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Wasserwirbelkraftwerk
Verfasst: 08.12.2009, 19:27
von Hartmut
Eine gute Idee aus der Schweiz?
Energieproduzent und Fischpass in einem
Was haltet Ihr von dieser Lösung für die Wasserkraftgewinnung?
Grüße
Hartmut
Verfasst: 08.12.2009, 19:52
von Jaegher
Hallo Hartmut
versteht ihr unseren Dialekt?
Tönt soweit spannend, war aber trotzdem skeptisch. Dieses Kraftwerk ist wohl besser für unsere Fische als ein herkömmliches. Trotzdem wird immer ein Teil des Baches kanalisiert. Also 100%ig schadensfrei ist es wohl doch nicht.
Fazit: wenn schon unbedingt Kleinwasserkraftwerke gebaut werden müssen (und das ist leider politisch besiegelt in der Schweiz), dann eher so als herkömmlich. Denke aber unsere Stromversorger wollen eher ertragsoptimiert bauen, heisst wohl herkömmlich.
Ich arbeite momentan für eine Stiftung in der Schweiz, welche Kleinwasserkraft ökologisch fördert. Da sprechen wir aber von Trinkwasserkraftwerken. Solange da Potential schlummert bitte nichts kanalisieren. Aber wenn die grossen mal Blut geleckt haben....
Aussedem haben wir genug Potential in den anderen erneuerbaren für mehrere Europas.
Viele Grüsse
Andreas
Verfasst: 08.12.2009, 21:48
von Rattensack
Hallo,
Vorteil: Wahrscheinlich geringere Schädigung von Fischen beim Abstieg
Nachteile:
- Braucht genauso einen ökologisch sehr negativ wirkenden Stau
- Funktion als Fischaufstieg oder Fischabstieg meines Wissens nicht entsprechend belegt
- kann als Argument missbraucht werden, an Standorten Flüsse zu verbauen, wo dies mit anderen Bautypen nicht umsetzbar oder machbar wäre
Plan des Erfinders wäre, in regulierten Strecken mit Rampen bei jeder Rampe ein Wasserwirbel-Kraftwerk einzubauen. Mit dem Effekt, dass man diese regulierten Strecken nie wieder renaturieren kann, weil das Gefälle im Kraftwerk abgebaut wird.
Im großen Stil umgesetzt also ein ökologische Alptraum.
Clemens