Meine Huchenfänge
Verfasst: 26.01.2022, 00:40
Hallo,
in einem anderen, eher unschönen Threat, hat ein von mir sehr geschätzter User und Freund am Rande bemerkt, dass er u.A. Fangberichte über z.B. Huchen vermisst.
Nun eigentlich bin ich kein so Fan von Fangberichten. Meist wird ja doch nur ein Fisch vor die Linse gehalten, der besser Unterwasser in aller Stille hätte releast werden sollen.
Vorab, ich bin kein intensiver Huchenfischer. Rheuma/Arthrose und Huchenfischen passen nicht so recht zusammen. Dennoch hatte ich zwei mal einen Huchen am Band. Erstes mal war die Ammer im Frühjahr gletschermilchig, also angestaubt. Ich überlegte mir damals, nun muss ich optisch Rabatz machen und habe einen knallbunten Glitzersstreamer gebunden. Ich habe ihn die "Nutte" getauft und ging eigentlich auf Forelle. Unter einer Rauschen hatte ich sehr bald einen Biss einer gewaltigen Forelle, die aber irgendwie schon komisch aussah. Der Drill war nicht der Rede wert. Der Fisch ist nach oben getürmt und mitten im Weißwasser habe ich einfach die Schnur mit dem Zeigefinger geklemmt. Der Fisch hat sich ausgetobt und war danach lammfrom. Das war Ende April, also mitten im der Schonzeit. Der zweite Huchen war mitten im Sommer und hätte sogar das Schonmaß überschritten. Es war nur so, dass ich unterhalb eine Wehrs fischte und zwar mit Nymphe. Den Huchen hatte ich an der Schwanzflosse gehakt, was der übehaupt nicht komisch fand. Der Fisch war stinkig. Ich hatte nur meine 5er Stratocaster ohne Fightingbutt. Wenn ich mit meinem Handgelenk sprechen könnte, käme gewiss die Antwort. "Nee- sowas echt nich nochmal" Ich hatte zum Glück einen Gast an die Ammer eingeladen (Mindelpeter). Irgendwie konnte er den tobenden Fisch nach gefühlt einer Ewigkeit fassen und befreien.
Am Rande: Ich hatte nur ein 16er Vorfach Monofil. Das hätte eigentlich niemals halten können. Ich vermute Vorfachstärke und Rutenaktion stehen in Relation zu einander, was indes ein anderes Thema wäre.
TL
Thomas
in einem anderen, eher unschönen Threat, hat ein von mir sehr geschätzter User und Freund am Rande bemerkt, dass er u.A. Fangberichte über z.B. Huchen vermisst.
Nun eigentlich bin ich kein so Fan von Fangberichten. Meist wird ja doch nur ein Fisch vor die Linse gehalten, der besser Unterwasser in aller Stille hätte releast werden sollen.
Vorab, ich bin kein intensiver Huchenfischer. Rheuma/Arthrose und Huchenfischen passen nicht so recht zusammen. Dennoch hatte ich zwei mal einen Huchen am Band. Erstes mal war die Ammer im Frühjahr gletschermilchig, also angestaubt. Ich überlegte mir damals, nun muss ich optisch Rabatz machen und habe einen knallbunten Glitzersstreamer gebunden. Ich habe ihn die "Nutte" getauft und ging eigentlich auf Forelle. Unter einer Rauschen hatte ich sehr bald einen Biss einer gewaltigen Forelle, die aber irgendwie schon komisch aussah. Der Drill war nicht der Rede wert. Der Fisch ist nach oben getürmt und mitten im Weißwasser habe ich einfach die Schnur mit dem Zeigefinger geklemmt. Der Fisch hat sich ausgetobt und war danach lammfrom. Das war Ende April, also mitten im der Schonzeit. Der zweite Huchen war mitten im Sommer und hätte sogar das Schonmaß überschritten. Es war nur so, dass ich unterhalb eine Wehrs fischte und zwar mit Nymphe. Den Huchen hatte ich an der Schwanzflosse gehakt, was der übehaupt nicht komisch fand. Der Fisch war stinkig. Ich hatte nur meine 5er Stratocaster ohne Fightingbutt. Wenn ich mit meinem Handgelenk sprechen könnte, käme gewiss die Antwort. "Nee- sowas echt nich nochmal" Ich hatte zum Glück einen Gast an die Ammer eingeladen (Mindelpeter). Irgendwie konnte er den tobenden Fisch nach gefühlt einer Ewigkeit fassen und befreien.
Am Rande: Ich hatte nur ein 16er Vorfach Monofil. Das hätte eigentlich niemals halten können. Ich vermute Vorfachstärke und Rutenaktion stehen in Relation zu einander, was indes ein anderes Thema wäre.
TL
Thomas