Wohnen an der Förde: klasse!
Verfasst: 27.03.2014, 23:48
Moinsen aus Flensdorf,
nur mal so zum Träumen:
War heute gegen sechs nach der Arbeit spontan noch an die dänische Fördeseite, ein wenig meine geliebte 5er Fliegenrute schwingen. Kalter Ost-/Südost Stärke 4 von links vorne ließ die Finger trotz der Handschuhe schnell fast absterben. Aber die Würfe schräg rechts raus waren richtig gut, weil sauber und sehr lang. Dazu noch das rote Licht der Abendsonne auf die gegenüber liegende Fördeseite, das Getucker von Böötchen und Pötten auf der Förde und plätschernde Wellen hinter mir. Richtig nett.
Wieder ein gelungener laaaaanger Wurf parallel zum Ufer und tatsächlich: Kontakt!
Keine große, das war gleich klar, aber für Ihre guten 40cm ein tapferes Kämpferherz, gab Gas wie eine schwedische Bachforelle, war eben nur silbern und dick. Kurz überlegt, dann durfte sie doch zurück. Vielleicht kommt ja noch die große Schwester vorbei.
Es dämmerte bereits stark und ich war in Gedanken schon fertig mit der Schicht, als mich ein Platscher 10m gegen den Wind aus meiner Vorfreude auf die warme Dusche riss. Schnell den nächsten Wurf drüber gelegt, doch nichts. Dann eben von der Seite. Den Fisch nach links umgangen und jetzt war es viel angenehmer, die Stelle zu beharken. Im fünften oder sechsten Wurf wieder dieses erlösende, ja fast berauschende Gefühl, dass ein Flossenträger die Fliege festhält. Zuppel, spring und flitz, auch dies kein Riese, wieder ums Maß, aber wieder Fisch! Auch sie durfte zurück und ich saß ein paar Minuten später gegen halb acht im Auto mit der Heizung auf volle Kraft. Wie entspannt man nach so einem netten Abend nach Hause fährt, toll!
Fazit:
1. Ich liebe es, so nah der Förde zu wohnen.
2. So lass ich mir den Feierabend gefallen, hihi.
3. Am Wochenende gibt es wieder zwei Tage Großangriff auf Südjütland, tideldö.
4. Wer nicht mit der Fliege fischt, hat selber Schuld.
Grüße
Ralf
nur mal so zum Träumen:
War heute gegen sechs nach der Arbeit spontan noch an die dänische Fördeseite, ein wenig meine geliebte 5er Fliegenrute schwingen. Kalter Ost-/Südost Stärke 4 von links vorne ließ die Finger trotz der Handschuhe schnell fast absterben. Aber die Würfe schräg rechts raus waren richtig gut, weil sauber und sehr lang. Dazu noch das rote Licht der Abendsonne auf die gegenüber liegende Fördeseite, das Getucker von Böötchen und Pötten auf der Förde und plätschernde Wellen hinter mir. Richtig nett.
Wieder ein gelungener laaaaanger Wurf parallel zum Ufer und tatsächlich: Kontakt!
Keine große, das war gleich klar, aber für Ihre guten 40cm ein tapferes Kämpferherz, gab Gas wie eine schwedische Bachforelle, war eben nur silbern und dick. Kurz überlegt, dann durfte sie doch zurück. Vielleicht kommt ja noch die große Schwester vorbei.
Es dämmerte bereits stark und ich war in Gedanken schon fertig mit der Schicht, als mich ein Platscher 10m gegen den Wind aus meiner Vorfreude auf die warme Dusche riss. Schnell den nächsten Wurf drüber gelegt, doch nichts. Dann eben von der Seite. Den Fisch nach links umgangen und jetzt war es viel angenehmer, die Stelle zu beharken. Im fünften oder sechsten Wurf wieder dieses erlösende, ja fast berauschende Gefühl, dass ein Flossenträger die Fliege festhält. Zuppel, spring und flitz, auch dies kein Riese, wieder ums Maß, aber wieder Fisch! Auch sie durfte zurück und ich saß ein paar Minuten später gegen halb acht im Auto mit der Heizung auf volle Kraft. Wie entspannt man nach so einem netten Abend nach Hause fährt, toll!
Fazit:
1. Ich liebe es, so nah der Förde zu wohnen.
2. So lass ich mir den Feierabend gefallen, hihi.
3. Am Wochenende gibt es wieder zwei Tage Großangriff auf Südjütland, tideldö.
4. Wer nicht mit der Fliege fischt, hat selber Schuld.
Grüße
Ralf