Neue Fliegenfischerin grüßt
Verfasst: 03.03.2010, 15:09
Hallo zusammen,
ich heiße Anna, wohne in Aachen und möchte mich hier kurz mit meiner persönlichen Fliegenfischergeschichte vorstellen.
Es begann vor ungefähr einem Jahr zum Start der Saison ... Ich hatte meinem Freund zu Weihnachten einen Fliegenfisch-Wochenendkurs bei Rolf Renell geschenkt. (Viele Grüße, Rolf! Falls du dies liest...) Da ich neugierig auf diesen Sport war und zu Weihnachten (völlig uneigennützig
) gerne Events verschenke, an denen ich selbst auch teilnehmen kann, hab ich mich einfach direkt mit angemeldet. Das Kurswochende war zwar etwas verregnet, hat mir und den anderen Teilnehmern aber viel Spaß gemacht! Ich hab dort hauptsächlich die Grundregeln des Rute zusammenbauens und Werfens gelernt, während mein Freund von Rolf mit fortgeschrittenen Wurftechniken auf Trapp gehalten wurde.
Was ich zu dieser Zeit noch nicht ahnte war, dass ich einige Tage später schon eine eigene SAGE-Rute besitzen würde. Der Kauf ergab sich sehr spontan während einer Busreise nach London, weil das Pfund sehr günstige stand und mein Freund sonst auch nicht mehr aus dem tollen Laden herauszulocken gewesen wäre (Er durfte die Rute dann durch die Stadt tragen.) ...
Im Sommer letzten Jahres war ich dann ab und an mit an einigen Flüssen dabei, habe aber nicht immer nur das Rutewerfen geübt, sondern auch viel fotographiert (ebenfalls ein neues Hobby von mir, dass das Fliegenfischerdasein ja sehr gut ergänzt). Nach und nach wurde meine Ausrüstung immer mehr erweitert: Watschuhe, Wathose, warme lange Unterwäsche, diverser Kleinkram, den ich selber kaufte oder geschenkt bekam...
Ich gebe zu, dass ich lange Zeit eigentlich gar nicht unbedingt einen Fisch fangen wollte und auch ein bisschen Zweifel hatte, ob das Haken-Piercing in der Lippe nicht doch wehtut
. Aber die Erfahrung härtet einen mit der Zeit ja doch ab. Im Urlaub schließlich (Norwegen und danach Österreich) packte mich dann der Ehrgeiz und ich fing am dritten Tag an der Taurach eine recht große, sehr hübsche, helle Regenbogenforelle, mit der ich auch ein bisschen kämpfen musste. Ich werde wohl nie vergessen, wie ich sie vorsichtig ins klare Wasser zurücksetzte und sie sich noch fast 4 Minuten (gefühlte 15 Minuten) im Schatten meiner Watschuhe ausruhte.
Um die Geschichte zuende zu bringen: Erfahrungen habe ich mittlerweile nicht nur im Fischen, sondern auch im Fliegenbinden gesammelt (ca. 6-8 Nymphen) und ich habe im Urlaub einige sehr sympathische Fliegenfischer und eine erfahrene, inspirierende, holländische Fliegenfischerin kennengelernt. Ich bin alles in allem noch eine blutige Anfängerin, möchte aber gern weitermachen und noch viel lernen. Leider habe ich letzten Herbst/Winter den Anmeldetermin für die Fischereiprüfung um einen Tag verpasst, um 2010 auch in Deutschland üben zu können. Die zuständige Beamtin ließ sich nicht überzeugen, mich noch zur Prüfung zuzulassen. Dieses Jahr werde ich meine Rute also nur an "fremden" Gewässern werfen dürfen. In Deutschland muss ich mich aufs fotografien beschränken. Da wir jetzt neuerdings eine Unterwasserkamera besitzen, könnte das aber auch spannend werden
.
Ich freue mich auf eure Anregungen und Lerngelegenheiten in diesem Forum!
Viele Grüße wünscht
Anna
ich heiße Anna, wohne in Aachen und möchte mich hier kurz mit meiner persönlichen Fliegenfischergeschichte vorstellen.
Es begann vor ungefähr einem Jahr zum Start der Saison ... Ich hatte meinem Freund zu Weihnachten einen Fliegenfisch-Wochenendkurs bei Rolf Renell geschenkt. (Viele Grüße, Rolf! Falls du dies liest...) Da ich neugierig auf diesen Sport war und zu Weihnachten (völlig uneigennützig
Was ich zu dieser Zeit noch nicht ahnte war, dass ich einige Tage später schon eine eigene SAGE-Rute besitzen würde. Der Kauf ergab sich sehr spontan während einer Busreise nach London, weil das Pfund sehr günstige stand und mein Freund sonst auch nicht mehr aus dem tollen Laden herauszulocken gewesen wäre (Er durfte die Rute dann durch die Stadt tragen.) ...
Im Sommer letzten Jahres war ich dann ab und an mit an einigen Flüssen dabei, habe aber nicht immer nur das Rutewerfen geübt, sondern auch viel fotographiert (ebenfalls ein neues Hobby von mir, dass das Fliegenfischerdasein ja sehr gut ergänzt). Nach und nach wurde meine Ausrüstung immer mehr erweitert: Watschuhe, Wathose, warme lange Unterwäsche, diverser Kleinkram, den ich selber kaufte oder geschenkt bekam...
Ich gebe zu, dass ich lange Zeit eigentlich gar nicht unbedingt einen Fisch fangen wollte und auch ein bisschen Zweifel hatte, ob das Haken-Piercing in der Lippe nicht doch wehtut
Um die Geschichte zuende zu bringen: Erfahrungen habe ich mittlerweile nicht nur im Fischen, sondern auch im Fliegenbinden gesammelt (ca. 6-8 Nymphen) und ich habe im Urlaub einige sehr sympathische Fliegenfischer und eine erfahrene, inspirierende, holländische Fliegenfischerin kennengelernt. Ich bin alles in allem noch eine blutige Anfängerin, möchte aber gern weitermachen und noch viel lernen. Leider habe ich letzten Herbst/Winter den Anmeldetermin für die Fischereiprüfung um einen Tag verpasst, um 2010 auch in Deutschland üben zu können. Die zuständige Beamtin ließ sich nicht überzeugen, mich noch zur Prüfung zuzulassen. Dieses Jahr werde ich meine Rute also nur an "fremden" Gewässern werfen dürfen. In Deutschland muss ich mich aufs fotografien beschränken. Da wir jetzt neuerdings eine Unterwasserkamera besitzen, könnte das aber auch spannend werden
Ich freue mich auf eure Anregungen und Lerngelegenheiten in diesem Forum!
Viele Grüße wünscht
Anna