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Knoten am "Pitzenbauer-Ring" ?
Verfasst: 27.09.2007, 22:36
von WST
Moin,
habe heute wieder einem "Einsteiger" den Einsatz des "Pitzenbauer-Ringes" empfohlen, auch im Bereich der Lachsfischerei.
Persönlich nehme auch ich hier häufiger Wechsel bei der Art der Fliegen oder Tubes(natürlich auch Fliegen sind

) vor... daher auch hier der Einsatz dieses "Ringes" in runder oder ovaler Form.
Ich selbst fertige die Knoten hierfür am Bindestock, betrachtend mit einer Lupe, damit kein "Schwachpunkt" entsteht.
Wie sind denn bitte so die eigenen Erfahrungen... vielleicht hat es ja auch hier schon einmal eine Antwort darauf gegeben.
Interessieren würde mich auch, wer damit ggf. schon recht "negative" Erfahrungen gemacht hat.
Früher - als wir die gesamten Vorfächer noch selbst knoten durften - stellte sich diese Frage einem ja nicht.
Edit Verfasser:
Zurzeit habe ich keine Probleme mit den aktuell gekauften Ringen, die recht stabil sind und abgerundete Kanten besitzen.
Vor ein paar Jahren jedoch hat sich einmal beim Drill eines guten Fisches ein Knoten gelöst bzw. ist gerissen.
Die Kanten dieser Ringe waren nicht so schön glatt wie die heute erhältlichen.
Daher von mir hier die Erwähnung, dass ich beim Anknoten diesen im Bindestock fixiere und anschließend durch entsprechenden Zug pp. genau kontrolliere.
Verfasst: 28.09.2007, 00:27
von Friedemann
Hallo,
was möchtest du genau wissen?
Gruß aus Hessen
Friedemann
Verfasst: 28.09.2007, 14:50
von Dirk Janßen
Ich binde meine Pitzis von Hand an. Wenn die Hauptschnur angeknotet ist,
steck ich den Pitzi auf die Nadel meines Schnurclips (z.B.
http://www.marios-fliegendose.de/assets ... pper03.jpg oder
http://www.angelgeraete-furrer.de/flieg ... 70_030.jpg)
und zieh den Knoten fest, das reicht. Als Knoten nehme ich einen doppelten
Turleknoten, d.h. Schnur 2mal durch den Pitzi stecken, dann verdrallen,
durchstecken, festziehen.
Danichfür
Dirk
Verfasst: 28.09.2007, 16:56
von Heinz
Hallo,
Festigkeitsprobleme habe ich damit noch nie gehabt. Allerdings habe ich die Erfahrung ´gemacht, dass die Ringerl im Stillwasser bei sehr klarem Wasser (z.B. Alpenseen)und feinen Vorfächern eine gewisse Scheuchwirkung zu entwickeln scheinen. Für diesen Einsatzzweck verwende ich sie daher nicht mehr.
Grüsse
Heinz
Verfasst: 28.09.2007, 19:22
von AStar
hallo,
ich fixiere den ring beim anknoten mit einem stück mono und damit ziehe ich den knoten(grinner) auch fest!
hatte bisher noch nie probleme mit der festigkeit des rings, oder ob die schur öfters direkt an selbigen bricht.
aber mir ist aufgefallen das ich manchmal bisse auf den ring habe, versteh zwar nicht was der ring imitiert, er scheint aber für fische lecker aus zu sehen!
gruss alex
Verfasst: 28.09.2007, 21:07
von reverend
Ich verwende auch nur noch den Grinner /Uni-Knoten.
Sowohl für das Befestigen des Ringerls am Vorfach, als auch für das Anknoten des Fluorocarbontippets.
Verfasst: 28.09.2007, 22:39
von WST
AStar hat geschrieben:...aber mir ist aufgefallen das ich manchmal bisse auf den ring habe, versteh zwar nicht was der ring imitiert, er scheint aber für fische lecker aus zu sehen!
Danke, dies könnte auch bei mir Bisse erklären, bei denen dann der "Kontakt" sofort wieder weg war!

Ich benutze daher zurzeit - wegen der "Reflexe" und mehr - dunkle Ausführungen.
Verfasst: 28.09.2007, 22:51
von WST
Heinz hat geschrieben:Allerdings habe ich die Erfahrung ´gemacht, dass die Ringerl im Stillwasser bei sehr klarem Wasser (z.B. Alpenseen)und feinen Vorfächern eine gewisse Scheuchwirkung zu entwickeln scheinen. Für diesen Einsatzzweck verwende ich sie daher nicht mehr.
Diesen Gedanken - gerade bei sehr feinen Vorfächern, wie ich sie aber im Moment nur selten benutze - habe ich mir ebenfalls gemacht.
Dass die Forellen oft nicht auf den eigentlichen Köder, sondern auf die "Anhängsel" beissen, kennt man ja auch hier beim Fischen mit dem Sbirulino... bei kleineren dieser "Wurfgeschosse" erfolgt dann leider ein "Angriff" hierauf statt auf die nachfolgende Fliege.
Für das Fischen auf sehr heikle Bachforellen oder Äschen ziehe ich es daher vor, ggf. mit selbst geknüpften Vorfächern - Tabelle noch vom alten Ritz - zu fischen.
Verfasst: 29.09.2007, 11:38
von AStar
WST hat geschrieben:AStar hat geschrieben:...aber mir ist aufgefallen das ich manchmal bisse auf den ring habe, versteh zwar nicht was der ring imitiert, er scheint aber für fische lecker aus zu sehen!
Danke, dies könnte auch bei mir Bisse erklären, bei denen dann der "Kontakt" sofort wieder weg war!

Ich benutze daher zurzeit - wegen der "Reflexe" und mehr - dunkle Ausführungen.
hallo,
ich benutze immer die dunkle ausführung und habe trotzdem bisse darauf, besonders wenn das vorfach am dreggen ist und sowohl fliege als auch ring übers wasser driften!
gruss alex
Verfasst: 29.09.2007, 12:08
von Olli D
Ich nehme auch zum Trockenfliegenfischen, Intermediate Vorfächer, da hab ich das Problem mit schwimmendem Vorfach und Ringen schon mal nicht.
Habe zuletzt mal sehr günstig Ringe gekauft (20 Stück für 1,50), da hielt kein Knoten und keine Schnur.
Olli
Verfasst: 29.09.2007, 20:01
von WST
AStar hat geschrieben:...ich benutze immer die dunkle ausführung und habe trotzdem bisse darauf, besonders wenn das vorfach am dreggen ist und sowohl fliege als auch ring übers wasser driften!
Vorhin habe ich mich mit einem Einsteiger i.S. Fliegenfischerei getroffen und ihm dann ein paar Ringe in guter Qualität(ohne Kanten pp.) geschenkt: er hat sowohl die silberne als auch die dunkle Ausführung erhalten und soll es dann in der kommenden Saison damit einmal ausprobieren auf Bachforelle, Äsche und auch Meerforelle/Lachs.
Auf seine Rückmeldung Ende kommenden Jahres bin ich schon gespannt.
Heute habe ich an der Zweihand die dunkle Ausführung gefischt: sehr hohes Wasser und viel abreibendes Grünzeig: ich hätte mich schon über einen Biss am Ringerl gefreut!
Ich durfte sogar einen schon seit ca. zwei Tagen ausgemachten Fisch - Meerforelle oder Lachs von über 70cm - mit der Fliege beangeln mit dem Beisatz: "Wir haben ihn nicht zum Anbiss verleiten können(mit Spinner und wohl auch Wurm)... versuche Du es dann doch bitte mit der Fliege.
Gruss aus dem nördlichsten Bundesland