Hohe Wassertemperaturen: Wasserpflanzen verhindern Fischsterben
Verfasst: 07.07.2026, 11:24
Wie ich gerade erfahren habe, wird an der Großen Mühl in Öberösterreich gerade eine Studie durchgeführt, in wie weit der Pflanzenwuchs in Gewässern ein Fischsterben bei sehr hohen Wassertemperaturen verhindern kann.
Ausgangspunkt war, daß die Wassertemperaturen in der Großen Mühl Spitzenwerte von bis zu 26 Grad erreichten. Trotzdem gab es kein Fischsterben. Die große Mühl zeichnet sich durch einen hervorragenden Wildfischbestand aus. Es werden keine Fische besetzt. Der Leitfisch ist die Bachforelle, die auch in großer Zahl und in allen Altersklassen vorkommt. Aber auch die Äsche hat dort noch stabile, selbst reproduzierende Bestände.
Eigentlich dürften diese Firscharten keine so hohen Temperaturen vertragen, da dann die Sauerstoffsättigung unter den Wert fällt, der ein Überleben dieser Fischarten gewährleistet. Insbesondere, wenn die Fische nicht in andere Gewässerabschnitte mit niedrigeren Wassertemperaturen ausweichen könne, da unüberwindliche Querverbauungen das verhindern, was an der Großen Mühl der Fall ist.
Erste Untersuchungen haben gezeigt, daß der Wasserpfanzenbewuchs in der Großen Mühl offensichtlich zu einer Sauerstoff-Übersättigung führt, die eine Überleben der Fischarten gewähleistet, die einen hohen Sauerstoffbedarf haben. Der Wasserhahnenfuß ist da anscheinend die Pflanze, die am meisten Sauerstoff produziert.
Schön, wenn es auch mal positive Meldungen gibt. Und besonders schön ist es, zu erfahren, wie die Natur Probleme selber regeln kann, wenn man sie nur läßt.
LG Sepp
Ausgangspunkt war, daß die Wassertemperaturen in der Großen Mühl Spitzenwerte von bis zu 26 Grad erreichten. Trotzdem gab es kein Fischsterben. Die große Mühl zeichnet sich durch einen hervorragenden Wildfischbestand aus. Es werden keine Fische besetzt. Der Leitfisch ist die Bachforelle, die auch in großer Zahl und in allen Altersklassen vorkommt. Aber auch die Äsche hat dort noch stabile, selbst reproduzierende Bestände.
Eigentlich dürften diese Firscharten keine so hohen Temperaturen vertragen, da dann die Sauerstoffsättigung unter den Wert fällt, der ein Überleben dieser Fischarten gewährleistet. Insbesondere, wenn die Fische nicht in andere Gewässerabschnitte mit niedrigeren Wassertemperaturen ausweichen könne, da unüberwindliche Querverbauungen das verhindern, was an der Großen Mühl der Fall ist.
Erste Untersuchungen haben gezeigt, daß der Wasserpfanzenbewuchs in der Großen Mühl offensichtlich zu einer Sauerstoff-Übersättigung führt, die eine Überleben der Fischarten gewähleistet, die einen hohen Sauerstoffbedarf haben. Der Wasserhahnenfuß ist da anscheinend die Pflanze, die am meisten Sauerstoff produziert.
Schön, wenn es auch mal positive Meldungen gibt. Und besonders schön ist es, zu erfahren, wie die Natur Probleme selber regeln kann, wenn man sie nur läßt.
LG Sepp