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Hakenfrage" Karpfenfliege"
Verfasst: 22.02.2007, 16:33
von Heinz
Hallol,
für den sommerlichen Karpfenfang will ich mir einige "Brotfliegen" anfertigen. Als Körpermaterial werde ich ein synthetisches Brotflockenmaterial verwenden, beim Haken habe ich-da ich ansonsten keine Fliegen binde- keinen Tau. Welche Fliegenhakengröße und welche Haken kommen da in Frage und soll ich den Haken durch das Körpermaterial upside-down oder eher wie üblich durchgehen lassen.
Das synth. Brotmaterial schwimmt übrigens sehr gut und ist rein weiss
(goldfarbene Haken ???). Die in dem vorgesehenen Wasser vorkommenden Karpfen sind - mit wenigen Ausnahmen- nicht grösser als 50 cm.
Danke für Infos im voraus .
Grüsse
Heinz
Verfasst: 22.02.2007, 16:53
von Spessart Räuber
Hallo Heinz,
da sehe ich zwei Möglichkeiten:
1. Einen Shrimp- und Emergerhaken, z.B. den Hayabusa Fly 384 oder Fly 371 oder Fly 387
2. Karpfenhaken von Prologic, führt jeder brauchbar sortierte Angelladen
Ich persönlich würde den feinsten Haken verwenden, also eher die Hayabusa Variante (den Fly 371 hab ich sowieso im Bindematerial). Ich sehe kein Risiko, bei einem 50 cm Karpfen, den wegen eines dünndrahtigen Hakens zu verlieren, schon gar nicht an der Fliegenrute.
Cheers
Klemens
Verfasst: 22.02.2007, 16:55
von Maggov
Hallo Hans,
ich habe meinen ersten Versuch auf Karpfen gerade hinter mich gebracht. Gute Idee, kann ich nur empfehlen

...
Als Haken würde ich auf alle Fälle einen starken Haken nehmen. Bei meinen ersten Versuchen ist es durchaus vorgekommen, dass die Viecher mir den Haken im Drill aufgebogen haben (habe allerdings die Fische auch relativ hart rangenommen...).
Ich hatte damals die Hakengrösse 8 gebunden würde aber jetzt eher grössere Haken nehmen... so etwa 4 oder sogar 2. Die Karpfen haben ein relativ grosses Maul und ein satter Brocken an Brot stört die nicht.
Upside-down würde ich nicht binden, da ich glaube, dass dann die Chancen auf einen Fehlbiss steigen. Es sei denn Du willst Deine Fliege zwischen starken Pflanzenwuchs bis zur Oberfläche präsentieren, dann wäre das sicher clever.
Hier ein Bild meines ersten "Fliegenkarpfens" - kein Riese aber für mich ein Erfolg:

(Vergrössern durch draufklicken)
Viele Grüsse und v.a. viel Erfolg
Markus
Verfasst: 22.02.2007, 17:33
von Marco Reisen
(...)
Verfasst: 22.02.2007, 17:38
von Forstie
Hallo zusammen,
welcher Link darf bei diesem Thema natürlich nicht fehlen??
Natürlich
Dieser Hier ....
Nebenbei erwähnt:
So ein Schwamm tut es auch tadellos, habe damit schon Döbel und sogar Forellen verführen können... (an meinem Bach werden an manchen Stellen Enten gefüttert, die Enten an sich wollten sich zum Glück noch nicht an der Fliege vergreifen...)
Grüße,
Martin
Verfasst: 23.02.2007, 09:04
von dgspec
Guten Morgen,
hab ja einige jahre als carp-spezi rumgekaspert ( uuppps !). ein haken der in der engl .scene gerne auch als allround haken für bodenköder empfohlen wird ist der Wet Fly B175 von Kamasan. Haken mit dieser oä spezifikation findest du bei sicherlich jedem renommiertem hersteller - keine sorge die halten auch die dicken
gruss dirk
Karpfen
Verfasst: 23.02.2007, 13:47
von kaalsche
Schaut mal unten auf dieser Seite!! - leider französisch!
http://perso.orange.fr/claude.behr/rese ... #actualite
Der Karpfen war 98 cm lang und wurde am 04. Januar 2007 am Storchenweiher auf Fliege mit 15er Schnur gefangen

. Der Drill dauerte 45 Minuten. Der Zielfisch am Storchweiher ist eigentlich die Forelle
Die Fliege wurde nicht genannt.
Ich benutze auf Karpfen immer eine Libellenlarvenimmitation komplett aus olivfarbenem Marabou!
Martin
Verfasst: 23.02.2007, 14:12
von Maggov
Hallo zusammen,
jetzt habe ich Minderwertigkeitskomplexe

...
Ein Nassfliegenhaken ist ja meiner Wissens nach schon etwas dicker als ein "normaler" Haken. Vielleicht habe ich auch einfach zuviel Druck ausgeübt...
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 23.02.2007, 17:38
von Eckat
Hallo Markus.
Da hast du doch zufällig
die
Lösung für viele Angler gefunden:
Hier ein Bild meines ersten "Fliegenkarpfens" - kein Riese aber für mich ein Erfolg:
(Vergrössern durch draufklicken)
Wenns doch immer so einfach wär !!!
Gruß Eckat.
Verfasst: 26.02.2007, 09:43
von Maggov
Hallo Eckat,
stimmt, das Problem war nur, dass ich die Maus nicht am Wasser dabei hatte

...
Net schlecht!
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 05.04.2007, 21:02
von harzer
...
Verfasst: 05.04.2007, 22:15
von Heinz
Hallo harzer,
danke für dein Angebot. Ich habe mir derartige Imitationen bereits besorgt (ich binde nicht selbst). Das Problem könnte nur sein, dass die Karpfen den Betrug bemerken und den Köder schnell wieder ausspucken.
Dort wo ich das ganze probieren will (unser Vereinsteich) ist das Wasser nicht sichtig und man sieht die Karpfen beim Nehmen nicht;deswegen wird es schwierig sein rechtzeitig anzuschlagen.
Grüsse
Heinz
Verfasst: 05.04.2007, 22:43
von Matthias M.
Hallo Heinz,
ich fische den Sommer über auch sehr oft an einem kleinem Weiher mit Brotfliegen (aus Schaumstoff) auf Karpfen. Was ich noch auf jeden Fall für erwähnenswert finde, ist das man beachten sollte, dass bei der Wahl des Hakens auf einen großen Hakenbogen geachtet werden sollte.
Mir ist es oft passiert, dass ich nach dem Nehmen den Karpfen die Fliege regelrecht aus dem Schlund gezogen habe, ohne das der Haken fassen konnte. Dies führe ich natürlich auf die recht vuluminösen Fliegen zurück.
Gruß Matthias
PS: Folgend noch 2 Bilder von Brotfliegenkarpfen.

Verfasst: 06.04.2007, 06:38
von Heinz
Hallo Matthias,
danke für dein posting und die zwei guten Bilder. Auf der Oberfläche habe ich auch schon Karpfen (Brotfliege) gefangen. Das Projekt "in der Tiefe ohne Sicht" (Codename: dark deep) werde ich dieses Jahr an unserem Vereinsteich so nebenbei starten (dort sind 2 Ruten erlaubt-und eine wird eine Fliegenrute sein). Wenn ich damit Erfolg habe, werde ich mich in der Angelegenheit noch mal melden.....
Grüsse
Heinz