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Neues vom Biber
Verfasst: 16.07.2009, 09:26
von Cuchulainn
Hallo liebe Mitfischer,
Hier kommt der neueste Streich der Unteren Naturschutzbehörde Deggendorf zum Thema Bibermanagement. Seit Jahresbeginn werden landwirtschaftliche Flächen, an denen Schäden durch Biber auftreten, als Fraßschäden an Rüben oder Mais, vom Landratsamt kostenlos mit einem ELEKTROZAUN gesichert. Dass Bäume mit Maschendraht geschützt werden ist schon seit Jahren Usus. Aber der Gag mit dem E-Zaun ist neu. Da fragt man sich schon, was manche unter sinnvollen Maßnahmen verstehen.
Dazu muss man aber 2 Sachen hinzufügen. 1. Manche Felder wurden bisher schon mit E-Zäunen gesichert, aber gegen Wildschweine, die schon mal in einer Nacht aus einem kleinen Feld einen Truppenübungsplatz machen.
2. Im Landkreis Deggendorf wurden Biber ursprünglich ausgesetzt, in der Hoffnung, sich gefälligst an die Naturschutzgebietsgrenzen zu halten. Daher ist es bei uns nicht ganz so leicht, Biber zu verwursten.
Trotzdem, was haltet ihr davon?
Viele Grüße,
Martin
Verfasst: 16.07.2009, 12:52
von pehers
Servus!
Mir fehlt hier der Zusammenhang mit dem fischen. An einigen Gewässern, die ich befische, sind Biber zu Hause und sie schaffen interessante Strukturen, bringen Totholz ins Gewässer ein und sind auch noch drollig anzusehen (weil gar nicht so scheu, wie man glauben mag...).
Wo sie für die Landwirtschaft oder die räumlich begrenzte Augebiete zum Problem werden, sollte man sie eventuell zur nachhaltigen, bestandserhaltenden Bejagung freigeben.
Gruß,
Hans
P.S.: Zu so einem Thema gab es schon einen sehr ausführlichen Thread.
Verfasst: 16.07.2009, 21:04
von Cuchulainn
Servus Hans,
Genau wegen der Diskussionen in anderen Threads habe ich diesen dazu gestellt. Darüber hinaus wollte ich auf die Arbeitsweise mancher Naturschutzbehörde hinweisen.
PS: Abschuss von Bibern ist mindestens so sinnlos wie der von Kormoranen.
Grüße, Martin
Verfasst: 16.07.2009, 22:20
von salmonidenfreund
Hallo!
Es stimmt sicher daß der Biber natürliche Strukturen schafft. Was mich aber immer wieder stört ist, daß Biberholz immer wieder Fischtreppen und umgehungsgerinne verstopft, sodaß eine fischwanderung unmöglich wird.
Meistends ist dann keiner zuständig um das Holz weg zuräumen. Neuerdings ist es sogar so in unseren Breiten, daß wenn man das Holz wegräumt sogar bestraft wird, da das putzige Pelztier unter naturschutz steht.
Da frage ich mich schon, für wen die fischtreppen und umgehungsgerinne gebaut wurden. Für die Fische? oder für den Bieber?
Gruß
sf
Verfasst: 17.07.2009, 07:27
von Mario Mende / Sachsen
Moin Männers!
Also Martin kann ich nicht so recht zustimmen, was Abschuß von Kormoran und Biber betrifft.
Auch der beste Naturschutzverband verfolgt die Strategie: "...IN EINEM FÜR DIE UMWELT VERTRÄGLICHEN MAß!:::"
Ich kenne einen Förster im Raum Weiden /Obpf., der hat die letzten Jahre Biber mit Kastenfallen fangen müssen und kam auf Grund der rapiden Bestandsentwicklung nicht mehr hinterher.
Heute denkt man darüber nach, den Biber an einigen Orten zu dezimieren, einfach aus Kostengründen.
In Dessau S/A wurde ein übelstes Prozedere gemacht, um den Elbebiber anzusiedeln, Mission geglückt, vermehrung wie bei den Ratten. Eichen werden jetzt mit Drahtzaun im Wurzelbereich (bis 1m Höhe) gesichert.
Landwirte laufen Sturm. (Mais etc.)
Ohne Frage ist der Biber eine feine Sache am Gewässer, spiegelt er uns doch die heile Natur vor.
KORMORAN:
300 Vögel an einem Zuchtteich von 3 ha Größe und darin K-1. Der Goldstaub der Fischer, binnen 2 Wochen ist dort Feierabend und das kann für kleine Fischereibetriebe die Insolvenz bedeuten.
Saale: Nach dem Einfall der K. im Winter 2001/2002 wurden die Äschen fast auf Null niedergemacht. Die Saale zählte mit Ihrem Äschenbestand EUROPAWEIT zu den Vorreitern.
Das gleiche Spiel in den Flüssen des Erzgebirges, hier wurden beispielsweise Barben von 50 cm Länge von den K. an Land geschleppt, die waren teilweise so vollgefressen, das der Fisch erstmal rückwärts gegessen wurde, um starten zu können.
Hier hilft keine Schreckschußpistole mehr, hier müssen Kullern fliegen, die den K. beeindrucken und evtl. weiterziehen lassen.....
In den letzten 3 Jahren habe ich auch beobachtet, dass sich besonders Graureiher/Silberreiher unheimlich vermehren und den hiesigen Fischzuchten der Region das Leben erschweren.
Sicherlich sollte man sich über die Bereicherung in der Natur freuen, aber man sollte auch fairerweise darüber nachdenken, wie diese "wiedereingebürgerten" Tierarten ohne den Mensch, bzw. mit dem Menschen in der heutigen Zeit klarkommen. Nebeneinander leben können.
Es ist nicht leicht, was bei uns hier in der Lausitz besonders sichtbar wird.
WÖLFE!
5 Rudel rund 50 Tiere.
Immer wieder Streit zwischen Wolfsbefürwortern-Jägern und Landwirten (Schafshaltung)
Müssen wir unbedingt von den Steuergeldern Herdenschutzhunde für Schafe und Ele4ktrozäune finanzieren, damit Canis lupus nicht so viel Schaden macht?
Das gehört dazu, dass sich die Wölfe ihre Nahrung suchen und das nicht nur bei unseren heimischen Schalenwildarten wie Rehwild-, Schwarz-, und Rotwild. Auch Nutzvieh füllt den Magen.
Deshalb nicht meckern: WIR SIND TEILWEISE SELBER DARAN SCHULD UND DANN WENN KOSTEN ENTSTEHEN WIRD GEJAMMERT!
UND DA WAR DOCH AUCH NOCH "BRUNO"............................
Verfasst: 17.07.2009, 09:48
von Cuchulainn
Hi Mario,
Ich werde mich jetzt hüten meinen Komentar zu Schäden durch Wolf und Silberreiher abzugeben.
Meiner Erfahrung nach, ich habe selber ein kleines Stück Wald an der Isarsenke inkl. Biber, bringen die Kastenfallen sehr wenig. Erst gehen sie wochenlang außen rundum und wenn er dann drin sitzt, ist spätestens im nächsten Jahr das Revier wieder besetzt. Biber haben und hatten nie natürliche Feinde bei uns, wenn der Biber entnommen wird, kommt spätenstens im Jahr drauf ein neuer. Die Biberpopulation wird ansteigen, bis jedes Revier besetzt ist und dann stagnieren. Biber sind sehr reviertreue Tiere, sie dulden keine Konkurrenz, selbst der eigene Nachwuchs wird unter Zahneinsatz aus dem Revier vertrieben. Bei 3-4 Junge pro Weibchen und Jahr und einer benötigten Reviergröße von 3-10 km Uferstreifen kann sich jeder selber die Dichte und das Wachstum ausrechnen. Meiner Meinung nach ist einer der wenigen Effekte, die Abschuss haben wird ist, dass sie wieder stärker nachtaktiv werden, ähnlich wie die Wildschweine. Und wenn das erst mal passiert ist, ist der Abschuss von Bibern nur noch ein frommer Wunsch. Ich glaube, längerfristig ist die Fallenlösung, von mir aus mit anschließendem Schlachten die erfolgreichste Lösung.
Zum Thema Kormoran an Fischweihern weiß ich wieder was neues. Ein oberpfälzer Teichwirt hat auf seinem Weiher in unmittelbarer Nähe zu einer Wohnsiedlung eine Gaskanone mit 120 dB gebaut, die alle 15 Minuten schießt, dass sich das Wasser kräuselt. Meines Wissens bis in die Nacht hinein. Die Aktion hat knapp 10 Kormorane verscheucht. Die Haubentaucher störts weniger.
Gibts bei euch auch die Felder, die direkt an den Bächen beginnen? Ist bei uns ein herrliches Bild, die schönen bunt schillernden Farben an der Oberfläche nach dem Gülle spritzen oder Mist streuen oder Spritzmittel spritzen. Mich wunderts nicht, dass da der Biber reingeht, oder seine Höhlen reinscharrt und öfters mal eine Rübe mampft.
Viele Grüße
Martin
Verfasst: 17.07.2009, 14:22
von Mario Mende / Sachsen
Gaskanonen und auch Geräte die den Ruf des Seeadlers nachahmen sind hier vielfach getestet worden und auch weiter in Betrieb. Jedoch gewöhnt sich der Kormoran dran.
Selbst unsere Seeadler schlagen keine Kormorane, die nehmen lieber Enten.
Ja gut, die Gülle ist auch so ein Problem, aber da gibt es doch rechtliche Regelungen im Biosphärenschutzgebiet.
Verfasst: 18.07.2009, 09:43
von Zweihandwedler
Mario Mende / Sachsen hat geschrieben:
Selbst unsere Seeadler schlagen keine Kormorane, die nehmen lieber Enten.
.
...dann bringt denen das bei,es gibt schon Seen da wird der Abschuss des Seeadlers gefordert-weil der den armen Kormoran stark reduziert.
Verfasst: 18.07.2009, 11:48
von Cuchulainn
Wo wird denn der Abschuss von Seeadlern gefordert??
Übrigens, die fressen auch Fische!
Martin
Verfasst: 18.07.2009, 13:52
von Mario Mende / Sachsen
Cuchulainn hat geschrieben:Übrigens, die fressen auch Fische!
Martin
Das stimmt, aber die sind in einem verträglichen Maß vorhanden im Ggs. zu den Schwarzen Raubrittern.
Verfasst: 18.07.2009, 15:23
von Siegangler
Hallo zusammen,
meiner Meinung nach sollte der Kormoran bundesweit zum Abschuss
freigegeben werden! Mit einer Menge von 500gr. Fisch pro Tag machen
die Kameraden das Mondorfer Hafenbecken zu 10. mal eben leer an
einem Nachmittag. Selbst gesehen.
Und das ist ja nicht das einzige Problem. Der Kormoran pickt ja auch
alles an was er nicht fressen kann. Daran gehen dann schöne 80er Hechte
oder 70er Barben zu Grunde.
Für diese Vögel aus China kann ich kein Mitleid oder gar Schutzbedürfnis
empfinden.
Gruß,
Stefan
Verfasst: 18.07.2009, 18:33
von Cuchulainn
Siegangler hat geschrieben:Für diese Vögel aus China kann ich kein Mitleid oder gar Schutzbedürfnis empfinden.
Gut, das natürliche Verbreitungsgebiet des Kormorans erstreckt sich bis China, aber zu sagen, er käme aus China ist einfach falsch, aber was solls.
Bleibt nur noch die Frage, wo das "verträgliche Maß" ist. Erträglich für wen eigentlich? Wie weit darf der Artenschutz der Fischer gehen??
Beim Thema Kormoran habe ich immer das Gefühl, dass dieser Vogel als Bauernopfer herhalten muss. Komisch nicht, früher waren als Fische größer und mehr und schöner und überhaupt. Aber seit der "schwarze Raubritter" wieder da sind, sind alle Fische weg.
Kommt denn niemand auf die Idee, dass sich unsere Gewässer auch sonst ein bisschen verändert haben, und dass man da vielleicht auch was machen könnte. Ist niemandem aufgefallen, dass die Äschenbestände schon eingebrochen sind, als es im Binnenland kaum Kormorane gab? Aber es ist natürlich einfacher, ein paar Kormorane zu schießen, sich darüber zu freuen, wie viele hoffentlich fangfähige Fische man damit gerettet hat und auf den nächsten zu warten. Am besten noch im Vogelschutzgebiet, damit man nebenbei noch eine Rohrdommel und ein paar Nachtreiher verscheuchen kann, die auch bloß Fische fressen.
Bis denn denn,
Martin
Verfasst: 18.07.2009, 23:12
von Forstie
Hallo Martin,
natürlich haben sich unsere Gewässer mittlerweile weiter verändert und man sollte den Kormoran nicht für alles herhalten lassen.
Tatsache ist aber auch, dass sich in sehr vielen Gewässern plötzlich über Winter der Fischbestand drastisch verringert/verschlechtert hat, als die Kormorane in großen Zahlen vertreten waren/sind.
Das sind Entwicklungen die man auch eindeutig nachweisen kann, wie ich es an meinem Vereinsbach erlebt habe. Hier hatten wir den direkten Vergleich von früheren (letztes Spätjahr) und auch aktuellen (dieses Frühjahr) E-Befischungen des Regierungspräsidiums, bei denen wir mit anwesend waren.
Den Winter über waren ca. 20 Kormorane auf unserer Pachtstrecke verteilt regelmäßig anzutreffen. Sie saßen mitten im Wohngebiet auf den Bäumen am Bachufer und ließen sich auch von dem darunter vorbeiführenden Radweg nicht stören.
Letztes Jahr hatten wir einen guten durchwachsenen Fischbestand, über den man sicher nicht klagen konnte. Dieses Jahr sah es schon ganz anders aus: Einzelne wenige Großforellen mit Bissspuren, fast keine im Durchschnittsmaß, wenige Setzlinge. Die Weißfischbestände sind auch dementsprechend zurückgegangen.
Solche Entwicklungen spielen sich an ettlichen anderen Gewässern in Deutschland ab. Den Grund dafür zu finden ist nicht sonderlich schwer. Da frage ich mich doch, wie Du zu einer Einstellung kommen kannst, dass man den Kormoran nicht bejagen sollen dürfte, oder dass es nichts bringen würde?
Mit Deinen Argumenten könnte man auch auf die Idee kommen, dass es nichts für die Vegetation/Verjüngung im Wald bringen würde, wenn man Rehe schiesst. Letztendlich würde ja doch wieder ein anderes Reh den Platz seines geschossenen Vorgängers einnehmen, und alles wäre wieder gleich.
Tatsächlich ist dies aber nicht der Fall und man kann sehr wohl Wildbestände so regulieren, dass es für die Umwelt und das Wild selbst zu einem sinnvollen Gleichgewicht kommt.
Der Kormoran findet nunmal an vielen unserer Gewässer paradiesische Zustände vor. Feinde, die seinen Bestand genügend regulieren könnten, hat er nicht, also müssen wir regulierend eingreifen, um die Fischbestände unserer Gewässer zu schützen. Und ja, "auch" weil wir selbst etwas davon haben wollen, sonst wären wir ja schließlich keine Angler.
Der Naturschutz hört nunmal nicht an der Wasseroberfläche auf.
Grüße,
Martin
EDIT: Ach, wir waren ja beim Biber...

Ich bitte um Entschuldigung, jedoch ist die Sache mit dem sinnvollen Gleichgewicht etc. auch auf den Biber -oder andere Wildtiere- zu übertragen.
Verfasst: 19.07.2009, 08:50
von Michl
Hallo,
man kann es drehen und wenden wie man will, aber wir leben in einer vom Menschen gemachten Kulturlandschaft und nicht in der kanadischen Wildniss.
Wenn wir nun bestimmte Bereiche unserer Landschaft als Lebensraum für Tierarten ausweisen die seit 200 Jahren verschwunden waren kommt es zwangsläufig zu Konflikten mit der Nutzung.
Leider halten sich die Viecher nicht an Schutzraumgrenzen und angenommene Maximalpopulationen.
Ausserdem kommen manche Arten mit der neuen Umgebung dermaßen gut zurecht das der Bestand regelrecht explodiert.
Siehe Biber, der dann auch noch in Mais Monokulturen traumhafte Nahrungsvorräte findet.
Bei uns sind die Wildschweine mittlerweile in den Gärten der Dörfer angekommen, da bleibt die Haustür abends zu.
Das einzige was meiner Meinung nach was nützt ist in diesem Fall eine sinnvolle Bejagung, das wird auch beim Biber so sein.
Und beim Kormoran sowieso.
@Forstochs:
Ich kenne die Zahlen der Kontrollbefischung an der oberen Mosbacher Elzstrecke, da rollts Dir die Fußnägel auf.
Selbst an unserer Strecke war diesen Winter der schwarze Vogel seit Menschengedenken erstmals da.
Der Biber wird wegen Landwirten in Fallen gefangen, aber den Kormi muss man mit der Faust in der Tasche schön in Ruhe lassen bis der Bach leer ist.
Bestände regulieren sich in einer intakten Umgebung ganz klar selbst, aber wir haben hier keine intakte Umgebeung mehr, und zwar seit mindestens 800 Jahren.
Also muss der Mensch eingreifen über die Jagd.
Zur Klarstellung:
Ich bin kein Jäger und im Naturschutz seit 25 Jahren ehrenamtlich tätig.
Michl
Verfasst: 19.07.2009, 13:06
von Gammarus roeseli
Mario Mende / Sachsen hat geschrieben:Also Martin kann ich nicht so recht zustimmen, was Abschuß von Kormoran und Biber betrifft.
Auch der beste Naturschutzverband verfolgt die Strategie: "...IN EINEM FÜR DIE UMWELT VERTRÄGLICHEN MAß!:::"
Hi Mario!
Ich kann nicht recht verstehen, und frage mich, was der Satz uns sagen soll? Genau genommen kenne ich nur eine einzige Spezies die der Umwelt schwer zu schaffen macht. Es ist die eigene!
Elbbiber:
Also ich kann nicht klagen, für mich als Fischer/ Angler hat sich das Prozedere um und mit dem Biber auf jeden Fall gelohnt! Ist doch genau genommen ne geniale Sache, die Biber renaturieren für uns die Gewässer einfach so, wir müssen uns nicht rumärgern, nicht plagen, nichts beantragen und das Ganze ist kostenlos.
Ganz klar, die Jäger müssen zum Bauern stehen. Geht nicht anders!
Ich persönlich, sehe keinen Grund warum ich mich um nen Landwirt sorgen sollte, der Landwirt sorgt sich weder um mich noch um die Gewässer. Die intensive Landwirtschaft in Gewässernähe, wirkt sich ohnehin negativ aufs Wasser aus und macht den Gewässern nur schwer zu schaffen. Daher ist mir als Fischer/Angler der Landwirt der Felder und ähnliches am Wasser intensiv bewirtschaftet, ziemlich wurscht! Der Landwirt soll sich bei Bedarf einen Biberberater zu rat ziehen und dessen Hilfe in Anspruch nehmen, um mögliche Fraßschäden zu vermeiden!
Wolf:
Ich meine auch der Wolf hat regional Platz in unserer Kulturlandschaft! Ich verstehe die Jäger auch irgendwo! Der Wolf ist nun mal ein starker Kongruent, aber mit etwas Toleranz wird ein nebeneinander schon klappen! Es gäbe sie schon noch, die Lebensräume die er besetzen könnte, wo er seine Art erhalten kann, auch hier bei uns in Deutschland. ICH FINDE ES IST ALLERHÖCHSTE ZEIT GEWORDEN, der Natur auch mal wieder was zurückzugeben und nicht immer nur zu entnehmen, es ist an der Zeit zu Schützen und zu Erhalten für kommende Generationen!!!
Viele Grüße nach Sachsen
Christian
Hallo miteinander
Kormoran:
Im Grunde habe ich nichts gegen diesen Vogel! Mit unseren Gewässern wurde aber ne Menge Schindluder getrieben, unserer Fließgewässer wurden so stark verändert, dass es z.B. die Salmoniden schwer haben und längst nicht mehr so zahlreich sind, wie sie es vor gar nicht all zu langer Zeit noch waren.
Auf die verbliebenen Reste üben wir einen starken fischereilichen Druck aus, die Salmoniden sind nicht in der Lage diese hohen Verluste auf natürliche Weise auszugleichen, um unsere GELIEBTE FISCHEREI überhaupt noch ausüben zu können, muss kräftig besetzt werden. Daher bin ich der Meinung, dass der Kormoran von Salmonidengewässern möglichst ferngehalten werden sollte
In der Weißfischregion meine ich, ist genügend Platz für Kormoran und Co.. Die zahlreichen Fischarten die in der Weißfischregion gefährdet sind, sind das nicht wegen dem Kormoran, dass muss man ganz klar sagen!
Ich bin mir sicher, dass es möglich ist so zu lenken und bei Bedarf einzugreifen, dass weder Vogel noch Fisch und auch nicht wir Fischer/Angler zu kurz kommen.
Ganz wichtig finde ich ist es, dass wir Fischer/Angler vernünftig bleiben mit unseren Forderungen, vernünftig Argumentieren so das man uns glauben schenken kann und wir endlich ernst genommen werden von unseren Mitmenschen und diese Verständnis für uns haben.
Gelingt es uns nicht, werden wir es sein die die schlechteren Karten in der Hand halten. Soviel ist sicher
Grüße Christian
P.S.: Gans klar ist, diese hin und her Vergrämerrei ist keine Lösung! Um bei Gefahr wegfliegen zu können, kotzen die vollgefressenen Vögel die gefressenen Fische wieder aus und sind dann wieder hungrig!
