragen, dann aus dem gedubbten Garn eine Schlaufe bilden und verdrehen. Das kannst Du mit unterschiedlichen Dubbings, Dubbingmengen und unterschiedlich starken verdrillen probieren.
5. Du trägst Dubbing auf das Garn auf. Jetzt bildest Du eine Schlaufe bei der eine Seite gedubbt ist und die andere Seite nicht. erzeugt einen effekt ähnlich einer Rippung
6. Du bildest eine Schlaufe und legst ganz locker Dubbing in die Schlaufe.
... sämtliche denkbaren Kombinationen.
mach Dir die Arbeit und schau wie sich die Materialien verhalten und wie das Ergebnis ist. Je nach Fliege nimmst Du die passende Dubbingtechnik.
Als Werkzeug ist ein Dubbingtwister zu empfehlen.
Gruß
Tom