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drall in wurfschnur

Verfasst: 03.07.2009, 22:42
von leo.
hallo leudde

kann mir jemand sagen wie ich den drall aus meiner wurfschnur wieder raus bekomm. ich hab einmal beim abspulen oder aufspulen auf die rolle nicht aufgepasst und hab jetzt einen drall drinnen.
memory effekt ist es denk ich nicht. wenn ich beim werfen schnur von der rolle ziehe und die dann lose hängen lass dann dreht sie sich ein bisschen ein, was für mich schon irgendwie nach drall aussieht.

danke im voraus


lg leo

Verfasst: 03.07.2009, 22:49
von Friedemann
Hallo Leo,
lass die komplette Schnur mit der Strömung
abtreiben und lass sie 2-3 min einfach
darin hängen.
Normalerwiese müsste dann der Drall raus sein.
Gruß aus Hessen
Friedemann

Verfasst: 03.07.2009, 22:51
von leo.
stimmt das ist eine gut idee aber geht dann nicht der drall ins backing über??
auch wenn er dort warscheinlich wenig ausmacht aber theoretisch...


lg leo

Verfasst: 04.07.2009, 18:16
von Friedemann
Hallo Leo,
das Backing besteht doch normalerweise
aus einer geflochtenen Schnur ( z.B. Dacron etc)
und hat keine Ummantelung.
Theoretisch ist natürlich alles möglich aber das halte
ich für nicht sehr wahrscheinlich.
Du könntest aber noch etwas tun, nachdem du die
Schnur im Wasser hattest.
Binde die Schur ( am besten mit dem dicken Vorfachteil )
an einen Pfosten, Baum oder lass einen Kumpel die
Schnur festhalten. Dann ziehst du die ganze Schnur nochmal
ab und hältst das andere Ende fest und gehst ca. 2 Meter
langsam nach hinten und dehnst ( vorsichtig ) die Schnur.
Den Drall bekommst du damit nicht raus aber die Schnur
wirft sich danach wesentlich besser.
Gruß aus Hessen
Friedemann

Verfasst: 05.07.2009, 10:24
von troutcontrol
moin leo,
um was für eine schnur handelt es sich denn? hat sie einen mono-kern oder eine geflochtene seele? bei letzterer variante bringt das dehnen eher wenig.
grüsse
martin 8)

Verfasst: 05.07.2009, 13:11
von leo.
es handelt sich um eine ganz normale fliegenschnur mit geflochtener seele.

lg

Verfasst: 05.07.2009, 14:04
von troutcontrol
moin leo,
dann solltest du - falls die von friedemann genannte methode nicht zu deiner zufriedenheit funktioniert - mal über ein sehr heißes bad deiner fliegenschnur nachdenken. ich empfehle das KOCHEN VON SCHUSSKÖPFEN immer allen kunden, weil man hierdurch die transport- und lagerungsbedingten "kinks" wieder rausbekommt - und was mit schussköpfen funktioniert, funktioniert auch mit vollschnüren....
ich will hier keinen link zur anleitung reinstellen, du wirst es auch so finden - oder ich schick dir ´ne PN.
grüsse
martin
8)

Verfasst: 05.07.2009, 16:30
von troutcontrol
moin,
nach intensivem studium der forumsregeln bin ich zu dem ergebnis gekommen, dass man in sachdienlichen fällen doch verlinken darf... :lol:
auf den photos http://www.troutcontrol.de/epages/61653 ... %96PFEN%22 sieht man die unterschiede vor/nach den "kochen" recht gut.
grüsse
martin 8)

Verfasst: 06.07.2009, 10:44
von Achim Stahl
Moin,

wo ist das Problem?

Wenn ein Drall in der Schnur ist, schaut man, in welche Richtung die Schnur verdrallt ist und dreht den Drall mit den Fingern in die Gegenrichtung wieder raus.

Dazu muss man nur die Schnur abspulen (es reicht meist die Länge, die man auch beim Fischen braucht), gespannt in der Luft halten, und die Spitze in den Fingern rollen.


Viele Grüße!


Achim

Verfasst: 06.07.2009, 11:05
von sebastian_waf
Hi,

also ich entdralle meine Schnur immer, beim reinigen.
Schnur ganz abspulen, ein Stück Moosgummi (Moosgummi saugt sich nicht mit dem Reiniger voll) mit dem Schnurreinger beflecken und dann die Schnur unter etwas Druck durchziehen. Der Drall wird dabei nach vorne geschoben und raus ist er.

Gruß

Sebastian.

Verfasst: 06.07.2009, 11:33
von Matthias B.
Hey Sebastian...Warum kommt mir so ein Gedanke nicht selber?!
Moosgummi is ne klasse Idee für den Reiniger. Mache das mit nem Stück Spüllappen. Das Silikon ist zum Schluss überall, aber kaum auf der Schnur! Auch wenns eigentlich OT ist, Danke für den Tipp :wink:


Gruß vom Niederrhein

Matthias

Verfasst: 06.07.2009, 14:06
von sebastian_waf
Hi Matthias,

nichts zu danken :-)

Gruß
Sebastian

Verfasst: 09.07.2009, 09:54
von gespliesste
Hallo,

mit dem kochen wäre ich vorsichtig. ich weiss zumindest von Gummi, das es sehr schnell spröde wird da sich die Weichmacher verflüchtigen. Ich denke das wird bei Schnüren nicht anders sein. Vielleicht merkt man es nicht sofort aber ich kann mir vorstellen, dass die Haltbarkeit der Schnur auf Dauer leidet.

LG,

Olaf

Verfasst: 09.07.2009, 17:05
von troutcontrol
moin olaf,
ich glaub, dass 1x im jahr "kochen" nicht sooo ins gewicht fallen dürfte, bei wöchentlichen koch-eskapaden wär ich da auch vorsichtiger.
grüsse
martin 8)

Verfasst: 10.07.2009, 13:05
von Rolf Renell
Der Vorschlag von Sebastian funktioniert gut ,gibt einige Möglichkeiten (Rolle hängend ausdrehen lassen,Strömung wie schon genannt etc.)
Sollte je nach Wurfstil (Torsion der Schnur, Gebethsroither etc., Fliegengrösse/Luftverdrängung) ab und an mal gecheckt werden,
beste Grüsse,
Rolf