Harzer Stausee drohen italienische Wassertemperaturen
Verfasst: 19.01.2021, 15:31
Rappbodetalsperre: Harzer Stausee drohen italienische Wassertemperaturen
Hallo,
viele haben es vielleicht schon über die örtliche Presse oder diverse Nachrichtenportale mitbekommen: u.a. die Rappbodetalsperre im Harz als bedeutende Trinkwassertalsperre bekommt durch die Veränderungen von Wassertemperatur und physikalischer Struktur, verursacht durch den Klimawandel, in den kommenden Jahren ein ernstes Problem.
Ein möglicher Schritt für die Betreiber, hier entgegen zu wirken, wäre die Bode zukünftig nicht mehr aus Tiefenwasser zu speisen, sondern aus dem wesentlich wärmeren Oberflächenwasser. Wenn dies tatsächlich umgesetzt wird und vielleicht auch an anderen Talsperren Schule macht, bedeutet das die Zerstörung zahlreicher hervorragender Salmonidengewässer, die über Jahrzehnte ja erst durch den kalten Tiefenwasserablass entstanden sind.
Hier gilt es, unbedingt auf die Verantwortlichen einzuwirken, um eine für alle Parteien zufriedenstellende Lösung zu finden, denn noch ist "das Kind nicht in den Brunnen gefallen"!
Zum Artikel:
https://idw-online.de/de/news758452
https://www.mdr.de/wissen/rappbodetalsp ... l-100.html
Gruß
Michael
Hallo,
viele haben es vielleicht schon über die örtliche Presse oder diverse Nachrichtenportale mitbekommen: u.a. die Rappbodetalsperre im Harz als bedeutende Trinkwassertalsperre bekommt durch die Veränderungen von Wassertemperatur und physikalischer Struktur, verursacht durch den Klimawandel, in den kommenden Jahren ein ernstes Problem.
Ein möglicher Schritt für die Betreiber, hier entgegen zu wirken, wäre die Bode zukünftig nicht mehr aus Tiefenwasser zu speisen, sondern aus dem wesentlich wärmeren Oberflächenwasser. Wenn dies tatsächlich umgesetzt wird und vielleicht auch an anderen Talsperren Schule macht, bedeutet das die Zerstörung zahlreicher hervorragender Salmonidengewässer, die über Jahrzehnte ja erst durch den kalten Tiefenwasserablass entstanden sind.
Hier gilt es, unbedingt auf die Verantwortlichen einzuwirken, um eine für alle Parteien zufriedenstellende Lösung zu finden, denn noch ist "das Kind nicht in den Brunnen gefallen"!
Zum Artikel:
https://idw-online.de/de/news758452
https://www.mdr.de/wissen/rappbodetalsp ... l-100.html
Gruß
Michael