Rutenladung von oben bzw. unten?
Verfasst: 10.11.2020, 12:35
Im Nachbarthread gab es mal wieder diese Aussage, die mich schon länger grübeln lässt:
"Beitragvon orkdaling » 06.11.2020, 18:25
Bei Wasserwuerfen/Unterhand wird die Rute von unten nach oben zur Spitze hin geladen.
Heisst, die Rute muss auch unten arbeiten, was bei vielen steifen Støcken nicht der Fall ist.
Bei der typischen EH Wedelei (Ueberkopf) und der DH Spey-Technik wird von der Spitze her geladen.
Gruss Hendrik"
Beim Fliegenwurf ist doch die hauptsächliche und aktive Kraftquelle die Rutenhand/-hände.
Die liegen immer am unteren Ende der Fliegenrute.
Das sich die Fliegenrute dann bei einem Input der Rutenhand biegt liegt vor allem an der Massenträgheit/Gewicht der Fliegenschnur, diese wirkt immer von der Spitze her.
Aber dies ist immer eine eher passive Gegenkraft, die ohne die Bewegung der Rutenhand kaum etwas ausrichten könnte.
D.h., ohne den Kraftinput der Rutenhände würde sich doch kaum eine Rutenbiegung ergeben.
Demnach würde ich sagen, dass die (Auf) Ladung der Fliegenrute immer von unten her geschieht und sich nur die Rutenbiegung von unterscchiedlichen Richtungen her entwickeln können.
Beim Überkopfwurf biegt sich zuerst die Spitze, diese Biegung setzt sich dann nach unten hin fort - "Aufladung" von der Spitze her.
Beim Wasserwurf habe ich dann erstmal eine Biegung unten, die sich dann zur Spitze hin entwickelt - "Aufladung" von unten her.
Ich meine, dass die eigentliche Ladung der Rute immer durch die Rutenhand am unteren Rutenende geschieht.
Daraus ergeben sich dann vielleicht unterschiedliche Biegungsverläufe - von oben nach unten, bzw. umgekehrt, aber die Ladung kommt immer von unten.
Für mich ist daher der Begriff Aufladung von unten/ oben mißverständlich, unpassend.
Denn für mich bedeutet Aufladung ein aktiver Energie input.
Daher sehe ich das allenfalls als eine unterschiedliche Entwicklung der Biegekurve - von oben nach unten und umgekehrt.
Eure Meinung?
LG
Reinhard
"Beitragvon orkdaling » 06.11.2020, 18:25
Bei Wasserwuerfen/Unterhand wird die Rute von unten nach oben zur Spitze hin geladen.
Heisst, die Rute muss auch unten arbeiten, was bei vielen steifen Støcken nicht der Fall ist.
Bei der typischen EH Wedelei (Ueberkopf) und der DH Spey-Technik wird von der Spitze her geladen.
Gruss Hendrik"
Beim Fliegenwurf ist doch die hauptsächliche und aktive Kraftquelle die Rutenhand/-hände.
Die liegen immer am unteren Ende der Fliegenrute.
Das sich die Fliegenrute dann bei einem Input der Rutenhand biegt liegt vor allem an der Massenträgheit/Gewicht der Fliegenschnur, diese wirkt immer von der Spitze her.
Aber dies ist immer eine eher passive Gegenkraft, die ohne die Bewegung der Rutenhand kaum etwas ausrichten könnte.
D.h., ohne den Kraftinput der Rutenhände würde sich doch kaum eine Rutenbiegung ergeben.
Demnach würde ich sagen, dass die (Auf) Ladung der Fliegenrute immer von unten her geschieht und sich nur die Rutenbiegung von unterscchiedlichen Richtungen her entwickeln können.
Beim Überkopfwurf biegt sich zuerst die Spitze, diese Biegung setzt sich dann nach unten hin fort - "Aufladung" von der Spitze her.
Beim Wasserwurf habe ich dann erstmal eine Biegung unten, die sich dann zur Spitze hin entwickelt - "Aufladung" von unten her.
Ich meine, dass die eigentliche Ladung der Rute immer durch die Rutenhand am unteren Rutenende geschieht.
Daraus ergeben sich dann vielleicht unterschiedliche Biegungsverläufe - von oben nach unten, bzw. umgekehrt, aber die Ladung kommt immer von unten.
Für mich ist daher der Begriff Aufladung von unten/ oben mißverständlich, unpassend.
Denn für mich bedeutet Aufladung ein aktiver Energie input.
Daher sehe ich das allenfalls als eine unterschiedliche Entwicklung der Biegekurve - von oben nach unten und umgekehrt.
Eure Meinung?
LG
Reinhard