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Monofile Schnur zum Fliegenfische ?

Verfasst: 05.08.2006, 20:24
von maieralex
Ich lese gerade das Buch "Die Quintessenz des Fliegenwerfens" von Mel Krieger.

Dort ist beschrieben, dass man auf seine Ersatzspule viel Backing, gefolgt von 30 m MONOFILER Angelschnur, gefolgt von ca. 10 mittelsinkendem Schußkopf aufbringen soll.

Ich denke, dass dies ein ziemliches gekuddel gibt, wenn man auf der Ersatzspule (wenig im Einsatz) auch noch monofile Schnur hat. Wenn schon, dann würde ich eine geflochtene Schnur (ala TufLine) verwenden oder eigentlich gehört da doch dann eine spezielle Fliegenschnur drauf.

Verfasst: 06.08.2006, 06:22
von dreampike
Hallo Alex,

ich denke dass ist ein Tipp für eine recht spezielle Zusammenstellung.
Auch der Begriff Reservespule ist ein wenig irreführend, klingt wie Reserverad für Notfälle. Ich habe für jede meiner Rollen mehrere Spulen, auf die ich jeweils unterschiedliche Schnüre aufgerollt habe - Trockenschnur, Sinktip, Intermediate usw. Da ist keine Reservespule dabei, ich nutze jede Spule passend zur Situation am jeweiligen Gewässer.
Dein Gefühl gibt dir recht, ein 30er Mono als Runningline für einen Schußkopf ist nicht jedermanns Sache. Mir wäre das beim Einstrippen viel zu dünn, ich brauche da was zwischen den Fingern. Und das Vertüddeln ist natürlich auch eher möglich als mit einer Geflochtenen oder einer Runningline mit Coating. Bei allem Respekt für Mel Krieger - mache einfach das, was für dich und deine Zwecke Sinn macht!
Wolfgang

Verfasst: 06.08.2006, 09:49
von bebo
Hallo "30m Mono" nicht 30er . Habe es mit 50er Mono als Runningline probiert das geht,gerade in starker Strömung und wenn man tief runter muss ist mir Mono lieber.Mache kein Back. sondern nur Mono drauf,so kann ich das stark benutzte Stück immer abschneiden.

Verfasst: 07.08.2006, 16:52
von sepp
Servus zusammen
Seit einigen Jahren fische ich Schußköpfe mit Amnesia ( Balzer o. Jenzi) als Runningline und bin zufrieden damit. Geflochtene, jedenfals dünne, Runninglines haben bei mir immer die Neigung im nassen Zustand sich zu großen Knoten zu verwandeln
Gruß Sepp