Irland, River Glore
Verfasst: 01.06.2018, 12:07
Dieses Jahr hatte ich nach länger Abstinenz wieder das Glück die Verwandschaft in Irland, County Mayo, Kilthimagh zu besuchen. Ich entdeckte schon bei den ersten Besuchen vor Jahren dort in unmittelbarer Nähe einen kleinen Bach, der mich sofort reizte. Ein erster Test mittels Blech scheiterte grandios und unter anderem war dies einer der Hauptgründe auf das Fliegenfischen umzussteigen. Dieses Jahr war also die erste Begehung mit Fliegenrute. Ich konnte zweimal zwei Stunden losziehen.
Es handelt sich um einen kleinen Kalkstein-Bach namens River Glore, welcher in den Moy fließt. Weitere Informationen konnten von der sehr guten irischen Webseite über das Fischen in Irland gefunden werden. Aus irischer Anglersicht völlig unbedeutend im Niemandsland liegend, macht es den Anschein, als würde hier kein Mensch mehr fischen. Fand ich auch verständlich, da die Ufer kaum zugänglich waren. Sicher zieht auch der Moy mit Ballina und Foxford die Hauptaufmerksamkeit auf sich.
Der Bachlauf bildet viele Terrassen, welche eine sehr geringe Tiefe aufweisen, kleinere Pools sind auch vorhanden. Das Wasser ist Gin-clear, die Forellen scheu. Es war das Entdecken eines kleinen Juwels.
Mit einer #5 Reise-Rute, völlig überdimensioniert, wurde der Versuch des Fangs einer wilden Brown Trout gestartet und war wegen meiner bescheidenen Wurfkünsten, dem Bewuchs, der schweren Zugänglichkeit, des Windes und der geringen Breite des Rivers am Anfang völlig zum Scheitern verurteilt.
Letztlich gelang der Fang zweier handlanger Brown Trouts auf eine Adams, für die ich sehr dankbar war.
Sehr dankbar war ich auch, dass es doch immer noch unberührte Flecken und Flusslandschaften gibt, an denen man komplett alleine unterwegs sein darf.
Grüße
Jochen
Es handelt sich um einen kleinen Kalkstein-Bach namens River Glore, welcher in den Moy fließt. Weitere Informationen konnten von der sehr guten irischen Webseite über das Fischen in Irland gefunden werden. Aus irischer Anglersicht völlig unbedeutend im Niemandsland liegend, macht es den Anschein, als würde hier kein Mensch mehr fischen. Fand ich auch verständlich, da die Ufer kaum zugänglich waren. Sicher zieht auch der Moy mit Ballina und Foxford die Hauptaufmerksamkeit auf sich.
Der Bachlauf bildet viele Terrassen, welche eine sehr geringe Tiefe aufweisen, kleinere Pools sind auch vorhanden. Das Wasser ist Gin-clear, die Forellen scheu. Es war das Entdecken eines kleinen Juwels.
Mit einer #5 Reise-Rute, völlig überdimensioniert, wurde der Versuch des Fangs einer wilden Brown Trout gestartet und war wegen meiner bescheidenen Wurfkünsten, dem Bewuchs, der schweren Zugänglichkeit, des Windes und der geringen Breite des Rivers am Anfang völlig zum Scheitern verurteilt.
Letztlich gelang der Fang zweier handlanger Brown Trouts auf eine Adams, für die ich sehr dankbar war.
Sehr dankbar war ich auch, dass es doch immer noch unberührte Flecken und Flusslandschaften gibt, an denen man komplett alleine unterwegs sein darf.
Grüße
Jochen
