Waldfluss, schwer zugänglich,voller Forellen, wie befischen?
Verfasst: 10.06.2013, 00:39
Hallo Freunde,
in freudiger Stimmung schreibe ich euch heute Abend, da ich gerade von einem Fluss wiederkomme, an dem ich heute das zweite mal fischen war. Denn was wir heute beobachten konnten, war ein schier unglaublicher Fischbestand, dazu später mehr......
Es handelt sich um ein kleines, unbekanntes, privates Gewässer nördlich des Sauerlandes. Mal ein paar Details:
Wir sind momentan drei Fliegenfischer und damit die Einzigen, die diesen Bach befischen. Der Bach ist beidseitig stark bewachsen,sowie zu 90 % mit Bäumen gesäumt, was es den Schwarzen Vögeln so gut wie unmöglich macht, sich hier auszulassen. Die Breite variiert zwischen 2 und 5 Metern. In unregelmässigen Abständen ergiesst sich das Wasser in Rauschen, zum teil tiefe Rinnen bis ca 1 Meter Wassertiefe. Streckenweise Wasserpflanzenbewuchs ähnlich eines englischen Kreideflusses. Extrem klares, sauberes Wasser, laut Wasseranalyse annähernd Klasse 1 . Viele überhängende Bäume, und versunkende Baumstämme, relativ langsam fliessendes Wasser ausserhalb der Rauschen.
Zum Fischbestand: Wie bereits erwähnt haben wir heute geschätz 40 Bachforellen beobachten können, diese sind alle samt um die 30-50 cm gewesen. Blitzschnell waren sie weg, falls man sich ihnen zu ungestühm näherte. Sie schwammen in Schulen aufgeregt umher, oft so ca 4-8 Tiere. Das hat es uns heute extrem schwer gemacht. Von unserem Freund wissen wir, dass hier in den 90ger Jahren beim Aalangeln nachts Forellen bis 70 cm als" Beifang" verzeichnet werden konnten. Ein Photo konnte dies bestätigen. Eine Forelle um die 60 cm konnten wir letzte Woche selber beobachten. Der Bach wurde allerdings jahrelang nicht beangelt. Künstliche Fliegen kennen diese Fische überhaupt nicht.
Da keine Steigaktivität erkennbar war heute, versuchten wir es mit Goldkopfnympfen. Ergebnis 2 Forellen um die 30 cm mit fetten Bäuchen. Keine Riesen aber wunderschöne Tiere.
Was uns Sorgen bereitet ist, dass die beiden Forellen jeweils mitten in den Rauschen gefangen wurden. Alle anderen haben wir versucht auf Sicht anzufischen, keine Chance!!!!!!
Die " Grösseren" waren wahnsinnig empfindlich gegen jegliche Form von Schatten, Bewegung oder Geräusche. An sie war es fast unmöglich ranzukommen.
Es wäre noch vielleicht zu sagen, dass ein hohes Insektenaufkommen vorherrscht. Unter Steinen viele Bachflohkrebse und Köcher. An der Oberfläche allerdings Tote Hose.....
Wie würdet ihr so ein Gewässer befischen?
In der Hoffnung endlich das Traum Hausgewässer gefunden zu haben.....
in freudiger Stimmung schreibe ich euch heute Abend, da ich gerade von einem Fluss wiederkomme, an dem ich heute das zweite mal fischen war. Denn was wir heute beobachten konnten, war ein schier unglaublicher Fischbestand, dazu später mehr......
Es handelt sich um ein kleines, unbekanntes, privates Gewässer nördlich des Sauerlandes. Mal ein paar Details:
Wir sind momentan drei Fliegenfischer und damit die Einzigen, die diesen Bach befischen. Der Bach ist beidseitig stark bewachsen,sowie zu 90 % mit Bäumen gesäumt, was es den Schwarzen Vögeln so gut wie unmöglich macht, sich hier auszulassen. Die Breite variiert zwischen 2 und 5 Metern. In unregelmässigen Abständen ergiesst sich das Wasser in Rauschen, zum teil tiefe Rinnen bis ca 1 Meter Wassertiefe. Streckenweise Wasserpflanzenbewuchs ähnlich eines englischen Kreideflusses. Extrem klares, sauberes Wasser, laut Wasseranalyse annähernd Klasse 1 . Viele überhängende Bäume, und versunkende Baumstämme, relativ langsam fliessendes Wasser ausserhalb der Rauschen.
Zum Fischbestand: Wie bereits erwähnt haben wir heute geschätz 40 Bachforellen beobachten können, diese sind alle samt um die 30-50 cm gewesen. Blitzschnell waren sie weg, falls man sich ihnen zu ungestühm näherte. Sie schwammen in Schulen aufgeregt umher, oft so ca 4-8 Tiere. Das hat es uns heute extrem schwer gemacht. Von unserem Freund wissen wir, dass hier in den 90ger Jahren beim Aalangeln nachts Forellen bis 70 cm als" Beifang" verzeichnet werden konnten. Ein Photo konnte dies bestätigen. Eine Forelle um die 60 cm konnten wir letzte Woche selber beobachten. Der Bach wurde allerdings jahrelang nicht beangelt. Künstliche Fliegen kennen diese Fische überhaupt nicht.
Da keine Steigaktivität erkennbar war heute, versuchten wir es mit Goldkopfnympfen. Ergebnis 2 Forellen um die 30 cm mit fetten Bäuchen. Keine Riesen aber wunderschöne Tiere.
Was uns Sorgen bereitet ist, dass die beiden Forellen jeweils mitten in den Rauschen gefangen wurden. Alle anderen haben wir versucht auf Sicht anzufischen, keine Chance!!!!!!
Die " Grösseren" waren wahnsinnig empfindlich gegen jegliche Form von Schatten, Bewegung oder Geräusche. An sie war es fast unmöglich ranzukommen.
Es wäre noch vielleicht zu sagen, dass ein hohes Insektenaufkommen vorherrscht. Unter Steinen viele Bachflohkrebse und Köcher. An der Oberfläche allerdings Tote Hose.....
Wie würdet ihr so ein Gewässer befischen?
In der Hoffnung endlich das Traum Hausgewässer gefunden zu haben.....