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Danvise Bindestock
Verfasst: 30.01.2008, 15:33
von hechtmichel
Hallo,
heute sind mal die Binder dran

.
Ich weiß, dass dieses Thema schon oft angesprochen wurde, habe es ja bei der Suchfunktion gesehen.
Es hat jemand geschrieben, das er gelesen hätte, dass die Danvise leicht brechen würden, nur laß ich das nirgends.
Jetzt wollte ich fragen ob einem von euch der Stock schonmal zerbrach und was ihr für erfahrungen damit gemacht habt.
Die Spannbacken werden ja eher weniger verschleißen, aber was ist mit den Plastikteilen, ging da mal eins zu Bruch.
Ich habe mir mal ein paar Bilder angeschaut,
das sieht schon etwas wackelig aus.
Packt der auch mal en 6/0 er Hechthaken?
Wäre super wenn ihr euern "Senf" dazugenben würdet.
Grüße Michi
Verfasst: 30.01.2008, 15:51
von Steinhäger
Hallo Michi,
ich habe den Danvise und bin zufrieden.
Es ist noch nichts gebrochen, würde ich mir auch keine Sorgen machen.
Zu dem Preis bekommst Du sicher nirgends mehr Bindestock.
Bessere gibts jede Menge, sind auch deutlich teurer.
Finde erst mal Deinen Bindestil und dann gib mehr Geld aus, wenn Du magst.
Ich würde mir den Danvise für den Einstieg wieder kaufen, mein nächster wird dann weiter oben im Regal stehen.
Gruß Tom
Verfasst: 30.01.2008, 17:00
von Tom Doll
Hallo Michi,
Der Danvise ist ein guter und beliebter Bindestock, in seiner Preisklasse.
Ich habe noch nie etwas davon gehört, daß das Plastik bricht (letzes Jahr sind bei uns im Großhandel ca. 200 Danvise an Händler verkauft worden). Der Stock hat eine kleine Schwachstelle, die Spannvorrichtung, es ist möglich, die Backen zu überspannen, das passiert beim Aufspannen, wenn man in die falsche Richtung dreht, dann aber nur, wenn man den Haken dauernd so ausspannt. Dafür gibt es relativ günstige Ersatzbacken. Bei sachgemäßer Verwendung hast Du das Problem nicht.
Für Haken Größe 6/0 ist der Danvise sicher nicht die beste Wahl, aber es geht.
Gruß
Tom
Verfasst: 30.01.2008, 17:08
von Marco Reisen
Hi
Ich benutze auch ab und an einen, als Ausweichstock. Bislang gibt es nichts vergleichbares in dieser Preisklasse.......
Kaput iss noch nix gegangen, und die Schwachstelle hat Tomas schon erklärt.
Gruß Marco
Verfasst: 30.01.2008, 17:19
von hechtmichel
Ok,
vielen dank euch allen.
Dann werde ich mir den demnächst wohl gönnen müssen.
Liebe Grüße
Michi
Verfasst: 30.01.2008, 22:57
von Tom Sawyer
Hi,
hab den Danvise auch in Gebrauch. Mit Bodenplatte und Tischzwinge. Allerdings nehm ich am liebsten die Bodenplatte.
Bin sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Manchmal wäre aber ein etwas größerer Abstand zwischen dem Rotationskörper und den Backen recht hilfreich. Muß mich mal nach dem "Extension-Arm" umsehen.
Als Nachteil kann ich nur die Überspannung der Backen bestätigen.
Habs wohl mal geschafft (keine Ahnung wie

), aber die obere Seite hat eine Scharte. Trotzdem hält er noch alle von mir verwendeten Hakengrößen von 18 bis 4/0.
Ich habe auch mit höherpreisigen Bindestöcken geliebäugelt. Aber warum?
Für das was ich binde (Hausgebrauch) reicht der Danvise vollkommen und das Geld kann ich in Bindematerial investieren. Der Rotations-Mechanismus funktioniert einwandfrei. Feststellen läßt er sich und einen Ablagearm hat er auch. Was will man für das Geld mehr?
Viele Grüße
Thomas
Verfasst: 30.01.2008, 23:17
von Daniel1983
Hallo,
hab auch den Danv. Bidestock und bin höchst zufruieden mit dem Teil, nun leider hatte ich auch mal ein Problem mit den Spannbacken (waren nicht optimal Wärmebehandelt) aber kann ihn trotzdem 100% empfehlen!
Mfg Daniel
Verfasst: 31.01.2008, 11:17
von Olli D
Guck ma der hier,
http://www.hans-hilgers.de/ hat schon einige tausend Fliegen mit dem Danvise gebunden, schreib ihm mal, er gibt dir sicher gerne Auskunft.
Olli
Verfasst: 31.01.2008, 13:50
von Oliver Naumann
Servus Michi,
mir ist beim Danvise (aus eigener Blödheit) mal die "Rotaryschraube" gebrochen, nachdem ich die festgedreht hatte und dann eben nochmal eine halbe Drehung ausgeführt hatte.
Da die Centerschraube auch aus dem Kompositematerial ist, hat's die halt abgedreht und der Kopf mit den Spannbacken war dann nicht mehr festzustellen. Eigene Blödheit wie gesagt...
Ich habe mir aber wieder einen Danvise gekauft. Für den Preis ist das Ding unschlagbar. Mit den Spannbacken habe ich keinerlei Probleme - hab ja jezt auch eine Ersatzpaar
Gruß Oliver
Verfasst: 24.11.2008, 19:31
von Breiflabb
Ich habe mir den Danvise Bindestock gekauft und möchte meinen ersten Eindruck von ihm schildern.
Die Stabilität der Kunststoffteile ist sicher ausreichend, da die Kräfte,die beim Binden entstehen bei weitem nicht so hoch sind, daß eines der Kunststoffteile dabei zu bruch geht.
Das erste erste Handycap trat ein, als ich den Bindestock voller Erwartung an der Tischplatte befestigen wollte. Mein Tisch hat an der Oberkante einen wunderbaren Radius. Die Klammern, die den Stock halten sollen sind jedoch so kurz, daß die obere Klammer über den Radius rutschte und keinen Halt findet.
Abhilfe: Ein Brett mit 2 Tischlerzwingen auf die Tischlatte gespannt den Bindestock an das Brett und das Problem war beseitigt.
Ich denke daran, die optional erhältliche Grundplatte nachzukaufen, oder mir alternativ selbt zwei längere Spannklauen anzufertigen, müßte auch aus Hartholz funktionieren.
Erster Bindeversuch.
Beim probieren werden mein Haken ( Größe 8-16 ) gut gehalten.
Der nächste Schritt, Bindeseide auf einen Haken als Unterwicklung aufbringen beginnt.
Oha, was ist das, fast bei jedem Berührung der Seide mit den Spannbacken ist der Faden abgerissen. Der Faden schnellt durch die Spannung so zurück, daß er aus dem Röhrchen vom Bobbin rutscht.
Das nachfolgende einfädeln nervt.
Nach mehreren malen nehme ich die Spannbacken in Augenschein.
Ein grat ist nicht zu enddecken. Die Kanten sind aber durch die maschinelle Herstellung so scharfkantig, das sie wohl die Ursache von meinem Problem sind.
Mit einem Missisippi Abziehstein entschärfe ich alle Kanten der Spannbacken so, daß sie einen Radius von ca. 0,1 - 0,2 mm bekamen. Beim anfassen fühlen sie sich nun glatt an.
Leider ist dadurch auch die Brünierung der Backen in diesem Bereich beseitigt. Ich hoffe, daß nicht noch irgend ein Garantiefall auftritt und mir
dann die glänzenden Bereiche der Spannbacken zum Verhängnis werden.
Danach hatte keine Schwierigkeiten mehr mit dem Danvise.
Ich habe allerdings nur in den oben genannten Hakengrößen gebunden, keine großen Streamer und keine Tubenfliegen.
Sicher gibt es sehr viel bessere Bindestöcke, aber in der Relation Preis/Leistung bin ich zufrieden.
Grüße von Udo