Dammprojekt Rio Santa Cruz / Patagonien. Ein Update zu „Der Salmoniden-Besatz Patagoniens - Historie und Gegenwart"
Verfasst: 10.01.2025, 15:13
Hallo,
zum 2012 im Fliegenfischer-Forum erschienen Artikel (Der Salmoniden-Besatz Patagoniens - Historie und Gegenwart. Ein Artikel von Heiko Schneider) / https://fliegenfischer-forum.de/historie.html - und hier zum Thema "Dammprojekt Rio Santa Cruz / Patagonien" - gibt es jetzt ein Update von Heiko Schneider:
"Dammprojekt Rio Santa Cruz / Patagonien
Ein Update zu dem vor 13 Jahren veröffentlichten Artikel:
„Der Salmoniden-Besatz Patagoniens
Historie und Gegenwart“ für das Fliegenfischer Forum
Ich berichtete damals vom geplanten Staudammprojekt betr. den Rio Santa Cruz im argentinischen Teil Patagoniens und dessen Rolle für den Lachsaufstieg.
Der Santa Cruz Fluß ist einer der letzten unberührten Gletscherflüsse Lateinamerikas. 400 Kilometer lang schlängelt er sich durch die Einsamkeit Patagoniens und ist noch immer Lebensader für Menschen und Tiere.
Stand Heute, Januar 2025
Seit November 2023 stehen die Arbeiten in den gesamten Sektoren des Projekts still.
Der Damm “La Barrancosa”, ist bis zu 42% fertiggestellt, der Damm „Cóndor Cliff zu 20%
Der Fluss selbst ist noch unverbaut und frei fließend in seinem natürlichen Gewässerbett.
Das geplante Projekt, Baubegin 2015, umfasste 2 Staustufen bestehend aus:
La Barrancosa und Cóndor Cliff mit einem Gesamtvolumen von 17.000.000 m3
Acht Turbinen mit einer Gesamtleistung von 2.800.000MW sollten eine effiziente Energiegewinnung garantiern.
Hauptaktionär mit 54% war (ist) ist die chinesiche Gezhouba Group Company und 36% übernahm „Eling Energía“ die kurz darauf vom statlichen Energieunternehmen „ENARSA“ Heute „Energía Argentina S.A.“ übernommen wurde.
Die Gründe
Die Pandemie und gewerkschaftlich motivierte Bauunterbrechungen trugen zu ersten Verzögerungen bei. Seismische Aktivitäten in der Region waren ein weiterer Hintergrund für den Bauaufschub. In erster Linie und letztendlich waren und sind es politische Änderungen, die für den Baustopp verantwortlich.
Nach dem der Staat Teileigner des Projekts wurde erhöhten sich auf Grund von Korruption der damaligen Kirchner Regierung, die Baukosten von einem Gesamtkostenvolumen der Summe X ausgegangen, um 150% innerhalb von drei Jahren.
Die Korruptionsvorwürfe zum Thema:
https://fsi-live.s3.us-west-1.amazonaws ... c_dams.pdf"
https://www.fliegenfischer-forum.de/fot ... neider.jpg
***
zum 2012 im Fliegenfischer-Forum erschienen Artikel (Der Salmoniden-Besatz Patagoniens - Historie und Gegenwart. Ein Artikel von Heiko Schneider) / https://fliegenfischer-forum.de/historie.html - und hier zum Thema "Dammprojekt Rio Santa Cruz / Patagonien" - gibt es jetzt ein Update von Heiko Schneider:
"Dammprojekt Rio Santa Cruz / Patagonien
Ein Update zu dem vor 13 Jahren veröffentlichten Artikel:
„Der Salmoniden-Besatz Patagoniens
Historie und Gegenwart“ für das Fliegenfischer Forum
Ich berichtete damals vom geplanten Staudammprojekt betr. den Rio Santa Cruz im argentinischen Teil Patagoniens und dessen Rolle für den Lachsaufstieg.
Der Santa Cruz Fluß ist einer der letzten unberührten Gletscherflüsse Lateinamerikas. 400 Kilometer lang schlängelt er sich durch die Einsamkeit Patagoniens und ist noch immer Lebensader für Menschen und Tiere.
Stand Heute, Januar 2025
Seit November 2023 stehen die Arbeiten in den gesamten Sektoren des Projekts still.
Der Damm “La Barrancosa”, ist bis zu 42% fertiggestellt, der Damm „Cóndor Cliff zu 20%
Der Fluss selbst ist noch unverbaut und frei fließend in seinem natürlichen Gewässerbett.
Das geplante Projekt, Baubegin 2015, umfasste 2 Staustufen bestehend aus:
La Barrancosa und Cóndor Cliff mit einem Gesamtvolumen von 17.000.000 m3
Acht Turbinen mit einer Gesamtleistung von 2.800.000MW sollten eine effiziente Energiegewinnung garantiern.
Hauptaktionär mit 54% war (ist) ist die chinesiche Gezhouba Group Company und 36% übernahm „Eling Energía“ die kurz darauf vom statlichen Energieunternehmen „ENARSA“ Heute „Energía Argentina S.A.“ übernommen wurde.
Die Gründe
Die Pandemie und gewerkschaftlich motivierte Bauunterbrechungen trugen zu ersten Verzögerungen bei. Seismische Aktivitäten in der Region waren ein weiterer Hintergrund für den Bauaufschub. In erster Linie und letztendlich waren und sind es politische Änderungen, die für den Baustopp verantwortlich.
Nach dem der Staat Teileigner des Projekts wurde erhöhten sich auf Grund von Korruption der damaligen Kirchner Regierung, die Baukosten von einem Gesamtkostenvolumen der Summe X ausgegangen, um 150% innerhalb von drei Jahren.
Die Korruptionsvorwürfe zum Thema:
https://fsi-live.s3.us-west-1.amazonaws ... c_dams.pdf"
https://www.fliegenfischer-forum.de/fot ... neider.jpg
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