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marabufedern
Verfasst: 04.05.2007, 11:49
von Peter Gasczyk
Hallo, ich bin neu im Forum. Habe gestern oder vorgestern etwas eingestellt, meine ich. Wenn ich meine Frage im Forum ansehen will, finde ich sie nicht. Deshalb noch einmal:
Was kann ich tun, damit ein Streamer aus Marabufedern im Wasser schön wuselig bleibt und nicht quasi zusammenklebt?
Verfasst: 04.05.2007, 13:35
von Marco Reisen
Hi
Gar nichts´s
OK etwas gibt es, und zwar den Streamer richtig führen, so das das Marabou schön onduliert.
Gruß Marco
Verfasst: 04.05.2007, 13:41
von harzer
...
Verfasst: 04.05.2007, 13:47
von Friedemann
Hallo Peter,
die Maraboufedern werden vor allem in fließendem Wasser
zusammengedrückt. Das ist normal und das kann man nicht ändern.
Aber beim binden sollte der Maraborstreamer sehr füllig gebunden
werden. Wenn du die Fibern der fertigen Fliege mit nassen
Fingern nach hinten streifst hast du in etwa eine Vorstellung
wie dick der Streamer im Wasser aussieht.
Vor allem, abschneiden kann man an einer fertigen Fliege
immer etwas.
Gruß aus Hessen
Friedemann
marabu
Verfasst: 04.05.2007, 13:47
von Peter Gasczyk
Hallo Arpad,
meine Marabu-federn sehen jedenfalls aus wie ein nasser Sack, wenn sie mal tief getaucht haben.
Gruss
Peter
Verfasst: 04.05.2007, 20:04
von Forstie
Hallo Peter,
daß ein Marabou-Streamer, nachdem er seinem ersten Tauchgang hinter sich hat, außerhalb des Wassers völlig verklebt aussieht, ist auch ganz normal.
Sobald er sich wieder im Wasser befindet spielt er wieder schön mit seinen Federn, da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen... (wie schon von meinen Vorrednern gesagt -> in der Strömung nicht so sehr, das ist ja aber auch normal...)
Somit kannst Du garnichts tun, mußt Du ja auch nicht

.
Grüße,
Martin
Verfasst: 04.05.2007, 21:04
von Heinz
Hallo,
ich selbst binde nicht, abe hier eine laienhafte Frage. Wenn man einen Streamer bindet, bei dem weiches Federnmaterial vorkommt, das zum Zusammenkleben neigt, könnte man doch folgendermassen vorgehen:
Man bindet zuerst abstehende Seitenäste von einem steifen und dünnen Material (etwa Monoschnur) an den Haken (so wie Fischgräten) und befestigt an diesen Seitenästen das eigentliche weiche Material, das im Wasser spielen soll (durch umwickeln etc.). Dann würde sich ja auch automatisch ein gewisser Abstand und eine Verminderung des Verklebens ergeben. Ist dieser Gedanke zu abwegig oder wird so etwas ohnehin schon praktiziert?
Grüsse
Heinz
Verfasst: 07.05.2007, 10:08
von Peter Gasczyk
Moin Heinz,
ich habe so etwas noch nicht gemacht und auch nicht gesehen das es ein Anderer getan hat. Ich hoffe aber das die Tips der anderen was die Führung des Streamers im Wasser angeht nur richtig umgesetzt werden müssen. Man kann das ja bei klarem Wasser mit der Polbrille sehr gut sehen was das Streamerle tut.
Gruss
Peter
Verfasst: 07.05.2007, 12:39
von Kurt Mack
Hallo!
Vor das Marabu muß ein "Strömungsbrecher" in Form eines volumösen Kopfes, entweder aus Rehhaar oder einer synthetischen Wolle. So bläht sich das Marabu im Strömungsschatten auf und wedelt schön.
Tschüß, Kurt
Verfasst: 07.05.2007, 15:26
von Fliegenbader
Hallo Zusammen,
probiert es doch mal mit dem MP Magic Head, oder (noch besser) den kleinen Guideline FITS Turbo Scheiben - ich binde meine Maraboutuben (d.h. "Streamer") nur noch so. Die Scheiben wirken unheimlich, dass Marabou spielt im Wasser vorzüglich und "klebt" nicht mehr zusammen.
Übrigens, ich fische am Forellenbach kaum noch mit herkömmlichen Streamern, denn ich bin fast komplett auf kleine Tuben umgestiegen (s.o.) - damit bin ich viel flexibler, als mit einem fixen Haken (ich kann den Haken wechseln wie ich will, die Beschwerung extrem schnell variieren, ....)!
Probierts einfach mal aus!
Gruß
Rüdiger