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Gewicht von Fliegen
Verfasst: 14.04.2010, 17:27
von Breiflabb
Wiegt jemand seine Fliegen??????
Gibt es Gewichtsgrenzen bei beschwerten Fliegen.
Gruß Udo
Re: Gewicht von Fliegen
Verfasst: 14.04.2010, 18:00
von felix
Breiflabb hat geschrieben:Wiegt jemand seine Fliegen??????
Gibt es Gewichtsgrenzen bei beschwerten Fliegen.
Gruß Udo
Ich meine die Gewichtsgrenze mit einer bestimmten Schnurklasse dann erreicht zu haben, wenn ich nicht mehr vernünftig werfen kann...
Verfasst: 14.04.2010, 18:09
von Breiflabb
Hallo Felix,
Deine Aussage ist genau das was ich meine. Es kann ja sein, daß diese Grenzen mal jemand erfaßt hat und dann Gewichtsmäßig notiert hat.
Ich habe mir, für den Rutenbau eine Feinwaage geleistet um Epoxy Kleber und Epoxy zwei Komponenten Lacke mit genauen Anteilen einmischen zu können. Da durch kam der Gedanke mit den Fliegengewichten zustande.
Gruß Udo
Verfasst: 14.04.2010, 18:32
von Berner
ichhalte es wie felix - was sich noch von mir werfen lässt hat ein "gutes" gewicht. bitte fangen wir nicht noch an mit den gewichtswahn der schon bei rollen und ruten herrscht. uff, waaas, die rute wiegt 98 gramm, ist ja sauschwer. dann drücke ich den gewichtswahn verfolgten jeweils ein 20 gramm blei in die hand und lasse sie schätzen - dann hört man von 5 bis 100 gramm alles. solange sich etwas in meinen händen weder zu schwer noch zu leicht anfühlt ist es für mich ok - für mich sch* egal was drausteht.
gruss
berner
Verfasst: 14.04.2010, 19:45
von Breiflabb
Ich glaube es hat wenig mit Gewichtswahn zu tun, wenn ich eine Gruppe von Fliegen deren max Gewicht ich kenne einer bestimmten AFTM Klasse zuordnen kann. Zumindestens binde ich diese Fliegen nicht umsonst an weil ich später feststelle, daß sich die eine oder andere nicht mehr werfen läßt.
Gruß Udo
Verfasst: 14.04.2010, 20:33
von sebastian_waf
Hi,
ich denke, dass es nicht nur auf das Gewicht von der Fliege ankommt, sondern auch auf die Art der Fliege. Z.B. lässt sich eine beschwerte Czech-Nymphe schlechter werfen, als ein wuschiger Streamer, der aber genau so schwer ist wie die Nymphe. Das ganze liegt daran, dass die Nymphe viel schneller durch die Lüfte saust, wie der Streamer und somit eine höhere Kraft aufgebaut wird, die die Rute abfangen muss.
Verfasst: 14.04.2010, 21:08
von greypanther
Hallo,
wenn man sonst keine Probleme hat, dann kann man sich auch über dieses Thema Gedanken machen.
Meine Meinung dazu: wenn beim Rück- oder Vorschwung die Fliege gegen den Rutenblank mit einem deutlich vernehmlichen Knacks knallt und die Rute sich sanft aber unweigerlich splitternd verabschiedet, dann war die "Fliege" definitiv zu schwer!
Verfasst: 14.04.2010, 21:42
von mario.s
Hallo Udo,
die Beschwerung von Fliegen (Nymphen)bindet man ja im allgemeinen mit gewissen Hintergedanken auf den Haken. Oft hat man da seine speziellen Einsatzorte im Hinterkopf, z.B. Gumpe X im Flüsschen Y bei mittlerem Hochwasser etc. . Mal überspitzt ausgedrückt binde ich mir meine Nymphen für jedes meiner Gewässer mit seinem speziellen Gewicht. Erst in zweiter Linie denke ich daran welche Rutenklasse ich für die jeweilige Situation wählen muss. Diese hängt dann auch wieder von weiteren Faktoren ab:
- wie weit muss ich werfen? reicht ein kurzer Wurf von ca. 10m?
Dann reicht bei einer recht schweren Fliege möglicherweise eine leichtere Rute da kaum Schnur + Fliegengewicht in der Luft gehalten bzw. transportiert werden muss.
Bei weiteren Würfen sollte die Fliege schon kontrolliert durch die Luft segeln und die Schnur bei dieser Zusammenstellung eine dominante Rolle spielen. Beim Hechtfischen mit Bunnys ist das allerdings oftmals genau andersherun.
- welcher Wurfstil kommt in Frage? Überkopf, Roll- oder Unterhandwurf
Muss ich die Fliege mit dem Schnurgewicht aus dem Wasser befördern braucht man eine höhere Klasse.
Eine pauschale Einteilung bzw. Zuordnung von Fliegen zu Schnurklassen kann und sollte man so nicht machen. Man muss die Situation beurteilen und sehen was geht. Wäre doch ärgerlich wenn man genau die eine, gut beschwerte Nymphe zu Hause in der Klasse 6 Schublade gelassen hat weil man ja heute mit der 5er Ausrüstung los ist.
Am Wasser merkt man ganz schnell wo die Grenze liegt. Aber ehrlich gesagt, solche schweren Hammernymphen die sich nicht mehr werfen ließen sind mir bis jetzt noch nicht untergekommen.
Schönen Gruß, Mario
Verfasst: 14.04.2010, 22:24
von Mountain Angler
Hallo,
nein, wiege meine Nymphen nicht(obwohl ich schon mit diesem Gedanken gespielt habe)
Da die schwereren N. auch die Grösseren sind, hab ich auch kein Problem diese in der Box zu finden, haben z.T auch roten, eingebundenen Faden zur Erkennung.
Gruss, René
@greypanther;
"wenn man sonst keine Probleme hat, dann kann man sich auch über dieses Thema Gedanken machen."
und wenn es denn gar nicht mehr wichtig ist, kann man auch solch despektierliche Kommentare zu Hause lassen !
Frage mich, weshalb du dann doch deinen Beitrag dazu leistest.
Verfasst: 14.04.2010, 23:10
von Magallan
Hallo
Und bitte bedenkt das die Applikation von Wasser ein durchaus enstzunehmende Balanceveränderung mit sich bringt die nicht unbeachtet bleiben sollte!! Dieser Unwidrigkeit ist mit einer verhalteneren Bindetechnik entgegen zu wirken!! Aber auch mit verschiedenen Schnurdurchmessern kann man diese Gewichtsschwankungen relativieren!! ................
Gruss Heiko
Verfasst: 15.04.2010, 10:13
von macyog
Äh ... moin....
nach dem ich mir sicher bin, das der 01.04. länger vorbei ist,
die meißten Schonzeiten abgelaufen sind... bin ich mir sicher, das es sich bei diesem Thema nur noch um einen verzweifelten Versuch handeln kann hier ein neues Thema anzufangen.
Sorry... aber ist das Euer Ernst? Das Gewicht zu klassifizieren?

Verfasst: 15.04.2010, 12:46
von Kurt Mack
Hallo!
Ich habe meine Standartnymphen durchgewogen. Das geht von 0,1g bis 0,5g bei den Murmonstern.
Beim Binden achte ich darauf, dass ich die Nymphen immer gleich beschwere, so kann ich beim Fischen den Umständen entsprechend besser auswählen. Wenn ein 10er Gammarus grundnah fischt und ich auf eine 14er wechsele, brauche ich noch 0,1g Bleischrot um auch kurz über Grund zukommen, wo in unseren Mischgewässer die meisten Fische stehen.
Alles was mehr als 30cm über Grund läuft wird nur von Forellen und Äschen beachtet. Barben, Rotaugen und auch die Döbel beißen fast nur bei extrem grundnahem Anbieten. So macher weitgereiste Fliegenfischer hat sich hier bei den "einfachen" Weißfischen die Zähne ausgebissen.
An den meisten Salmonidengewässer braucht man die Nymphe nicht so exakt anzubieten. Bei unwilligen Fische kann es aber hilfreich sein.
Tschüss, Kurt
Verfasst: 15.04.2010, 16:15
von Magallan
Hallo
Meinen kleinen Beitrag hat doch offensichtlich Niemand für voll genommen ?!

Amüsantes Volk ihr...
Gruss Heiko
Ps. Nymphe zu leicht? Probiere es doch mal mit ner Goldkopf

Verfasst: 16.04.2010, 09:54
von Florian Maldoner
Mountain Angler hat geschrieben:Hallo,
nein, wiege meine Nymphen nicht(obwohl ich schon mit diesem Gedanken gespielt habe)
Da die schwereren N. auch die Grösseren sind, hab ich auch kein Problem diese in der Box zu finden, haben z.T auch roten, eingebundenen Faden zur Erkennung.
Gruss, René
@greypanther;
"wenn man sonst keine Probleme hat, dann kann man sich auch über dieses Thema Gedanken machen."
und wenn es denn gar nicht mehr wichtig ist, kann man auch solch despektierliche Kommentare zu Hause lassen !
Frage mich, weshalb du dann doch deinen Beitrag dazu leistest.
Sehr gute Idee! Da ich meine Muster auch in mehreren Gewichtsklassen binde hatte ich am Anfang auch immer das Problem, dass ich die Nymphen mit Messingperle nicht oder nur schwer von den Tungstennymphen unterscheiden konnte. Bin mittlerweile dazu übergegangen Tungstenperlen nur noch geschlitz und Messinperlen nur noch mit einfacher Bohrung zu kaufen.
Grüße
Flo
Verfasst: 16.04.2010, 14:53
von Ulli Bussmann
Hallo !
Versuch einmal naturgetreue Insekten nachzubauen , dann kommst Du etwa auf das Gewicht der einzelnen Tierchen.
Fisch stromauf mit einem langen Vorfach und einem kleinen Bissanzeiger und dann kommst Du auch auf Tiefe.