Ökosystembasiertes Management zur Erreichung von Naturschutzzielen
Verfasst: 22.04.2025, 09:23
Zur Info:
Deutscher Forscher im Rennen für Prestige-Preis
Der Fischereiwissenschaftler Professor Robert Arlinghaus, 45, vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei ist für den Frontiers Planet Prize der Frontiers Research Foundation nominiert. Sie hat heute 19 „nationale Champions“ aus wissenschaftlichen Forschungsteams für diese weltweit höchste Auszeichnung für wegweisende Naturforschung bekanntgegeben. Es handele sich um „herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“ aus fünf Kontinenten, deren „bahnbrechende Lösungen“ dazu beitragen, „die Menschheit sicher innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen zu halten.“
Gewürdigt wird Arlinghaus‘ Studie über ökosystembasiertes Management zur Erreichung von Naturschutzzielen. Es geht darum, den Schutz nicht auf einzelne Arten, sondern auf größere Lebensräume abzustellen. In 20 Versuchsseen stellte das Team fest, dass die gängige Praxis des Fischbesatzes, also das Aussetzen von Fischen, wirkungslos war. Den Fischbestand, gerade den von Jungfischen, erhöhten hingegen neu geschaffene Flachwasserzonen unter Zugabe von Totholz.
Die unter Vorsitz von Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, von 100 internationalen Experten nominierten Wissenschaftler erreichen nun die Endrunde des Wettbewerbs. Drei „internationale Champions“ werden im Juni bekannt gegeben und erhalten jeweils 1 Million US-Dollar, um ihre Forschung zu intensivieren. Zu den Preisträgern 2024 gehörte der deutsche Gewässerökologe Peter Haase vom Frankfurter Senckenberg-Forschungsinstitut. Quelle: FOCUS Briefing vom 22.04.2025
Gruß
Hans
Deutscher Forscher im Rennen für Prestige-Preis
Der Fischereiwissenschaftler Professor Robert Arlinghaus, 45, vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei ist für den Frontiers Planet Prize der Frontiers Research Foundation nominiert. Sie hat heute 19 „nationale Champions“ aus wissenschaftlichen Forschungsteams für diese weltweit höchste Auszeichnung für wegweisende Naturforschung bekanntgegeben. Es handele sich um „herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“ aus fünf Kontinenten, deren „bahnbrechende Lösungen“ dazu beitragen, „die Menschheit sicher innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen zu halten.“
Gewürdigt wird Arlinghaus‘ Studie über ökosystembasiertes Management zur Erreichung von Naturschutzzielen. Es geht darum, den Schutz nicht auf einzelne Arten, sondern auf größere Lebensräume abzustellen. In 20 Versuchsseen stellte das Team fest, dass die gängige Praxis des Fischbesatzes, also das Aussetzen von Fischen, wirkungslos war. Den Fischbestand, gerade den von Jungfischen, erhöhten hingegen neu geschaffene Flachwasserzonen unter Zugabe von Totholz.
Die unter Vorsitz von Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, von 100 internationalen Experten nominierten Wissenschaftler erreichen nun die Endrunde des Wettbewerbs. Drei „internationale Champions“ werden im Juni bekannt gegeben und erhalten jeweils 1 Million US-Dollar, um ihre Forschung zu intensivieren. Zu den Preisträgern 2024 gehörte der deutsche Gewässerökologe Peter Haase vom Frankfurter Senckenberg-Forschungsinstitut. Quelle: FOCUS Briefing vom 22.04.2025
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