Gustav
Verfasst: 15.09.2008, 18:19
Hallo liebeForumskollegen. Ich bin ja nun erst seit kurzem hier und habe noch nicht mit vielen von Euch zu tun gehabt. Deshalb hat es mich ueberascht und gefreut, dass ein paar von euch mir Nachrichten gesendet haben, um sich nach meiner Situation nach Hurricane Gustav zu erkunden.
Tut mir leid, dass ich nicht frueher antworten konnte, habe erst seit gestern wieder Strom. Uns hats ordentlich erwischt, ich lebe in einem Wohngebiet mit unzaehligen 100 Jahre alten Baumen, von denen es mindestens ein Drittel umgelegt hat. Einen davon auf mein Haus. Na ja, nun gibts halt von der Versicherung ein neues Dach. Werde allerdings sehr die leckeren Pecannuesse vermissen, die der alte Baum mir jeden Herbst gegeben hat. Redfish-Filets mit Pecankruste, oh Mann...
Der Schuppen meines Nachbarn:

Seine 1960er BMW R60 im Schuppen:

So sieht die Strasse durch mein Wohngebiet nun aus:

Was allerdings wirklich schlimm ist, ist dass der Sturm das ganze Wasser im Sumpf umgedreht hat. Die zerfallene Vegetation kommt nach oben und aller Sauerstoff wird dem Wasser entzogen. Meine Heimatfischgewaesser ist der Atchafalaya Sumpf, der groesste Flusssumpf in Nordamerika. Dort sind jetzt die meisten Fische tot, so etwas habe ich noch nie gesehen. Tonnenweise tote Fische, zum Teil sehr grosse. Zuletzt is das 1993 bei Hurrican Andrew passiert (allerdings nicht ganz so schlimm wie nun bei Gustav) und der Fischbestand hat sich gerade erst in den letzen paar Jahren davon erholt.
Langsam habe ich ein bisschen genug vom Wetter hier, die letzten Jahre waren nicht gut mit Katrina, Rita, Gustav, nun Ike.
Vielleicht ist es Zeit zum umziehen. Aber noch nicht gleich, jetzt beginnen erst mal die besten Monate fuers Salzwasserfischen. Ab Oktober kommen die richtig grossen Redfische aus dem Golf zurueck zum Strand und in die Maersche zum ueberwintern.



Gruss aus Louisiana,
Hogy
Tut mir leid, dass ich nicht frueher antworten konnte, habe erst seit gestern wieder Strom. Uns hats ordentlich erwischt, ich lebe in einem Wohngebiet mit unzaehligen 100 Jahre alten Baumen, von denen es mindestens ein Drittel umgelegt hat. Einen davon auf mein Haus. Na ja, nun gibts halt von der Versicherung ein neues Dach. Werde allerdings sehr die leckeren Pecannuesse vermissen, die der alte Baum mir jeden Herbst gegeben hat. Redfish-Filets mit Pecankruste, oh Mann...
Der Schuppen meines Nachbarn:

Seine 1960er BMW R60 im Schuppen:

So sieht die Strasse durch mein Wohngebiet nun aus:

Was allerdings wirklich schlimm ist, ist dass der Sturm das ganze Wasser im Sumpf umgedreht hat. Die zerfallene Vegetation kommt nach oben und aller Sauerstoff wird dem Wasser entzogen. Meine Heimatfischgewaesser ist der Atchafalaya Sumpf, der groesste Flusssumpf in Nordamerika. Dort sind jetzt die meisten Fische tot, so etwas habe ich noch nie gesehen. Tonnenweise tote Fische, zum Teil sehr grosse. Zuletzt is das 1993 bei Hurrican Andrew passiert (allerdings nicht ganz so schlimm wie nun bei Gustav) und der Fischbestand hat sich gerade erst in den letzen paar Jahren davon erholt.
Langsam habe ich ein bisschen genug vom Wetter hier, die letzten Jahre waren nicht gut mit Katrina, Rita, Gustav, nun Ike.
Vielleicht ist es Zeit zum umziehen. Aber noch nicht gleich, jetzt beginnen erst mal die besten Monate fuers Salzwasserfischen. Ab Oktober kommen die richtig grossen Redfische aus dem Golf zurueck zum Strand und in die Maersche zum ueberwintern.



Gruss aus Louisiana,
Hogy