Seite 1 von 1

spring olives

Verfasst: 06.01.2011, 19:54
von Steff-Peff
Hallo zusammen,

ich habe in einem amerikanischen Forum die Bindeanleitung von Russ Forney für die Spring Olives entdeckt und diese nachgebunden. Ich bin sicher, daß sie auch bei uns ein erfolgreiches Muster sein wird.

Hat schon mal jemand dieses Muster gefischt. Wie bietet man sie am Besten an ?

Gruß
Steff-Peff

Verfasst: 08.01.2011, 13:26
von Svartdyrk
Servus Steff-Peff, :smt006
Du meinst sicherlich dieses von Russ Furney gebundene und beschriebene Muster aus dem Hatches Magazine, die hier abgebildet ist:

http://hatchesmagazine.com/blogs/Hatche ... /POP_8.jpg

Das schaut nach Art und Beschreibung der Bindeweise aus wie eine als Emerger abgewandelte Art der Pheasant Tail Nymphe.
Nur eben ohne Draht als Rib und unbeschwert.
Sollte man direkt austesten ob die Federn den Haken auf der Oberfläche tragen. Könnte dann nach Art der Klinkhamer auf dem Wasser liegen, mit eingetauchten Haken. Laut Bericht als Muster gleich nach der Winterpause gefischt. Zusammen mit Bead Head Hare's Ear, CDC Emerger, Parachutes und eben Pheasant Tails in Größe 16-20. Das hab ich für unser heimisches, schnelles, klares Wasser auch immer dabei! Habe keinerlei Zweifel, dass das beschriebene Muster hier nicht geht.
Versuch macht kluch, werd ich bei Gelegenheit mal nachbinden. Muss ich mir mal etwas graubraune Straußenfedern besorgen... :roll: Ist sicherlich kein Fehler sowas in der Fliegendose dabei zu haben. :daumen

Auf jeden Fall für klare Gebirgsbäche genau das Richtige!

In diesem Sinne
Cheers & Fish on!

Grüßle Svartdyrk :smt111

Verfasst: 09.01.2011, 11:51
von Steff-Peff
Hallo Svartdyrk,

Danke für deine Einschätzung. Ich habe sie in Gr. 12 gebunden, mit olive und dunkelgrauer "Bürste". Und ich muss gestehen, die Paralooptechnik hat mich einige Nerven gekostet, bis sie akzeptabel war :-). U.U. binde ich sie auch noch kleiner.

Ich gehe davon aus, dass sie sich wie eine Nassfliege fischen lässt, also leicht einsinkt. Ich werde es herausfinden. Und Du hast Recht, es ist eine Abart der Pheasant Tail.

Gruß
Steff-Peff

Verfasst: 10.01.2011, 19:53
von Svartdyrk
Hallo nochmal,
# 12 ist für solche "Prototypen" die richtige Wahl. Wenn dann das System passt, kann man sich an kleinere Muster wagen.
Das der Paraloop etwas knifflig ist, hab ich mir beim lesen der Anleitung schon gedacht. Bei diesen offenen Windungen der Fiber im Aufwärtsdrall, die mit den Abwärtswindungen dann geschlossen werden sollen. Der doch recht stabile 12er Scud Hook bringt schon einiges an Gewicht mit. Das Schwimmverhalten bzw. eintauchen wäre zu testen.
Ich versuch sowas immer mal wieder im Wasserglas.
Das ist aber klaro kein Vergleich zu schnell fließendem Wasser.
Kannst ja mal nen Bild von Deiner Kreation hier posten, würd mich interessieren wie Dir das gelungen ist. :daumen
Ich schau mal um die Straußenfedern in der entsprechenden Farbe und werd mich dann auch mal an dem Muster versuchen.
Im Netz gibt es unzählige Versionen von Paraloop Emergern, die sind aber fast alle aus CDC oder Hechelfibern gebunden wie bei dieser Anleitung hier.
Ich finde das mit den Straußenfibern eine klasse Idee. :daumen
Schaut super aus das Muster. Schön bürstig eben ...
Vielleicht kann man ja das Ganze noch entsprechend imprägnieren um dem Muster etwas mehr Auftrieb zu verleihen. :roll:

In diesem Sinne
Grüßle & Fish On
Svartdyrk :smt111