Schneidertage am Forellensee, ...
Verfasst: 18.07.2006, 07:34
Hallo Fische fangende Fliegenfischer,
nachdem ich nun etwas das Werfen gelernt habe und nach vier Stunden Fischen unter Anleitung eines erfahrenen Fischers eine 12cm Bachforelle fangen konne wollte ich nun auf eigene Faust große Fische fangen.
Also ab an den Vereinsteich eine Freundes. 15m tief, glasklares Wasser und ausreichend Wurfkünste um drei Meter weit werfen zu können. Ergebnis: nichts.
Nächster Versuch eigener Vereinsteich: 1m tief, trüb und verkrautet. Wurfweite (weiter geübt) 7m. Ergebnis: Karpfen mögen keine Fliegen, sonst nichts.
Nach viel üben nächster Versuch an der Diemel an der ich am WE vorher zwei Fliegenfischer beobachtet hatte. Sie haben mehrere Äschen und Bachforellen gefangen. Ich habe an den gleichen Stellen im Laufe des Tages mit ganz passablen Wurfkünsten nichts gefangen. Tagsüber mit der Nymphe und abends als die Fische stiegen mit der Trockenen nichts.
Damit stand fest. Ich gehe an einen Forellensee und werde jede Menge Forellen aus den See ziehen. Sie haben genug von Maden und Blinker gesehen. Die Fliege wird es bringen! Das Werfen klappte gut. Vor meiner Nase wurde Forellen eingesetzt und das große Fangen ging Los (bei den anderen). Da auch viele Kinder am See waren, ist es wichtig jetzt zu demonstrieren, dass das Fliegenfischen DIE Methode für unseren Nachwuchs ist. Da ich der einzige Fliegenfischer am See war und auch der einzige der bisher keine Fische landen konnte, kam dann die Frage was das gewedel mit der Rute bringen soll. Ich habe den Kindern dann die Technik und die Vorteile des Fliegenfischens erklärt. Bei der Frage warum ich den keine Fische fangen wolle wurde es schwieriger. Dass konnte ich noch damit erklären, dass Zuchtfische keine Fliegen kennen. Eines der Kinder war dann so nett mir eine vom Vater geliehene Made anzubieten. Ein anderes wollte dann den nächsten Fisch für mich fangen. Sie schienen schon etwas Mitleid zu haben. Da die Kinder sich mit ihren Angeln mittlerweile um mich versammelt hatten, um mir zu zeigen wie sie fangen und somit das Werfen stark behindert war, bin ich mit der Ausrede doch ersmal Frühstücken zu wollen nach Hause gefahren.
Hier habe ich dann eine alte Angelrute ausgegraben, Maden besorgt und wollte nun für mein Geld auch wenigstens einen Fisch. Mittags zurück am Teich bei strahlendem Sonnenschein habe ich auch weiter nichts gefangen. Diesmal allerdings die meisten anderen Anwesenden am Teich auch nicht.
Jetzt meine Frage: Ist es tatsächlich so, dass Zuchtfische schlecht mit der Fliege zu fangen sind? Als Anfänger in nicht ganz einfachen Bächen Schneider zu bleiben ist für mich ok, aber noch so ein Tag am Forellensee wird meine Ausrüstung nicht überleben.
(hoffentlich auch für micht bald mal)
Tight Lines
Clemens
nachdem ich nun etwas das Werfen gelernt habe und nach vier Stunden Fischen unter Anleitung eines erfahrenen Fischers eine 12cm Bachforelle fangen konne wollte ich nun auf eigene Faust große Fische fangen.
Also ab an den Vereinsteich eine Freundes. 15m tief, glasklares Wasser und ausreichend Wurfkünste um drei Meter weit werfen zu können. Ergebnis: nichts.
Nächster Versuch eigener Vereinsteich: 1m tief, trüb und verkrautet. Wurfweite (weiter geübt) 7m. Ergebnis: Karpfen mögen keine Fliegen, sonst nichts.
Nach viel üben nächster Versuch an der Diemel an der ich am WE vorher zwei Fliegenfischer beobachtet hatte. Sie haben mehrere Äschen und Bachforellen gefangen. Ich habe an den gleichen Stellen im Laufe des Tages mit ganz passablen Wurfkünsten nichts gefangen. Tagsüber mit der Nymphe und abends als die Fische stiegen mit der Trockenen nichts.
Damit stand fest. Ich gehe an einen Forellensee und werde jede Menge Forellen aus den See ziehen. Sie haben genug von Maden und Blinker gesehen. Die Fliege wird es bringen! Das Werfen klappte gut. Vor meiner Nase wurde Forellen eingesetzt und das große Fangen ging Los (bei den anderen). Da auch viele Kinder am See waren, ist es wichtig jetzt zu demonstrieren, dass das Fliegenfischen DIE Methode für unseren Nachwuchs ist. Da ich der einzige Fliegenfischer am See war und auch der einzige der bisher keine Fische landen konnte, kam dann die Frage was das gewedel mit der Rute bringen soll. Ich habe den Kindern dann die Technik und die Vorteile des Fliegenfischens erklärt. Bei der Frage warum ich den keine Fische fangen wolle wurde es schwieriger. Dass konnte ich noch damit erklären, dass Zuchtfische keine Fliegen kennen. Eines der Kinder war dann so nett mir eine vom Vater geliehene Made anzubieten. Ein anderes wollte dann den nächsten Fisch für mich fangen. Sie schienen schon etwas Mitleid zu haben. Da die Kinder sich mit ihren Angeln mittlerweile um mich versammelt hatten, um mir zu zeigen wie sie fangen und somit das Werfen stark behindert war, bin ich mit der Ausrede doch ersmal Frühstücken zu wollen nach Hause gefahren.
Hier habe ich dann eine alte Angelrute ausgegraben, Maden besorgt und wollte nun für mein Geld auch wenigstens einen Fisch. Mittags zurück am Teich bei strahlendem Sonnenschein habe ich auch weiter nichts gefangen. Diesmal allerdings die meisten anderen Anwesenden am Teich auch nicht.
Jetzt meine Frage: Ist es tatsächlich so, dass Zuchtfische schlecht mit der Fliege zu fangen sind? Als Anfänger in nicht ganz einfachen Bächen Schneider zu bleiben ist für mich ok, aber noch so ein Tag am Forellensee wird meine Ausrüstung nicht überleben.
(hoffentlich auch für micht bald mal)
Tight Lines
Clemens