Tach'chen aus Norwegen
Verfasst: 24.11.2010, 22:52
Ich bin neu hier, Jahrgang 1951, Ex-Nordfriese, Ex-Schriftsetzer, seit Anfang der Neunziger in Norwegen lebend, mit einem Lofoten-Mädel verheiratet, seit ein paar Jahren Frührentner wegen Verschleiss im rechten Schultergelenk. ( Nicht vom Ruten-Schwingen, sondern vom Fliesenlegen, deutsche Schriftsetzer waren hier nicht so übermässig gefragt, somit sattelte ich nach einigen Eskapaden als Fischer, Deutsch-Lehrer und Guide auf Maurer und Fliesenleger um ).
Nach mehrjährigen Umwegen über die Lofoten und die Region Sunnmøre landete ich am Romstal, nahe einem gemütlichen 150-Seelen-Nest, Åfarnes, halbwegs zwischen Molde und Åndalsnes gelegen. Hier passt mir Norwegen vom Klima und der Landschaft her am besten. Vor den Fenstern habe ich den Rødven-Fjord und oben in den Bergen Dutzende kristallklarer Gebirgsseen, wo kaum mal eine Menschenseele hinkommt.
Natürlich fülle ich regelmässig die Kühltruhe mit Seefisch-Filets auf. Das Angeln auf Köhler, Dorsch und Co. reizt mich aber nicht mehr ganz so dolle. Heute wandere ich lieber tagelang mit wachsender Begeisterung mit Fliegen- und Spinngerät an Flüssen und Seen und muss auch nicht immer unbedingt etwas fangen.
In der immer viel zu kurzen Lachssaison bin ich viel unterwegs, entweder am Fluss Rauma oder am Fluss Eira, beide jeweils eine halbe Autostunde entfernt. Oder an einem verästeteln Binnengewässer-System namens Farstadvassdraget auf den Lofoten. Oder auch mal am Reppafjordelva ganz oben im Norden, wenn ich wirklich absolute Ruhe haben will. Bei erster Gelegenheit will ich auch mal wieder auf die Færøer-Inseln, wo ich früher mehrmals monatelang mit Angeln unterwegs war.
Ich habe weder ein Massband, noch eine Waage und Fische die meiner Frau für die Küche zu gross/grobfaserig für die Küche wären, tausche ich bei Jägern gegen Hirsch- und Elchfleisch ein.
Wenn es nach mir ginge, würden alle Lachsfarmen der Welt sofort stillgelegt und alle Zuchtlachse gnadenlos ausgerottet werden und der Isländer Orri Vigfusson müsste nicht mehr mühseelig um Gelder zum Erhalt der Wildlachse betteln.
Ansonsten bin ich ganz normal.
MfG Alfred
Nach mehrjährigen Umwegen über die Lofoten und die Region Sunnmøre landete ich am Romstal, nahe einem gemütlichen 150-Seelen-Nest, Åfarnes, halbwegs zwischen Molde und Åndalsnes gelegen. Hier passt mir Norwegen vom Klima und der Landschaft her am besten. Vor den Fenstern habe ich den Rødven-Fjord und oben in den Bergen Dutzende kristallklarer Gebirgsseen, wo kaum mal eine Menschenseele hinkommt.
Natürlich fülle ich regelmässig die Kühltruhe mit Seefisch-Filets auf. Das Angeln auf Köhler, Dorsch und Co. reizt mich aber nicht mehr ganz so dolle. Heute wandere ich lieber tagelang mit wachsender Begeisterung mit Fliegen- und Spinngerät an Flüssen und Seen und muss auch nicht immer unbedingt etwas fangen.
In der immer viel zu kurzen Lachssaison bin ich viel unterwegs, entweder am Fluss Rauma oder am Fluss Eira, beide jeweils eine halbe Autostunde entfernt. Oder an einem verästeteln Binnengewässer-System namens Farstadvassdraget auf den Lofoten. Oder auch mal am Reppafjordelva ganz oben im Norden, wenn ich wirklich absolute Ruhe haben will. Bei erster Gelegenheit will ich auch mal wieder auf die Færøer-Inseln, wo ich früher mehrmals monatelang mit Angeln unterwegs war.
Ich habe weder ein Massband, noch eine Waage und Fische die meiner Frau für die Küche zu gross/grobfaserig für die Küche wären, tausche ich bei Jägern gegen Hirsch- und Elchfleisch ein.
Wenn es nach mir ginge, würden alle Lachsfarmen der Welt sofort stillgelegt und alle Zuchtlachse gnadenlos ausgerottet werden und der Isländer Orri Vigfusson müsste nicht mehr mühseelig um Gelder zum Erhalt der Wildlachse betteln.
Ansonsten bin ich ganz normal.
MfG Alfred