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Suche Infos über die Gebirgsbachfischerei im Netz

Verfasst: 16.05.2011, 18:52
von OLDBOY
Kennt jemand eine Webseite oder einen Link wo die Fischerei, genauer gesagt die Techniken und Präsentation an einem Gebirgsbach beschrieben werden.

Das wäre top.....

Vielen Dank

Thomas

Verfasst: 16.05.2011, 19:25
von greypanther
Hi Thomas,

habe keine direkte Beschreibung gefunden. Aber ein Filmchen, das die Techniken zumindest erkennen lässt.
http://mmc.jahrtsv.de/index.php?id=8&video=952

Verfasst: 16.05.2011, 19:44
von Michael.
Hallo Thomas,

die "Wurfspezialitäten" auf dieser Seite: http://www.fliegenfischer-forum.de/taktik.htm wurden von Matthias Meyer in Gebirgsbächen eingesetzt...

Gruß
Michael

Verfasst: 17.05.2011, 15:30
von Maggov
greypanther hat geschrieben:Hi Thomas,

habe keine direkte Beschreibung gefunden. Aber ein Filmchen, das die Techniken zumindest erkennen lässt.
http://mmc.jahrtsv.de/index.php?id=8&video=952
Hi Klaus,

tut mir leid aber dieser Film liegt mir schon lange quer und ich muss das jetzt mal los werden: Das Fischen mit nem Streamer oberhalb eines Gumpen stehend hat herzlich wenig mit der Gebirgsfischerei zu Tun und ist dort m.M. nach vollkommen fehl am Platz. Das ganze auch noch in einer Hotel-C&R-Strecke...

Nix gegen Dich aber der Film geht aus meiner Sicht in diesem Kontext wenn nur als Negativbeispiel.

@Thomas: bei den Gebirgsbächen hat man den Vorteil dass das schnelle Wasser und das zeitlich sehr begrenzte Nahrungsangebot die Fische nicht wählerisch sein lässt. Der Trick besteht also in einer halbwegs natürlichen Präsentation. Kriegt man die hin so hat man eine tiolle Fischerei mit der Trockenfliege. Der bereits gepostete Link auf die Trickwürfe gibt tolle aber recht anspruchsvolle Tips. Der Parachute und Techniken bekannt als "High Sticking" oder "Czech Nymphing" lassen sich googeln oder hier im Forum recherchieren und bilden ebenfalls sehr effektive Techniken im schnellen Wasser.

Bei der Trockenfliegenfischerei hat sich bei freieren Gewässern eine 9 Fuß Rute sowie hoch aufschwimmende Fliegen (z.B. Rehhaarmuster) sehr gut bewährt, wenn es etwas zugewachsener ist dann auch eine kürzere Rute. Da die Wurfweiten meist nicht so groß sind und die Fische meist nicht so scheu sind sowie in den Bergen gerne mal ein wenig mehr Wind bläst bietet sich ein WF mit kurzer Keule an und u.U. auch mal eine Schnurklasse höher als auf der Rute steht. Ein verlängertes Tippet kann eine längerer Drift erleichtern.

Ich wünsche viel Erfolg und v.a. viel Spaß am Wasser

LG

Markus

Verfasst: 17.05.2011, 22:08
von greypanther
Hi Markus,

habe ich jetzt nicht so krass gesehen. Vielleicht weil ich die näheren Umstände nicht kenne.
Außerdem sind ein paar Szenen mit Stromauffischerei zu sehen. Das hat mich motiviert.

Ganz so extrem schlecht finde ich die Streamer-Fischerei nun auch wieder nicht. Findet doch eine der anspruchsvollsten Fischereien in unserem Hobby, nämlich die auf Lachs, ja auch praktisch ausschließlich mit streamerartigen Fliegen und stromab statt. Das müsste man dann ja auch verbieten.
Ich finde schon, dass das Streamern seinen Platz in der Fliegenfischerei hat. Aber, alles zu seiner Zeit und am richtigen Platz.

Verfasst: 18.05.2011, 00:01
von Maggov
Hi Klaus,

war auch nicht persönlich gemeint und ist (soweit es die Lizenzgeber gestatten) auch total legitim.

Etwas diplomatischer ausgedrückt: ich glaube man kann eben an solchen Gewässern eine Fischerei ausüben die sich von der Lachsfischerei und auch der Forellenfischerei in anderen Landschaftszügen klar unterscheidet. Wer gerne die Trockene fischt ist an solchen Strecken bestens aufgehoben.

Jede Art der Fischerei hat seinen Reiz ohne Frage. Ob ich dafür aber dann an einen Gebirgsbach gehen muss ist eine andere...

LG

Markus

Verfasst: 18.05.2011, 15:15
von OLDBOY
hi,

tatsächlich konnte ich in canada auch schon beobachten, dass rehharsedges etc, eigentlich immer gut funktionieren. das mit der flussaufwärtsfischerei sehe ich ähnlich, ich denke ich bin gut gewappnet für österreich....


eine angenehme restwoche wünscht


thomas

Verfasst: 26.05.2011, 11:40
von Kurt Zumbrunn
Hallo Thomas,

Fischen im Gebirgsbach bedeutet für mich reines Trockenfliegenfischen. Wie Markus bereits erwähnt hat, haben die Fische wenig Futter, schnelle Strömung und dadurch auch einen gewissen Nahrungsaufnahmestress.
Entscheidend sind eigentlich zwei Faktoren:
1. Nicht gesehen werden (Gegen die Strömung fischen und Deckungen nutzen)
2. Die Fliege möglichst dreggfrei stromauf präsentieren. (Hier hilft ein sehr langes Vorfach (450 - 500 cm) und ein zusammenbrechen lassen desselben). Schlangenwürfe sind am Gebirgsbach suboptimal, da sich mit dem Schlagenwurf nicht bestimmen lässt, wo die Schnurreserve liegt. Hier gibt es wesentlich bessere Techniken, um das Schnurknäuel genau dort in der Strömung zu platzieren, wo es auch benötigt wird. Dies erreicht man mit sog. Sekundärimpulsen, welche im Vorschwung gegeben werden.

Hier noch ein kleines Video über die Gebirgsbachfischerei:
http://www.youtube.com/watch?v=TbybcImprT0
Wünsche gutes Gelingen und viel Spass am Gebirgsbach.

Beste Grüsse
Kurt

Verfasst: 29.05.2011, 16:10
von OLDBOY
hi kurt,


dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. bin gerade dabei meine fliegenauswahl zusammen zu stellen.


vielen dank nochmal für den link....


beste grüße

thomas