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Rutenbelastung

Verfasst: 08.03.2008, 14:05
von Eckat
Moin

Rutentest bei Hardy,is' zwar anscheinend keine Fliegenrute,aber wer manchmal Angst hat daß seine Rute im Drill brechen könnte...

Rutentest

Also ich bin schon beeindruckt.

Gruß Eckat

Verfasst: 08.03.2008, 16:10
von buselito88
Hallo Eckat

Vielen Dank für diesen tollen Link!! Bin total verblüfft! Hätte nie für möglich gehalten, dass man Ruten sooo stark beanspruchen kann.
Aber da sieht man was für eine Qualität von Hardy geboten wird!

Schönen Abend
Pascal

Verfasst: 08.03.2008, 16:58
von reverend
Dass die Blanks an sich sehr hohen Belastungen stand halten, war mir schon irgendwie klar.
Allerdings sieht in der Praxis die Belastung anders aus - keine linear steigende Belastung, sondern kräftige Stöße und Züge mit rascher Beschleunigung.
Am meisten Angst ist es mir dabei meist um die Rutenverbindungen.
Und gerade dabei zeigt sich dann der feine, aber entscheidende Unterschied zwischen Steckruten guter und minderer Qualität.

Aber im Prinzip hat Eckat schon recht: Das Rückgrat einer Angelrute wird meist unterschätzt. Vielleicht ist das aber auch gut so.

Verfasst: 08.03.2008, 19:53
von Tristan
Hallo,

Wirklich beeindruckend! Wenn ich aber so drüber nachdenke ist mir beim Drill tatsächlich noch nie eine Rute zerbrochen. Beim Transport leider schon...

Gruss

TRistan

Verfasst: 08.03.2008, 20:53
von Theoretiker
Diesen Test finde ich noch beeindruckender:

http://www.youtube.com/watch?v=Qc9pgoTHGwI

Verfasst: 09.03.2008, 08:53
von Knotenwerfer
Ich denke das ergebnis würde sich stark verändern wenn für diesen Test eine Rute benutzt würde die schon mehrere Schläge vom umfallen, oder stärkere Kratzer am Blank aufweist... die "normale" Rute würde dann schon wesentlich eher aufgeben.

Verfasst: 09.03.2008, 11:15
von OWK

Verfasst: 09.03.2008, 11:41
von webwood
Hallo

danke für die tollen Links. Schon beeindruckend was das Zeug so alles aushält. Ob die Tests praxisorientiert sind wage ich zu bezweifeln. Bei mir würde jedenfalls schon längst die Bremse Schnur freigeben. Leider seh ich mein Backing eigentlich nur beim Casten auf der Wiese ( auch nur wenn ich gut drauf bin :oops: ) In der Praxis würde wohl niemand so Drillen, ausserdem wird wohl das Vorfach das schwächste Glied in der Kette sein.

TL

Thomas

Verfasst: 09.03.2008, 18:52
von Matthias M.
Hallo zusammen,

unten folgend ein Bild von der Belastungskurve von meiner am meisten gefischten Rute.
Triagonale hohlgebaute Bauweise, einteilig, 5,3 ft, Schnurklasse 2, von Kurt Zumbrunn.

Für mich ist es ein sehr wichtiges Parameter zu wissen, was ich meinem Gerät zutrauen kann oder nicht.

Gruß Matthias


Bild

Verfasst: 09.03.2008, 23:25
von Tristan
Hallo,

Was mich bei all diesen Tests nur ein wenig wundert ist warum die Ruten so durchgebogen werden - entspricht doch nicht gerade der Biegekurve beim Drill eines weiter entfernten Fisches, oder? Aber das ist hier vielleicht auch nicht der Punkt... :wink:

TRistan

Verfasst: 09.03.2008, 23:41
von stalling-frank
Hallo Matthias,

sehr beeinduckend. Und das bei dieser filigranen Rute!!!
Großes Lob auch an den Rutenbauer.

TL

Frank

PS. Trägt die Rute bei dieser Krümmung keinen bei gespliessten Ruten so gefürchteten Set davon?

Verfasst: 10.03.2008, 00:33
von Fyggi
Hai Matthias,

wenn ich es nicht selbst beim "Warmwerfen 08" gesehen hätte...

Und übrigens kaum jemanden gesehen, der mit so einem "hölzernen Zahnstocher" werferisch so umgehen kann !

RESPEKT, Matthias, RESPEKT auch Marc Rädisch!

@Tristan
Aber das ist hier vielleicht auch nicht der Punkt...
Gut, für mich als von je her mit Kohle fischenden FliFi mag das natürlich aufgrund meiner mangelnden Erfahrung mit Gespliessten besonders erstaunlich sein.

Ich habe es bisher nicht verstanden, warum um diese "Bambusruten" so ein Aufhebens gemacht wird.

Und ich gebe zu, ich habe die Flexibilität und das Leistungsvermögen von "bearbeitetem" Bambus in Form von Gespliessten bisher ziemlich unterschätzt.

Aber so langsam sehe ich "Splitterstöcker" mit etwas anderen Augen an!

Mark

Verfasst: 10.03.2008, 01:14
von Matthias M.
Trägt die Rute bei dieser Krümmung keinen bei gespliessten Ruten so gefürchteten Set davon?
Nach dem Bild wurde das Rütchen noch mal auf gleiche Weise in die entgegengesetze Richtung gebogen... :wink:

Im Ernst, ich bin der Meinung, dass es eigentlich keine wirklich stark gefischte Gespließte ohne auch nur den Hauch eines Set`s gibt, von daher mache ich mir da nicht so den Kopf drum.

@ Fyggi
Danke und ich hoffe du hast nicht nur "gesehen", sondern auch für dich etwas werferisches mitgenommen.

Gruß Matthias

Verfasst: 10.03.2008, 01:39
von Fyggi
Hai Matthias,
sondern auch für dich etwas werferisches mitgenommen
Habe ich definitiv, Dank !

Mark :smt039

Verfasst: 10.03.2008, 22:55
von Hans.
Hallo Freunde,

ich habe mich neulich mit Hans-Ruedi Hebeisen über alte und moderne Fliegenruten unterhalten. Die immer höher moduliete Kohlefaser hat seiner Meinung nach folgenden Preis:

"Allerdings noch etwas was viele nicht wissen: Biegefestigkeit bis zum Bruch und Druck auf den Punkt sind zwei verschiedene Dinge. Beim Werfen und Drillen gehen auch die heutien /.../ Ruten nicht in Bruch, aber durch Druck auf den Punkt brechen sie wie Streichhölzer. Da genügt eine Tungsten Nymphe die beim Rückwurf auf die Rute schlägt und schon ist die Zweiteilige eine Dreiteilige." Zitat HRH, Zürich

Grüße
Hans