Wieder im Paradies
Verfasst: 26.01.2022, 20:59
Jahr für Jahr verbringe ich im Hochsommer 7-10 Tage in Österreich, um in einem der schönsten Bäche des Salzburger Landes zu fischen.
Der Wasserstand war wieder einmal perfekt! Glasklar präsentierte sich die Ache und der Blick von der Brücke versprach eine super Fischerei.
An einem sonnigen Tag wollte ich eine recht schwer zugängliche Strecke befischen. Die dort stark überhängenden Äste, machen ein Anwerfen verdächtiger Stellen fast unmöglich.
Kurze Würfe, unter die Äste ,,geschlenzt" waren die einzige Möglichkeit die große Trockenfliege, die ein vom Ast gefallenes Insekt imitieren sollte, anzubieten. Schon die ersten Würfe wurden mit schönen Fischen belohnt und die Bachforellen schossen wie wild auf die angebotene Fliege. Die Würfe mussten sehr flach zwischen Wasseroberfläche und grünen Tunnel erfolgen. Beim ablegen der Fliege schlidderte sie, durch den flachen Wurfwinkel, regelrecht über die Wasseroberfläche. Manchmal sprang sie teilweise nach dem ersten Auftreffen einige Zentimeter weiter.
Dies schien den Beutetrieb einiger schöner Bachforellen regelrecht anzustacheln.
Ich war wieder im Paradies! Nach einiger Zeit kam ich an eine Stelle die sehr fischverdächtig aussah. Reichlich überhängende Äste und genau unter ihnen eine Rückströmung, die ein tiefes Loch entstehen ließ. Durch die Drehströmung stand der vermutete Fisch sicher mit dem Kopf in meine Richtung, was die Situation nicht gerade vereinfachte!
Der Wurf musste mit ,,Schmackes" unter die Äste und so weit wie möglich an die Steinpackung! Der erste Versuch musste sitzen! Ich hatte dabei sicher auch etwas Glück, denn er kam perfekt! Nach dem ersten Auftreffen der Fliege wurde sie durch den großen Schnurbogen, der durch den extrem beschleunigten Bogenwurf entstanden war, noch einige Zentimeter weiter mitgerissen. Gleich nach dem ersten ,,Aufschlag" kam eine riesige Bachforelle aus dem vermuteten Versteck herausgeschossen und inhalierte die Fliege.
Der Anschlag saß und sie schoss wie eine Dampfwalze an mit vorbei. ich stolperte bestimmt 20-30m Bachabwärts hinterher. In der Mitte des Bachs befand sich ein 1,5-2m großer Fels, unter den die Bachforelle flüchten wollte. Dies konnte ich dann auch nicht verhindern! Hinter dem Fels angekommen zog sie wieder in die andere Richtung und umkreiste den Felsen. Ich hatte alle Mühe der Bachforelle zu folgen und gleichzeitig das Vorfach so gut es ging vom Felsen abzuhalten.
Irgendwann gewann ich dann die Kontrolle über sie und wollte den prächtigen Fisch landen. Vergeblich griff ich nach dem Kescher, den ich sonst immer bei mir habe.
Einige Minuten dauerte es noch, bis die Forelle sichtlich ermattet war.
Für ein Foto präsentierte sich die Bachforelle noch eine ganze Weile direkt vor meinen Füssen. Für mich eine meiner schönsten Erlebnisse in über 40Jahren Fliegenfischen!
Der Wasserstand war wieder einmal perfekt! Glasklar präsentierte sich die Ache und der Blick von der Brücke versprach eine super Fischerei.
An einem sonnigen Tag wollte ich eine recht schwer zugängliche Strecke befischen. Die dort stark überhängenden Äste, machen ein Anwerfen verdächtiger Stellen fast unmöglich.
Kurze Würfe, unter die Äste ,,geschlenzt" waren die einzige Möglichkeit die große Trockenfliege, die ein vom Ast gefallenes Insekt imitieren sollte, anzubieten. Schon die ersten Würfe wurden mit schönen Fischen belohnt und die Bachforellen schossen wie wild auf die angebotene Fliege. Die Würfe mussten sehr flach zwischen Wasseroberfläche und grünen Tunnel erfolgen. Beim ablegen der Fliege schlidderte sie, durch den flachen Wurfwinkel, regelrecht über die Wasseroberfläche. Manchmal sprang sie teilweise nach dem ersten Auftreffen einige Zentimeter weiter.
Dies schien den Beutetrieb einiger schöner Bachforellen regelrecht anzustacheln.
Ich war wieder im Paradies! Nach einiger Zeit kam ich an eine Stelle die sehr fischverdächtig aussah. Reichlich überhängende Äste und genau unter ihnen eine Rückströmung, die ein tiefes Loch entstehen ließ. Durch die Drehströmung stand der vermutete Fisch sicher mit dem Kopf in meine Richtung, was die Situation nicht gerade vereinfachte!
Der Wurf musste mit ,,Schmackes" unter die Äste und so weit wie möglich an die Steinpackung! Der erste Versuch musste sitzen! Ich hatte dabei sicher auch etwas Glück, denn er kam perfekt! Nach dem ersten Auftreffen der Fliege wurde sie durch den großen Schnurbogen, der durch den extrem beschleunigten Bogenwurf entstanden war, noch einige Zentimeter weiter mitgerissen. Gleich nach dem ersten ,,Aufschlag" kam eine riesige Bachforelle aus dem vermuteten Versteck herausgeschossen und inhalierte die Fliege.
Der Anschlag saß und sie schoss wie eine Dampfwalze an mit vorbei. ich stolperte bestimmt 20-30m Bachabwärts hinterher. In der Mitte des Bachs befand sich ein 1,5-2m großer Fels, unter den die Bachforelle flüchten wollte. Dies konnte ich dann auch nicht verhindern! Hinter dem Fels angekommen zog sie wieder in die andere Richtung und umkreiste den Felsen. Ich hatte alle Mühe der Bachforelle zu folgen und gleichzeitig das Vorfach so gut es ging vom Felsen abzuhalten.
Irgendwann gewann ich dann die Kontrolle über sie und wollte den prächtigen Fisch landen. Vergeblich griff ich nach dem Kescher, den ich sonst immer bei mir habe.
Einige Minuten dauerte es noch, bis die Forelle sichtlich ermattet war.
Für ein Foto präsentierte sich die Bachforelle noch eine ganze Weile direkt vor meinen Füssen. Für mich eine meiner schönsten Erlebnisse in über 40Jahren Fliegenfischen!