Das Glück am Haken - ein Buch von Christoph Schwennicke
Verfasst: 19.01.2011, 16:05
Hallo zusammen,
ich habe zu Weihnachten das o.g. Buch von meinem Schwiegervater (der mich erst zum Fliegenfischen brachte) geschenkt bekommen. Es hat gute Rezensionen bekommen und verkauft sich auch ganz gut. Und damit könnte es die öffentliche Meinung auch ein wenig prägen.
Abgesehen davon, dass der Autor eine ganz gute Schreibe hat, finde ich manches aber inhaltlich ziemlich grenzwertig.
Ganz am Anfang schreibt Schwennicke, dass es beim Angeln nur in zweiter Hinsicht ums Fangen geht. Dann bezeichnet er sich aber später als Pragmatiker, der alles mögliche tut, um den Fisch aus dem Wasser und in die Pfanne zu bekommen. Schwarzangeln ist für ihn das Größte, weil es zum Reiz des Angelns noch den Nervenkitzel des Verbotenen addiert. Fliegenfischer sind Deppen, die mit "nassen Bündeln aus Fell und Federn" versuchen, ihre Chancen auf den Fang noch weiter zu reduzieren. Dafür hat der Autor kein Verständnis, er würde lieber mit Wurm angeln, weil die Fische darauf doch viel besser beissen.
Der Inbegriff eines gelungenen Tages ist für ihr ein Tag mit Peter Ramsauer an dessen privaten "Forellenpuff". Und wer Angler ist (G.W. Bush und W. Putin), muss schon mal grundsätzlich ein guter Kerl sein.
Wer das alles mit Humor nehmen kann, für den lohnt sich die Lektüre vielleicht trotzdem, aber allen anderen würde ich eher abraten. Hat es noch wer gelesen und eine Meinung dazu?
beste Grüße
Bernd
ich habe zu Weihnachten das o.g. Buch von meinem Schwiegervater (der mich erst zum Fliegenfischen brachte) geschenkt bekommen. Es hat gute Rezensionen bekommen und verkauft sich auch ganz gut. Und damit könnte es die öffentliche Meinung auch ein wenig prägen.
Abgesehen davon, dass der Autor eine ganz gute Schreibe hat, finde ich manches aber inhaltlich ziemlich grenzwertig.
Ganz am Anfang schreibt Schwennicke, dass es beim Angeln nur in zweiter Hinsicht ums Fangen geht. Dann bezeichnet er sich aber später als Pragmatiker, der alles mögliche tut, um den Fisch aus dem Wasser und in die Pfanne zu bekommen. Schwarzangeln ist für ihn das Größte, weil es zum Reiz des Angelns noch den Nervenkitzel des Verbotenen addiert. Fliegenfischer sind Deppen, die mit "nassen Bündeln aus Fell und Federn" versuchen, ihre Chancen auf den Fang noch weiter zu reduzieren. Dafür hat der Autor kein Verständnis, er würde lieber mit Wurm angeln, weil die Fische darauf doch viel besser beissen.
Der Inbegriff eines gelungenen Tages ist für ihr ein Tag mit Peter Ramsauer an dessen privaten "Forellenpuff". Und wer Angler ist (G.W. Bush und W. Putin), muss schon mal grundsätzlich ein guter Kerl sein.
Wer das alles mit Humor nehmen kann, für den lohnt sich die Lektüre vielleicht trotzdem, aber allen anderen würde ich eher abraten. Hat es noch wer gelesen und eine Meinung dazu?
beste Grüße
Bernd