Seite 1 von 1

vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 27.02.2020, 16:19
von Magellan
Hallo

https://globalflyfisher.com/tie-better/ ... re-you-tie

Wenn auch ich englisch: Sehr informativen Binde Tips und mit Details, die von beinahe allen Fliegenbindern außen vor gelassen werden...
Sicher auch hier diskutierbar...

Gruß
Heiko

Re: vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 27.02.2020, 17:21
von Steff-Peff
Magellan hat geschrieben:Hallo

https://globalflyfisher.com/tie-better/ ... re-you-tie

Wenn auch ich englisch: Sehr informativen Binde Tips und mit Details, die von beinahe allen Fliegenbindern außen vor gelassen werden...
Sicher auch hier diskutierbar...

Gruß
Heiko
Hallo Heiko,
m.M.n. werden die Bindeschritte nicht aussen vor gelassen, sondern sogar instinktiv gemacht (wenn sie sinnvoll sind).
Aber mal sehen, wie der Rest das sieht.
Gruß
Steff

Re: vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 27.02.2020, 17:49
von Royal Coachman
Hallo Heiko!

Wahrscheinlich bin ich ein Fossil was das Binden betrifft, aber ohne Grundwicklung das Blei ankleben, komisch?

Ich halte mich noch immer an den Grundsatz meines Lehrers:

Was du zuletzt brauchst, binde es als erstes ein.

tight lines
RC

Re: vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 27.02.2020, 18:48
von Dominikk85
Schöner Artikel. Ich denke diese Schritte für mehr Widerstandsfähigkeit (Lack schichten zwischendrin...) machen Sinn, aber ich mache das in der Regel nicht ganz einfach weil ich an ziemlich bewachsenen Gewässern angel und bestimmt 2-4 fliegen pro Tag in Bäumen etc verliere, sprich meine Fliegen halten eh nur ein paar angeltage und hängen in der regel im Baum bevor sie kaputtgehen:)


Dominik

Re: vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 27.02.2020, 18:58
von Gollom
Hallo Heiko

Meine ersten Nymphen, Tropfen Sekundenkleber auf den Hakenschenkel - Bleidraht und dann erst Grundwicklung.
Wie Steff schon schrieb, es sind mit der Zeit Automatismen, Die man einfach nicht mehr explizit erwähnt.

Dennoch, dankeschön für's einstellen!!!

Gruß Thomas

Re: vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 27.02.2020, 19:06
von Magellan
Hallo

Ich binde ja nur noch wenn es wirklich pressiert, oder ich entsprechend Muße habe. Dann brauche ich sicher überdurchschnittlich lange bis die Werke vollendet sind. Was mich dann richtig auf die Palme bringt ist ein Muster das sich nach nur kurzem Gebrauch auflöst weil ich offensichtlich vergaß konsequent die Materialien zu sichern.

... deshalb, wenn ich unterwegs bin habe ich generell einige Tuben Sekundenkleber in der Bindetasche!

Und die Idee den Haken zu versiegeln -Rost- ist sicher überlegenswert...

Gruß
Heiko

Re: vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 27.02.2020, 19:27
von Harald aus LEV
Ich bin wie Gebhard noch aus der alten Schule.
Wenn Bleidraht am Haken, erst 'ne Grundwicklung, dann Bleidraht. Den mit Lack bestrichen und in den noch feuchten Lack, stramme doppelte Kreuzwicklungen drüber. Da wackelt nichts mehr.
Und überhaupt wurde nach dem Prinzip des (damaligen) Straßenbaus gebunden.
Zuerst ein vernünftiges Fundament und dann jeder Schritt ordentlich und sorgfältig darüber. Lieber zwischendurch mal gesichert als zu lose.
Mir hat sich jedenfalls noch keine Fliege aufgedröselt oder zerlegt. :)

Gruß
Harald

Re: vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 28.02.2020, 08:48
von FlyandHunt
Also der Tipp mit dem Haken gegen Rost schützen gefällt mir nicht. Denn sollte man eine Fliegen irgendwo verlieren, wird sich diese zersetzen (sofern man Naturmaterial verwendet).
Und verliert man die Fliege am/im Fisch, so kann auch hier durch Rost die Möglichkeit bestehen, dass der Fisch die Fliege wieder los werden kann.

Der Punkt mit dem Garn gefällt mir und kann ich jedem Neuling nur empfehlen: Nimm einen dünnen, reißfesten Faden. (Mein Tipp: Semperfli Nano Silk) Selbst der dünnste Faden 18/0 (30 Den) hat über 1 Kg Reißfestigkeit.
Da schneidet man sich vorher in den Finger, als das der reißt. Es gibt nichts ärgerlicheres als bei einer festen Wicklung oder beim Endknoten, wenn der Faden reißt.

Grüße
Ferdinand

Re: vernachlässigte Bindeschritte...?

Verfasst: 28.02.2020, 14:26
von Magellan
FlyandHunt hat geschrieben:Also der Tipp mit dem Haken gegen Rost schützen gefällt mir nicht. Denn sollte man eine Fliegen irgendwo verlieren, wird sich diese zersetzen (sofern man Naturmaterial verwendet).
Und verliert man die Fliege am/im Fisch, so kann auch hier durch Rost die Möglichkeit bestehen, dass der Fisch die Fliege wieder los werden kann.
Hallo Ferdinand

Der Tip bezog sich auf das versiegeln lediglich des Hakenschenkels, in diesem Fall kann der Haken sich durch Korrosion auch wieder aus dem Fischmaul lösen.

Gruß
Heiko