hoi,
zum einen muss ich sagen, dass ich in meinem lehrgang zum fischereiaufseher gelernt habe,
das natürlich überall und nicht nur
in bayern ist es verboten, mit fangfärtigen gerät ohne erlaubnisschein am gewässer zu werfen
aber eine rute ohne haken ist natürlich kein fangfähiges gerät i.s.d.G.
das ist der klare gesetzeswortlaut und da braucht man sich nicht bange machen zu lassen.
insbesondere nicht von fischereiaufsehern die hart angetrunken vom fliegenfischen
keine ahnung haben..
und auch wenn du
eine schlaufe aus einem windknoten im vorfach hast,
ist das selbstverständlich kein
netz.
man sollte dann allerdings nicht in vollcamo am wasser stehen und die fliegen
in der hosentasche haben.. dann gibbet berechtigten ärger.
und noch etwas zur nomenklatur der fliegenfischervokabeln meiner lieblings-vorposter:
eine richtungsänderung ist eine
hinreichende, aber keine
notwendige
bedingung beim speycast. es wird sich sicher keiner meiner vorposter entblöden
zu sagen, dass eine richtungsänderung von nur 12grad noch kein, ein wurf mit einer
richtungsänderung von 48grad dagegen aber sehr wohl ein speycast ist..
wäre ja dummfug.
und ganz richtig kommt der speycast ursprünglich vom fischen am fließwasser und die
richtungsänderung war da in der tat sinnvoll
aber natürlich kann auch am stillwasser speycasten und auch zweimal in die selbe
richtung, eben wenn da grad ein fisch ist, logisch. man macht dann nämlich einen
sogenannten "speycast ohne richtungsänderung".
und wer mir das nicht glaubt, der kann sich gerne an Bert Schaaf wenden, mit dem
ich am sonntag auf der angelmesse in Alsfeld am casting pool über seine feinen
zweihandvorführung fachgesimpelt hab, der pool war übrigen 40m lang und 4m breit.
wurfrichtungen beim speycast wurden daher natürlich nicht gewechselt...
ja und dann noch was zu deinem clip, ja dein vorderer stoppunkt ist eigentlich nicht
vorhanden und dein D-loop flitzt nach hinten durch, weil du kein wiesenvorfach benutzt
und es nicht wie im wasser ankert.
grüße
Thorsten