Seite 1 von 1
Dollarkurs
Verfasst: 22.09.2007, 13:44
von Volker Krause
Hallo,
der Euro gewinnt gegenüber dem Dollar wie noch nie. Das heißt, die Gerätehändler kaufen in den USA immer günstiger ein.
Ich vermisse aber, dass sie vom nicht unbeträchtlichen Gewinn etwas an den Verbraucher weitergeben!
Wie seht Ihr das?
Grüße Volker
Verfasst: 22.09.2007, 14:36
von Spessart Räuber
Hallo Volker,
der sich ändernde Dollar - Eurokurs dürfte auf die Verkaufspreise der Händler kaum wirklich Einfluß ausüben. Das meiste bleibt wohl bei den Großhändlern hängen. Außerdem ist das ganze aus der USA importierte Material im Vergleich bei uns sehr teuer. Beispiel: Spitzwatjacke eines wohlbekannten Herstellers - bei uns EURO 269,--, in der USA USD 179,--. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
cheers
Klemens
Verfasst: 22.09.2007, 17:10
von Marco Reisen
Hi
Und wenn man 10 von den Orangen nimmt, bekommt man das Stk. für 129 USD
TL Marco
Verfasst: 22.09.2007, 17:37
von Heinz
Hallo,
kann gut sein, dass die europ. Vertragshändler in Euros fakturiert kriegen, weil ihre Verkaufspreise sind ja auch in Euros. Für Spot Käufer aus Europa ergibt sich aber sicher die Möglichkeit, die Kursentwicklung auszunutzen, soweit sie im Euroraum sind. Fraglich nur, ob sie auf Ware Zugriff haben und wieweit jemand auf Garantieansprüche verzichtet, die durch Grauimporte oft nicht im gleichen Ausmass wie durch reguläre Importe gewährleistet sind.
Grüsse
Heinz
Verfasst: 22.09.2007, 21:03
von Äschenjäger
Hallo,
kann mir vielleicht jemadn mal ein paar Links von großen US
FliFi Shops geben?
Lg, Marius
Verfasst: 23.09.2007, 17:32
von Peter Pan
Schaust mal bei ebay.com rein. Die Preise sind schon recht beeindruckend, allerding musst Du dann noch Porto und Zoll dazurechnen. Manchmal lohnt es sich (zwei Rio Windkutter für insgesamt 94 Euro) und manchmal eher weniger ( Orvis-Rolle + 50 USD Porto und 50 Euro Zoll/Steuern).
Aber Volker hat schon recht, als der Dollar gestiegen ist, haben alle sofort an der Preisschraube gedreht. Als es dann in die andere Richtung ging, ist leider nichts billiger geworden
Petri und tight lines,
Peter
Verfasst: 24.09.2007, 08:20
von Mario Malarczuk
Moin
Das Geschwafel mit dem Dollarkurs hatten wir schon einige Male und nervt langsam. Der Markt kann gar nicht auf kurzfristige Dollarschwankungen reagieren. Die VK Preise sind von den Großhändlern festgelegt und gelten solange, bis es neue gibt. Was bitte schön soll der Händler denn von einem guten Dollarkurs haben? Er verkauft jetzt Ware, die im letzten Jahr Produziert und kalkuliert wurde....
Außerdem ist mir gerade auch nicht aufgefallen, dass Lebensmittel aus Übersee, CD´s, Autos, Kleidung oder sonstwas billiger geworden sind. Fast alle Gegenstände, die wir täglich kaufen werden auf dem Weltmarkt in Dollar gehandelt.....wo sind denn dort die Preissenkungen????
Mario
Verfasst: 24.09.2007, 10:02
von Volker Krause
" Geschwafel" ?
Volker
Verfasst: 24.09.2007, 10:13
von Mario Malarczuk
Klar Geschwafel...Nichts wissen über den Markt, aber meckern.
Wenn der Dollarkurs nicht so positiv für uns wäre, würden die Ruten zum Beispiel noch viel teurer sein, da der Kohlefaserpreis exorbitant gestiegen ist.
Die Händler verkaufen jetzt ware, die sie letztes Jahr bestellt haben und kriegen nicht jeden Tag die aktuellen Tagespreise....
Mario
Verfasst: 24.09.2007, 10:21
von Tobsn
Klar Geschwafel...Nichts wissen über den Markt, aber meckern.
Wenn der Dollarkurs nicht so positiv für uns wäre, würden die Ruten zum Beispiel noch viel teurer sein, da der Kohlefaserpreis exorbitant gestiegen ist.
Die Händler verkaufen jetzt ware, die sie letztes Jahr bestellt haben und kriegen nicht jeden Tag die aktuellen Tagespreise....
Mario
Finde ich auch absolut OK so, ärgerlich wird es nur, wenn Preisanstiege mit hohen Dollarkursen begründet werden. So schießt sich der Händler hinterher selbst ins Knie...
T
Verfasst: 24.09.2007, 10:26
von Volker Krause
Hallo,
statt rumzuschimpfen wäre eine sachliche Info für den Nichtkaufmann in Punkto Dollarkurs und Preisgestaltung angebracht gewesen!
Gruß Volker
Verfasst: 24.09.2007, 10:31
von Tobsn
Nachtrag:
Für alle die immer nur über die Händler meckern. Zumindest ich wäre als Händler bemüht meine Preise so gering wie möglich zu halten um konkurrenzfähig (z.B. ggü. Internet) zu bleiben. Mache ich das nicht, kaufen die Leute woanders. Da wäre ich doch mit dem Hammer gekämmt, wenn ich meine Ware zu überteuerten Preisen am Markt anbiete. Wer also immer über die Hersteller schimpft die in Asien fertigen und dann ihre Margen draufschlagen, dem steht es ja frei, selber nach China zu fahren um sich dort ne Rolle herstellen zu lassen. Ich bezweifel allerdings dass das billiger wird... Es gibt immer wieder menschliches Verdauungsprodukt Produkte für teures Geld. Wer's kauft ist selber Schuld!
Man muss sich auch mal zu Gemüte führen, dass in Deutschland für einen Händler ganz andere Kostenstrukturen vorherrschen als in den USA.
Das sollte man alles mal bedenken wenn man sich neues Equipment anschafft.
T
Verfasst: 24.09.2007, 10:32
von Mario Malarczuk
Hallo Volker
Das ist hier schon bestimmt 5 bis 10 Mal geschehen und immer wieder wird das Thema aufgegriffen ohne mal in älteren Threads nachzuschauen.
Geschimpft habe ich doch auch nicht. Jedenfalls habe ich nicht mit schlechter Laune geantwortet und wenn dies so rüber gekommen sein sollte....entschuldigung!!!
Mario
Verfasst: 24.09.2007, 12:06
von MarkoF
Hallo Leute,
nur um mal etwas Öl ins Feuer zu giessen:
Ich komme gerade aus den USA. Dort war es wie im Paradies.
Meine arme Kreditkarte
Gruss Marko
Verfasst: 24.09.2007, 16:11
von JensR
Volker Krause hat geschrieben:Hallo,
statt rumzuschimpfen wäre eine sachliche Info für den Nichtkaufmann in Punkto Dollarkurs und Preisgestaltung angebracht gewesen!
Gruß Volker
Hallo Volker,
dies ist kein BWL-Forum. Aber sind wir mal nicht so.
Hintergrundinfos gibt's z.B. hier:
http://www.fh-gelsenkirchen.de/fb11/hom ... 202004.pdf
Gruß, Jens