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Goldkopf- oder Kupferperlen ?
Verfasst: 17.05.2009, 08:30
von flifiandy
Hallo liebe Fliegenbinde-Gemeinslchaft,
seit einiger Zeit beschäftigt mich die Frage wann verwende binde ich eine Godlkopf-, und wann eine Kupferperle. Gibt es entschedende Unterschiede. Für mich wäre eine mögliche
Erklärung, das man bei kristallklaren Gewässer eher eine Kupferperle verwendet.
Was meint ihr dazu, gebt mir bitte mal einen Tipp.
tl Andy
Verfasst: 17.05.2009, 08:39
von Thomas aus Hamm
Hallo Andy,
sicherlich haben beide Farben ihre Berechtigung.
Ich habe die Feststellung gemacht, dass die Fahnenträgerinnen eher auf Kupfer stehen.
Gruß
TaH
Verfasst: 17.05.2009, 13:21
von Friedemann
Hi Andy,
in Gewässern wo viel mit Goldkopfnymphen gefischt wird
tritt, nach meiner Meinung, ein Gewöhnungseffekt bei den
Fischen ein.
Im Laufe der Saison merken sie dass diese "goldigen" Nymphen
einen Haken haben.
Allerdings habe ich auch die Vermutung, dass eine kupferne
Perle wesentlich weniger auffällig ist und dass, gerade bei
geringer Strömug und Niedrigwasser ein bischen zu viel Glitzer
abschreckend wirken kann.
Gruß aus Hessen
Friedemann
Verfasst: 17.05.2009, 17:40
von gespliesste
Hallo Andy,
der Goldkopf soll ja eigentlich die Gasblase von aufsteigenden Köcherfliegennymphen imitieren. Hat also bei entsprechender Anwendung einen imitatorischen Zweck.
Das ganze hat sich dann in Zusammenhang mit dem Beschwerungseffekt ein wenig verselbstständigt und so gibt es heute fast jede erdenkliche Nymphe mit entsprechendem Tungsten-Kopf. In erster Linie ist es wohl heute mehr die Beschwerung und der zusätzliche Reizeffekt mit dem fast jedes Muster eine Glitzerkopf aus Tungsten bekommt.
Bei Fliegen die keinen Imitatorischen Anspruch haben und schnellem Wasser, spielt es nach meinen Erfahrungen kaum eine Rolle ob Gold, silber oder Kupfer. Wenn viel mit goldenen gefischt wird, geht vielleicht manchmal eine andere besser. Am besten du bindest dir jeweils ein kleines Sortiment mit verschiedenen Köpfen.
Bei langsamen Wasser und Gewässern mit hohem Befischungsdruck spielt die Imitation der Nymphe nach meiner erfahrung wieder ein grössere Rolle. Wenn man größere, sprich erfahrene Fische in langsamen Wasser überlisten will, hat man mit plumpen Glitzer-Reizfliegen oft schlechte Karten. Da sind Imitationenn mit kupfer, glas oder auch schwarzen Perlen oft eine gute Wahl.
Ganz am Ende sollte man halt die Imitation von natürlichen Nahrungsvorkommen nicht ausser acht lassen, auch wenn man lange Jahre ausschliesslich mit Reizfliegen Fische fangen kann, so bleibt einem nach meiner Meinung verdammt viel Verborgen.
Ich denke deine Frage kannst du dir selbst am besten beantworten, wenn du weisst was du an deinen Gewässern imitieren willst.
LG,
Olaf
Verfasst: 18.05.2009, 18:51
von flifiandy
Hallo...
Thomas, Friedemann und Olaf,
habt vielen Dank für eure Infos.
Die bringen mich ein klein wenig weiter
tl Andy