Norwegen - das Schlaraffenland?
Verfasst: 22.06.2023, 18:35
Hallo Hendrik,
um den Thread übers Gendern nicht zu kapern, habe ich diesen hier eröffnet.
Ja hier ist nicht das Schlaraffenland.
In Norwegen ist sicher vieles (wenn nicht alles) besser als hier - aber bitte jetzt keine Aufzählungen.
Aber ein Thema, welches mich interessiert, möchte ich einmal ansprechen.
Wenn ich nach Norwegen bzgl. der Zuchtlachsindustrie schaue, ist da m.M.n. einiges im Argen. In einem Fernsehbericht, der auch hier eingestellt wurde, wurde neben den norwegischen Lachsfarmen gezeigt, was die Verantwortlichen in Chile veranstalten. Die Arbeitsbedingungen der Taucher und Frauen, die den Fisch ausnehmen und sortieren müssen, sind katastrophal.
Auch wurde in dem Bericht gesagt dass beabsichtigt wird, in Patagonien Lachsfarmen einzurichten. Ein Naturgebiet, dass auf argentinischem Gebiet streng geschützt ist.
Und wenn ich dann lese, dass der norwegische Staat beabsichtigt, die zukünftig schwindenden Gewinne aus der Nordseeölförderung durch Zuchtlachgewinne zu kompensieren, fehlt mir jegliches Verständnis.
Werden Fjorde, Buchten und Meeresarme mit Netzkäfigen zugenagelt? Orientiert man sich mittlerweile Richtung Binnenlandproduktion, oder ist das zu teuer?
Wie steht eigentlich die Anglerschaft der Lachsindustrie gegenüber? In dieser Richtung habe ich noch nichts von Dir gehört.
Werden Eure natürlichen Bestände nicht beeinträchtigt durch Parasiten, Medikamente, Lachsläuse oder Genveränderung durch ausgebüxte Farmlachse?
Und wenn doch, nehmt ihr das einfach so hin?
Gruß
Harald
um den Thread übers Gendern nicht zu kapern, habe ich diesen hier eröffnet.
Ja hier ist nicht das Schlaraffenland.
In Norwegen ist sicher vieles (wenn nicht alles) besser als hier - aber bitte jetzt keine Aufzählungen.
Aber ein Thema, welches mich interessiert, möchte ich einmal ansprechen.
Wenn ich nach Norwegen bzgl. der Zuchtlachsindustrie schaue, ist da m.M.n. einiges im Argen. In einem Fernsehbericht, der auch hier eingestellt wurde, wurde neben den norwegischen Lachsfarmen gezeigt, was die Verantwortlichen in Chile veranstalten. Die Arbeitsbedingungen der Taucher und Frauen, die den Fisch ausnehmen und sortieren müssen, sind katastrophal.
Auch wurde in dem Bericht gesagt dass beabsichtigt wird, in Patagonien Lachsfarmen einzurichten. Ein Naturgebiet, dass auf argentinischem Gebiet streng geschützt ist.
Und wenn ich dann lese, dass der norwegische Staat beabsichtigt, die zukünftig schwindenden Gewinne aus der Nordseeölförderung durch Zuchtlachgewinne zu kompensieren, fehlt mir jegliches Verständnis.
Werden Fjorde, Buchten und Meeresarme mit Netzkäfigen zugenagelt? Orientiert man sich mittlerweile Richtung Binnenlandproduktion, oder ist das zu teuer?
Wie steht eigentlich die Anglerschaft der Lachsindustrie gegenüber? In dieser Richtung habe ich noch nichts von Dir gehört.
Werden Eure natürlichen Bestände nicht beeinträchtigt durch Parasiten, Medikamente, Lachsläuse oder Genveränderung durch ausgebüxte Farmlachse?
Und wenn doch, nehmt ihr das einfach so hin?
Gruß
Harald