Österreich - Vorarlberg
Verfasst: 01.08.2022, 08:52
Ich war Urlaub machen im schönen Oberallgäu.
Da man dort aber schwerlich an Karten kommt, bin ich in den Bregenzerwald gefahren und habe dort einen Tag geangelt.
Aufgrund des Familienurlaubs mit Frau und Baby, konnte ich nur einen Morgen und einen Abend angeln.
Ich war an der Bregenzerach, habe dort auf gut Glück eine Tageskarte für 40€ erworben.
Angekommen am Bach, zeigte sich mir doch ein ausgewachsener Fluss. Naja dann auf, dachte ich und tatsächlich brachte der 2te Wurf die erste Regenbogen.
Nächste Stelle, nächster Wurf - der zweite Fisch.
Danach wurde es etwas schwieriger und ich muss vor allem auf große Nymphen zurückgreifen, um die schnelle Strömung und Pools die bestimmt 2-3 Meter Tief waren ordentlich zu befischen.
Erst mit Bissanzeiger, danach ohne einfach am langen Vorfach und teilweise klassisches Nymphenfischen, war sehr Produktiv.
Den morgen beendete ich mit einer Knapp 50er Bafo. und insgesamt 5-6 Refos und ein paar verlorenen Fischen.
Am Abend ging ich an eine andere Stelle Fluss auf, tolle Pools und ruhigere Abschnitte mit einigenen Rieselstrecken. Diese habe ich aufgrund des Zeitmangels nicht intensiv befischt.
Die Pools würden tiefer und das Wasser war leicht getrübt. Am ersten Pool brachte mir dann ein leichter Bergabswing eine tolle Äsche.
Danach wurde es schwieriger und ich habe 2-3 tolle Fische verloren. (Kein Abriss, nur von der Fliege losgerissen)
In einem sehr großen Pool konnte ich steigende Fische ausmachen. Nach ein paar Würfen hatte ich dann einen Döbel gefangen.
Am letzten Pool, der nochmal sehr tief war, habe ich sehr viel Schnur ausgeworfen und einfach die schweren Nymphen über den Sand hopsen lassen. (KEIN NYMPHENFISCHEN)
Aufeinmal spüre ich Widerstand und der Anhieb passt. Ah schade dachte ich, Hänger.
Doch was ist das, der Hänger bewegt sich. Totholz? Hmm. Komisch.
Dann doch erste Bewegung, dass muss ein Fisch sein.
Es entpuppte sich als starke Barbe: 50+
Fazit: Unbekanntes Gewässer, ein Glücksgriff. Tolle Landschaft, tolles Gewässer und dazu noch 5 verschiedene Fischarten. Fast Sprachlos!
PS: Ich würde die Fischerei dort auf minimum Fortgeschrittenem Niveau, ggfalls Expertenlevel bezeichnen. Bestimmt nichts für Anfänger.
Wasser war angetrübt und über Normalstand. GGfalls sieht das im August/Sept. anders aus.
Grüße
Ferdinand
PPS: Bilder folgen
Da man dort aber schwerlich an Karten kommt, bin ich in den Bregenzerwald gefahren und habe dort einen Tag geangelt.
Aufgrund des Familienurlaubs mit Frau und Baby, konnte ich nur einen Morgen und einen Abend angeln.
Ich war an der Bregenzerach, habe dort auf gut Glück eine Tageskarte für 40€ erworben.
Angekommen am Bach, zeigte sich mir doch ein ausgewachsener Fluss. Naja dann auf, dachte ich und tatsächlich brachte der 2te Wurf die erste Regenbogen.
Nächste Stelle, nächster Wurf - der zweite Fisch.
Danach wurde es etwas schwieriger und ich muss vor allem auf große Nymphen zurückgreifen, um die schnelle Strömung und Pools die bestimmt 2-3 Meter Tief waren ordentlich zu befischen.
Erst mit Bissanzeiger, danach ohne einfach am langen Vorfach und teilweise klassisches Nymphenfischen, war sehr Produktiv.
Den morgen beendete ich mit einer Knapp 50er Bafo. und insgesamt 5-6 Refos und ein paar verlorenen Fischen.
Am Abend ging ich an eine andere Stelle Fluss auf, tolle Pools und ruhigere Abschnitte mit einigenen Rieselstrecken. Diese habe ich aufgrund des Zeitmangels nicht intensiv befischt.
Die Pools würden tiefer und das Wasser war leicht getrübt. Am ersten Pool brachte mir dann ein leichter Bergabswing eine tolle Äsche.
Danach wurde es schwieriger und ich habe 2-3 tolle Fische verloren. (Kein Abriss, nur von der Fliege losgerissen)
In einem sehr großen Pool konnte ich steigende Fische ausmachen. Nach ein paar Würfen hatte ich dann einen Döbel gefangen.
Am letzten Pool, der nochmal sehr tief war, habe ich sehr viel Schnur ausgeworfen und einfach die schweren Nymphen über den Sand hopsen lassen. (KEIN NYMPHENFISCHEN)
Aufeinmal spüre ich Widerstand und der Anhieb passt. Ah schade dachte ich, Hänger.
Doch was ist das, der Hänger bewegt sich. Totholz? Hmm. Komisch.
Dann doch erste Bewegung, dass muss ein Fisch sein.
Es entpuppte sich als starke Barbe: 50+
Fazit: Unbekanntes Gewässer, ein Glücksgriff. Tolle Landschaft, tolles Gewässer und dazu noch 5 verschiedene Fischarten. Fast Sprachlos!
PS: Ich würde die Fischerei dort auf minimum Fortgeschrittenem Niveau, ggfalls Expertenlevel bezeichnen. Bestimmt nichts für Anfänger.
Wasser war angetrübt und über Normalstand. GGfalls sieht das im August/Sept. anders aus.
Grüße
Ferdinand
PPS: Bilder folgen