Rute und Schnurklasse das alte Problem
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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Fly-TOM
Hi,
hier nur noch mal eine kurze Erläuterung zu dieser Idee.
Der Eröffner dieses Threads (Benny) meinte meiner Meinung nach, diesen Thread als eine Art "Datenbank" mit möglichen Ruten-Schnur Kombinationen zu gestalten, indem jeder der möchte eine Kombination angeben und beschreiben kann, die seiner Meinung nach gut oder weniger gut funktioniert.
Leider wurde der Thread natürlich sofort von den Gegnern dieser Idee mit wenn, aber, bringt nix, funktioniert nicht, macht keinen Sinn, usw. zugemüllt, ohne überhaupt eine Rute-Schnur Kobination anzugeben......anscheinend haben diejenigen keine funktionierendes System.
An alle Gegner der "Datenbank":
Es war natürlich nicht so gmeint, dass nach der Erstellung dieser Kombinations-Datenbank nur noch die Aufgeführten Kombinationen gekauft werden dürfen. Der Thread sollte lediglich als Anhaltspunkt oder zur Vorauswahl dienen, denn so muss man beim Kauf vielleicht nicht 10 Kobinationen probewerfen sondern nur 5.
Ich finde die Idee immer noch gut und möchte dehalb einen neuen Tread zu diesem Thema eröffnen, in der Hoffnung es funktioniert.
CU, Tom
hier nur noch mal eine kurze Erläuterung zu dieser Idee.
Der Eröffner dieses Threads (Benny) meinte meiner Meinung nach, diesen Thread als eine Art "Datenbank" mit möglichen Ruten-Schnur Kombinationen zu gestalten, indem jeder der möchte eine Kombination angeben und beschreiben kann, die seiner Meinung nach gut oder weniger gut funktioniert.
Leider wurde der Thread natürlich sofort von den Gegnern dieser Idee mit wenn, aber, bringt nix, funktioniert nicht, macht keinen Sinn, usw. zugemüllt, ohne überhaupt eine Rute-Schnur Kobination anzugeben......anscheinend haben diejenigen keine funktionierendes System.
An alle Gegner der "Datenbank":
Es war natürlich nicht so gmeint, dass nach der Erstellung dieser Kombinations-Datenbank nur noch die Aufgeführten Kombinationen gekauft werden dürfen. Der Thread sollte lediglich als Anhaltspunkt oder zur Vorauswahl dienen, denn so muss man beim Kauf vielleicht nicht 10 Kobinationen probewerfen sondern nur 5.
Ich finde die Idee immer noch gut und möchte dehalb einen neuen Tread zu diesem Thema eröffnen, in der Hoffnung es funktioniert.
CU, Tom
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Tante Käthe
nun sicherlich spielen viele Faktoren mit hinein und das kann nur jeder für sich selber beurteilen! Aber eine Orientierung um Fehlkäufe zu vermeiden wäre es allemal! Entweder passt eine Schnur zur Rute oder eben nicht...... Nun und eine Datenbank in die nur die Forumsmitglieder mit Rechten schreiben können...... ich hätt schon son Teil programiert und ins Web gestell........ Aber nach dem das ja alles nix bringt, hab ich da jetzt keine Lust mehr zu!!! Nun und um ne Schnur zu beurteilen, muß man ganz gewiß nicht den "großen Namen" haben! Ob das Ding steif ist wie Draht und kringelt oder eben nicht..... das erkennt ne blinde Oma mit Krückstock......
Ich finde es doch immer wieder beachtlich wieviele Gründe doch so auf den Tisch kommen, warum etwas nicht geht oder nix bringt.......
Gruß Jens
Blasen und dabei das Mehl im Maul behalten, das ging noch nie....
Anstatt hier nach wenigen, durchaus richtigen Einwänden, einen auf beleidigt zu machen, solltest du diese Datei basteln und allen Interessierten zur Verfügung stellen. Wer will kann reinschauen, wer nicht will läßt es eben.
Wo liegt das Problem.
Eine gute Fliegenschnur kosten zwischen 50 und 80 Euros. Wenn ich mir auf Grund eurer Tabelle eine für meine Rute kaufe, die taugt dann aber nichts, weil ich nicht werfen kann, wen soll ich dann verantwortlich machen?
Leider hat nicht jeder einen Händler vor der Tür, der ihm 4, 5 oder 6 Schnüre mal eben so zum Testen gibt.
Also kann so eine Tabelle wirklich nur eine ganz grobe Hilfe sein. Weil man eben subjektive Eindrücke nicht objektiv bewerten kann.
Stößchen
Käthe
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Jens2001
- Beiträge: 521
- Registriert: 16.10.2006, 16:45
- Wohnort: Thüringen
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
@ Tante Käthe
nun, wenn in dem neuen Thread von Fly Tom eine Anzahl an Kombinationen zusammen kommt, die die Arbeit lohnt, dann mache ich daraus erst mal ne Tabelle ordentliche Tabelle fürs Web und wenn die Größe dieser die Dimension einer übersichtlichen Tabelle sprengt...... dann mache ich daraus ne Web basierte Datenbank mit Suchfunktionen und Userrechten allem schicken schnick schnack und stelle sie auf meinen Webserver und Michael kann dann darauf verlinken.....
Nun und das Problem liegt eben genau darin wie es Fly-Tom schon bemerkt hat, das jede menge genörgel , kritik usw. kommt ohne jedoch selber eine Kombination die gut zusammen paßt oder eben nicht vorzustellen......
Und so eine Sache kann eben nur funktionieren, wenn es genug Leute gibt die vernünftige Daten zusammentragen.
Gruß Jens
nun, wenn in dem neuen Thread von Fly Tom eine Anzahl an Kombinationen zusammen kommt, die die Arbeit lohnt, dann mache ich daraus erst mal ne Tabelle ordentliche Tabelle fürs Web und wenn die Größe dieser die Dimension einer übersichtlichen Tabelle sprengt...... dann mache ich daraus ne Web basierte Datenbank mit Suchfunktionen und Userrechten allem schicken schnick schnack und stelle sie auf meinen Webserver und Michael kann dann darauf verlinken.....
Nun und das Problem liegt eben genau darin wie es Fly-Tom schon bemerkt hat, das jede menge genörgel , kritik usw. kommt ohne jedoch selber eine Kombination die gut zusammen paßt oder eben nicht vorzustellen......
Und so eine Sache kann eben nur funktionieren, wenn es genug Leute gibt die vernünftige Daten zusammentragen.
Gruß Jens
- Friedemann
- Beiträge: 662
- Registriert: 28.09.2006, 18:14
- Wohnort: Hessen
- Hat sich bedankt: 58 Mal
- Danksagung erhalten: 42 Mal
Hi,
eine Datenbank mit empfehlenswerten Schnüren für entsprechende Ruten
wäre eine tolle Sache. Aber bevor wir uns in Einzelkombinationen von
Ruten und Schnüren verzetteln sollten wir mal anfangen die einzelnen
Schnurtypen ( DT / WF / Longbelly / Schusskopf / Triangel-Taper mit harten oder weichem Coating ) den Rutentypen ( 7 , 7 1/2, 8, 8 1/2, 9 feet ) mit den entsprechenden Aktionen
( - subjektiv - schnell, mittel, langsam ) und ihrem Biegeverhalten
(Spitzenaktion, semiparabolisch, parabolisch ) zuzuordnen.
So eine kleine Tabelle wäre sicher fürs erste sehr hilfreich und könnte ausgebaut werden indem man die Schnurtypen aufführt und die
geeigneten Ruten zuordnet.
Beispiel: Orbis Wunderline WF 5 F = Lop Black Line - Vison Extrem - Exuri
nicht geeignet für = Sag XP - Tomas & Tomas
Gruß aus Hessen
Friedemann
eine Datenbank mit empfehlenswerten Schnüren für entsprechende Ruten
wäre eine tolle Sache. Aber bevor wir uns in Einzelkombinationen von
Ruten und Schnüren verzetteln sollten wir mal anfangen die einzelnen
Schnurtypen ( DT / WF / Longbelly / Schusskopf / Triangel-Taper mit harten oder weichem Coating ) den Rutentypen ( 7 , 7 1/2, 8, 8 1/2, 9 feet ) mit den entsprechenden Aktionen
( - subjektiv - schnell, mittel, langsam ) und ihrem Biegeverhalten
(Spitzenaktion, semiparabolisch, parabolisch ) zuzuordnen.
So eine kleine Tabelle wäre sicher fürs erste sehr hilfreich und könnte ausgebaut werden indem man die Schnurtypen aufführt und die
geeigneten Ruten zuordnet.
Beispiel: Orbis Wunderline WF 5 F = Lop Black Line - Vison Extrem - Exuri
nicht geeignet für = Sag XP - Tomas & Tomas
Gruß aus Hessen
Friedemann
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TorstenHtr
Hallo Jens!
Ich glaube es hat bisher noch niemand "genörgelt", Kritik gibt's immer man muss damit umgehen können.
Eine Tabelle wäre durchaus sinnvoll, z.B. hinsichtlich Keulengewicht, Keulenlänge, Preisinfo etc. Im wesentlichen hatte ich mehr einen Vergleichstest gemeint, der aber sicher schwer durchzuführen wäre.
Für Fliegenruten gibt es so eine Tabelle schon:
http://www.superbob.org , CC Messdaten
ERN=Estimated Rod Number, gibt die Steifigkeit der Rute verglichen mit einer gesetzten Norm an
AA=Action Angle, ein Wert der die Aktion der Rute angibt, z.B. > 65 : Spitzenaktion
Bis dann..
Torsten
Ich glaube es hat bisher noch niemand "genörgelt", Kritik gibt's immer man muss damit umgehen können.
Eine Tabelle wäre durchaus sinnvoll, z.B. hinsichtlich Keulengewicht, Keulenlänge, Preisinfo etc. Im wesentlichen hatte ich mehr einen Vergleichstest gemeint, der aber sicher schwer durchzuführen wäre.
Für Fliegenruten gibt es so eine Tabelle schon:
http://www.superbob.org , CC Messdaten
ERN=Estimated Rod Number, gibt die Steifigkeit der Rute verglichen mit einer gesetzten Norm an
AA=Action Angle, ein Wert der die Aktion der Rute angibt, z.B. > 65 : Spitzenaktion
Bis dann..
Torsten
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uwe fraas
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AndreasS.
Moin !
Also so ganz verstehe ich die tabelle auch nicht, glaube aber folgendes erkannt zu haben:
Mfg. Rating = Schnurklasse vom Hersteller angegeben
ERN = (wie auch immer) gemessene Schnurklasse
AA = Aktion, je größer Zahl desto mehr in Richtung Spitzenaktion
Restliche Kategorien erklären sich von selbst.
leider fehlen die gerade bei uns sehr beliebten skandinavischen (Loop, Vision, Scierra, Guideline) und andere europäische Hersteller (Exori, Gatti usw.).
Die Idee einer von den Usern erstellten Tabelle ist sicher gut, aber bei der Masse von Ruten und Schnüren , die im Angbot sind und sicher auch benutzt werden, wird das fürchte ich schnell sehr unübersichtlich. Vielleicht würde es reichen, nur eklatante Abweichungen, die man festgestellt hat, hier aufzulisten. Abweichungen um eine Schnurklasse müssen denke ich bei modernen Ruten akzeptiert und auch einkalkuliert werden, dazu ist das alte AFTMA System einfach zu überholt. Ich glaube, daß moderne Ruten durchaus für drei Schnurklassen ausgelegt sind und ein guter Werfer wird sowohl mit der angegebenen Klasse wie einer drunter und einer drüber passabel werfen können, ein Anfänger wird fast immer zur höheren Klasse tendieren, absolute Spitzenweitwerfer eine niedrigere Klasse bevorzugen.
Als krasse Abweichung kann ich eine Loomis GL2 beisteuern die mit Kl. 8 angegeben ist und eine 6er Rute ist. Das ist dann nicht mehr akzepttabel, ebenso meine erste Rute, eine Redington Red Fly, mit Klasse 5/6 angegeben und locker eine 7/8er.
Grüße, Andreas
Also so ganz verstehe ich die tabelle auch nicht, glaube aber folgendes erkannt zu haben:
Mfg. Rating = Schnurklasse vom Hersteller angegeben
ERN = (wie auch immer) gemessene Schnurklasse
AA = Aktion, je größer Zahl desto mehr in Richtung Spitzenaktion
Restliche Kategorien erklären sich von selbst.
leider fehlen die gerade bei uns sehr beliebten skandinavischen (Loop, Vision, Scierra, Guideline) und andere europäische Hersteller (Exori, Gatti usw.).
Die Idee einer von den Usern erstellten Tabelle ist sicher gut, aber bei der Masse von Ruten und Schnüren , die im Angbot sind und sicher auch benutzt werden, wird das fürchte ich schnell sehr unübersichtlich. Vielleicht würde es reichen, nur eklatante Abweichungen, die man festgestellt hat, hier aufzulisten. Abweichungen um eine Schnurklasse müssen denke ich bei modernen Ruten akzeptiert und auch einkalkuliert werden, dazu ist das alte AFTMA System einfach zu überholt. Ich glaube, daß moderne Ruten durchaus für drei Schnurklassen ausgelegt sind und ein guter Werfer wird sowohl mit der angegebenen Klasse wie einer drunter und einer drüber passabel werfen können, ein Anfänger wird fast immer zur höheren Klasse tendieren, absolute Spitzenweitwerfer eine niedrigere Klasse bevorzugen.
Als krasse Abweichung kann ich eine Loomis GL2 beisteuern die mit Kl. 8 angegeben ist und eine 6er Rute ist. Das ist dann nicht mehr akzepttabel, ebenso meine erste Rute, eine Redington Red Fly, mit Klasse 5/6 angegeben und locker eine 7/8er.
Grüße, Andreas
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TorstenHtr
Hallo Andreas!
Ja, das hast du richtig erkannt.
Die Common Cents Methode ist ein sehr einfaches Messverfahren um die Steifigkeit einer Rute zu ermitteln. Das System wurde von Dr. Bill Hanneman entwickelt, hier ein Link zur Beschreibung des Systems:
http://www.flyanglersonline.com/feature ... g/ccs.html
Und hier gibts ein paar Tabellen, umgerechnet schon für Euro Cent Stücke.
http://personal.inet.fi/private/tapani. ... TENGL.HTML
Selbst messen ist total einfach, man spannt die Rute horizontal ein, misst die Rutenlänge, teilt diese durch 3 und hängt an die Spitze z.B. 5 Cent Münzen bis diese Auslenkung erreicht wird.
Die Rutenklasse kann man dann anhand der Anzahl der Cent Stücke aus der Tabelle ablesen und den AA ( Action Angle ) misst mit Hilfe eines Winkelmessers (Winkel Rutenspitze gegenüber der Horizontalen) , je höher dieser Winkel desto mehr Spitzenaktion.
Bis dann..
Torsten
Ja, das hast du richtig erkannt.
Die Common Cents Methode ist ein sehr einfaches Messverfahren um die Steifigkeit einer Rute zu ermitteln. Das System wurde von Dr. Bill Hanneman entwickelt, hier ein Link zur Beschreibung des Systems:
http://www.flyanglersonline.com/feature ... g/ccs.html
Und hier gibts ein paar Tabellen, umgerechnet schon für Euro Cent Stücke.
http://personal.inet.fi/private/tapani. ... TENGL.HTML
Selbst messen ist total einfach, man spannt die Rute horizontal ein, misst die Rutenlänge, teilt diese durch 3 und hängt an die Spitze z.B. 5 Cent Münzen bis diese Auslenkung erreicht wird.
Die Rutenklasse kann man dann anhand der Anzahl der Cent Stücke aus der Tabelle ablesen und den AA ( Action Angle ) misst mit Hilfe eines Winkelmessers (Winkel Rutenspitze gegenüber der Horizontalen) , je höher dieser Winkel desto mehr Spitzenaktion.
Bis dann..
Torsten
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TorstenHtr
Hallo!
Achso vergessen,
>leider fehlen die gerade bei uns sehr beliebten skandinavischen (Loop, >Vision, Scierra, Guideline) und andere europäische Hersteller (Exori, Gatti >usw.).
Das liegt sicher daran, das diese Marken kaum erhältlich in US sind und in Europa diese Methode ziemlich unbekannt ist.
Ich glaube es gab hier in D auch mal die 15 Grad Methode von Matschewsky und Reim, leider hört man davon nicht mehr viel.
Bis dann..
Torsten
Achso vergessen,
>leider fehlen die gerade bei uns sehr beliebten skandinavischen (Loop, >Vision, Scierra, Guideline) und andere europäische Hersteller (Exori, Gatti >usw.).
Das liegt sicher daran, das diese Marken kaum erhältlich in US sind und in Europa diese Methode ziemlich unbekannt ist.
Ich glaube es gab hier in D auch mal die 15 Grad Methode von Matschewsky und Reim, leider hört man davon nicht mehr viel.
Bis dann..
Torsten
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AndreasS.
Moin nochmal,
Die Tabelle bestätigt, was die meisten von uns schon oft angemerkt haben. Die allermeisten Ruten liegen mit der gemessenen Schnurklasse mehr oder minder über den vom Hersteller angegebenen Werten. Dies trägt mit Sicherheit dem Weitwurfhype Rechnung. Es macht auch deutlich, dass das alte AFTMA System überholt ist. Zu8künftig wäre es konsequenter ubnd leichter nachvollziehbar auch für Fliegenruten ein Wurfgewicht anzugeben. Einige Hersteller sind bei ihren Schnüren ja schon dabei genau dazu überzugehen. Siehe zum Beispiel die neuen OPTI-Schnüre von Loop. Nach altem AFTMA (obwohl auch das noch, dann aber falsch, angegeben ist) wäre die 6er Schnur eigentlich eine 7/8er. Ebenso die neuen Schnüre von Scierra und Schußköpfe sowieso.
Aber natürlich können die Hersteller auch bei Wurfgewichtsangaben schummeln.
Ich würde das ganze mal vorsichtig als Verbrauchervera....e bezeichnen, und da bekleckern sich auch die tollen Nobelhersteller nicht mit Ruhm. Schaut mal in die Tabelle. Das Sage Flagschiff zum Beispiel, die TCR, wird ja sogern als die schnellste aller Ruten bezeichnet. Kunststück, wenn man kurzerhand eine 11er (ERN = 10,7) zur 8er Rute erklärt. Weitere Beispiele kann jeder selbst aus der Tabelle ersehen.
Grüße,
Andreas
P.S.: Ach ja, da die Loomis GL2 #6 da nach wirklich eine 6er Rute ist, will ich bei meiner 8er, die auch eine 6er ist, mal unterstellen, dass da schlicht und ergreifend eine Herstellungsserie falsch etikitiert worden ist.
Die Tabelle bestätigt, was die meisten von uns schon oft angemerkt haben. Die allermeisten Ruten liegen mit der gemessenen Schnurklasse mehr oder minder über den vom Hersteller angegebenen Werten. Dies trägt mit Sicherheit dem Weitwurfhype Rechnung. Es macht auch deutlich, dass das alte AFTMA System überholt ist. Zu8künftig wäre es konsequenter ubnd leichter nachvollziehbar auch für Fliegenruten ein Wurfgewicht anzugeben. Einige Hersteller sind bei ihren Schnüren ja schon dabei genau dazu überzugehen. Siehe zum Beispiel die neuen OPTI-Schnüre von Loop. Nach altem AFTMA (obwohl auch das noch, dann aber falsch, angegeben ist) wäre die 6er Schnur eigentlich eine 7/8er. Ebenso die neuen Schnüre von Scierra und Schußköpfe sowieso.
Aber natürlich können die Hersteller auch bei Wurfgewichtsangaben schummeln.
Ich würde das ganze mal vorsichtig als Verbrauchervera....e bezeichnen, und da bekleckern sich auch die tollen Nobelhersteller nicht mit Ruhm. Schaut mal in die Tabelle. Das Sage Flagschiff zum Beispiel, die TCR, wird ja sogern als die schnellste aller Ruten bezeichnet. Kunststück, wenn man kurzerhand eine 11er (ERN = 10,7) zur 8er Rute erklärt. Weitere Beispiele kann jeder selbst aus der Tabelle ersehen.
Grüße,
Andreas
P.S.: Ach ja, da die Loomis GL2 #6 da nach wirklich eine 6er Rute ist, will ich bei meiner 8er, die auch eine 6er ist, mal unterstellen, dass da schlicht und ergreifend eine Herstellungsserie falsch etikitiert worden ist.
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uwe fraas
MoinAndreas und Torsten
danke für die Erklärungen zur Tabelle.Die Methode von Ludwig Reim und T.Matsche... . finde ich noch einen Tick besser da sie auch noch die Schnellkraft der Ruten gemessen haben .
Aber die Tendenz der Hersteller ist schon klar zu erkennen , Weiter -schneller - aber auch schwerer.
Was solls, wenn sie die tatsächlichen Wurfgwichte draufschreiben und auch die Schnurgewichte ist es ja eigentlich egal was da sonst noch so an AFTMA draufsteht.
Gruss Uwe
danke für die Erklärungen zur Tabelle.Die Methode von Ludwig Reim und T.Matsche... . finde ich noch einen Tick besser da sie auch noch die Schnellkraft der Ruten gemessen haben .
Aber die Tendenz der Hersteller ist schon klar zu erkennen , Weiter -schneller - aber auch schwerer.
Was solls, wenn sie die tatsächlichen Wurfgwichte draufschreiben und auch die Schnurgewichte ist es ja eigentlich egal was da sonst noch so an AFTMA draufsteht.
Gruss Uwe
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troutteaser
Hallo John,
Du hast um ein paar Worte zur XP 286 gebeten.
Ich fische sie seit diesem Frühjahr und bin begeistert. Habe eine 444-er Cortland WF 2 F (gibt's nicht im offiziellen Katalog von Exori, kann man aber bestellen) draufgetan, damit fischt sie sich hervorragend. Allerdings ist es eine echte Longbelly mit 32 (!!!) Metern Länge, braucht man in der Schnurklasse 2 ja nicht wirklich, aber man kann mit der XP auch schon sehr gut damit im Nahbereich werfen. Auch eine etwas größere Rolle, nicht zu schwer, braucht man, da die Longbelly richtig Platz auf der Rolle braucht.
Auch die Cortland Clear Creek als WF 3 F bzw. als WF 2 F eignet sich gut. Wenn Du überwiegend im Nahbereich fischt, kommst du auch mit einer Schnurklasse höher gut zurecht.
Ich persönlich schätze aber die Kombination der ultraleichten Schnurklasse verbunden mit der Schnelligkeit der XP. Dadurch kann man auch mit der sehr leichten Leine mal einen weiteren Wurf ohne Stress hinlegen, am Anfang war ich doch sehr überrascht, wie gut das geht.
Also, ich bin mit dieser Kombination sehr zufrieden und habe einige sehr schöne Fische damit gefangen...
Viele Grüße,
Emil
Du hast um ein paar Worte zur XP 286 gebeten.
Ich fische sie seit diesem Frühjahr und bin begeistert. Habe eine 444-er Cortland WF 2 F (gibt's nicht im offiziellen Katalog von Exori, kann man aber bestellen) draufgetan, damit fischt sie sich hervorragend. Allerdings ist es eine echte Longbelly mit 32 (!!!) Metern Länge, braucht man in der Schnurklasse 2 ja nicht wirklich, aber man kann mit der XP auch schon sehr gut damit im Nahbereich werfen. Auch eine etwas größere Rolle, nicht zu schwer, braucht man, da die Longbelly richtig Platz auf der Rolle braucht.
Auch die Cortland Clear Creek als WF 3 F bzw. als WF 2 F eignet sich gut. Wenn Du überwiegend im Nahbereich fischt, kommst du auch mit einer Schnurklasse höher gut zurecht.
Ich persönlich schätze aber die Kombination der ultraleichten Schnurklasse verbunden mit der Schnelligkeit der XP. Dadurch kann man auch mit der sehr leichten Leine mal einen weiteren Wurf ohne Stress hinlegen, am Anfang war ich doch sehr überrascht, wie gut das geht.
Also, ich bin mit dieser Kombination sehr zufrieden und habe einige sehr schöne Fische damit gefangen...
Viele Grüße,
Emil
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John S.
Dank dir, Emil.
Kann mann doch sehen das es fiel um persönliches Gefühl beim Fliegenfischen und Fliegenwerfen geht. Ich habe bei die XP eine Sage quiet taper wf2f und das ist mir doch zu leicht. Ich fühle die Leine nicht und dadurch habe ich zufiele Wurffehler. Ich gebrauche auf diese Rute jetzt eine Lee Wulf Triangle Taper WF3F und mit diese Leine wirft sich die Rute ,für mich, fiel besser. Damitt finde ich das die XP mit diese 3er Leine noch ziemlich schnell ist. Die quiet taper wirft sich grosartig auf meine SPL 282. Fielleicht hat diese Leine eine etwas langsamere Rute nötig?
Schönes Wochenende. John.
Kann mann doch sehen das es fiel um persönliches Gefühl beim Fliegenfischen und Fliegenwerfen geht. Ich habe bei die XP eine Sage quiet taper wf2f und das ist mir doch zu leicht. Ich fühle die Leine nicht und dadurch habe ich zufiele Wurffehler. Ich gebrauche auf diese Rute jetzt eine Lee Wulf Triangle Taper WF3F und mit diese Leine wirft sich die Rute ,für mich, fiel besser. Damitt finde ich das die XP mit diese 3er Leine noch ziemlich schnell ist. Die quiet taper wirft sich grosartig auf meine SPL 282. Fielleicht hat diese Leine eine etwas langsamere Rute nötig?
Schönes Wochenende. John.
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Dorus
Individuell
Eine Rute genau beschreiben zu können wäre toll.
Schon wenn man einen Blank aus einem Stapel aussucht, kann man feststellen, das alle individuell verschieden sind.
Ich stöbere gern auf Flohmärkten und suche nach älteren, wenig gebrauchten Ruten, meist um sie an meine Bedürfnisse anzupassen.
Dabei habe ich schon öfter erlebt, dass vom äußeren Schein her und laut Firmenschild die gleichen Ruten völlig unterschiedliche Eigenschaften hatten.
Das liegt zum einen daran, dass selbst bekannten Firmen ein Overlap etwas völlig Unbekanntes zu sein scheint, andererseits haben auch die Blanks riesige Produktionsunterschiede.
Im Moment ist die Einteilung in Wurfgewicht immer eine in Von-Bis. Selbst die Einordung in nur eine #-Klasse ist Von-Bis. Die Zuordung in mehrere Klassen ändert nichts an dem Prinzip.
Nun könnte man definieren, Wurfgewicht ist dann erreicht, wenn bei einer Belastung die Rutenspitze in einem bestimmten Winkel zur Last zeigt.
Das hieße aber Äpfel mit Birnen vergleichen. Bei sehr feinfühligen Ruten zeigt die Spitze fast sofort in Richtung Schnur, die Kraftentwicklung kommt aus unteren Bereichen.
Bei einem Besenstiel kommt sie gleichmäßig auf die Länge verteilt.
Auch die Einteilung in mehrere Schnelligkeitsklassen löst nicht das Problem der universalen Vergleichbarkeit unter den Klassen.
Es wäre für den Angler schön, wenn er keine Probewürfe mehr machen müßte. Einfach aus dem Code ersehen, wie passen Rute, Rolle, Schnur und Backing mit mir zusammen.
Ich mache mal einige Angaben, die für mich wichtig scheinen:
Wurfgewicht in Richtung des Haupt-overlaps , zweiter overlap, quer zum overlap, Verdrehung des overlaps von Griff bis zur Spitze? Belastungskurve als Formel.
Lage der Schwingungsknoten ohne Ringe, dann die Rute: mit Ringen, ohne Schnur, mit Schnur.- Lackiert oder unlackiert.
Schwingungsfrequenz,- Elastisität bei 0°-40°C als Diagramm für weiche und harte, dicke und dünne Schnüre. Bei welchen Eigenschwingungsverhalten der Schnüre, welche Ringe?
Schwerpunkt und Dämpfung. Luftwiderstand beim Wurf. Wurfrichtung bei Seitenwind. Gerader Wurf, Rollwurf- ganz entscheidend hier die Wassertemperatur und Oberflächenspannung!
Zum Gefühl
Ein bequemes Gefühl habe ich dann, wenn die Rute samt Rolle auch bei lockerem Handgelenk nicht aus der Ruhelage dreht.
Ein gutes Gefühl bekomme ich dann, wenn der Schwerpunkt ungefähr eine Daumenbreite vor dem unterstützenden Finger liegt.
Dazu muß das Wurfgewicht, also die Schnur in der vorgesehenen Länge die Spitze belasten. Wurfgewicht?- Problem siehe oben.
Ist die Rute und Rolle nicht austariert, z.B. Rolle etwas zu schwer, dann geht der Schwerpunkt in die Hand. Man müßte eigentlich weiter werfen können, da man aber keine Rückmeldung über Richtung und Geschwindigkeit bekommt, gehen die meisten Würfe daneben.
Ist der Schwerpunkt zu weit vorn, geht jeder Wurf ins Handgelenk und Unterarm.
Die Handschuhgröße ist also auch ein Kreterium.
.......................................
Angenommen wir hätten das Problem gelöst!
Alle wissenschaftlichen und Gefühlskreterien werden erfaßt und müssen per Mikrochip in der Rute eingespeicherten werden. Selbstverständlich für jede Rute einzeln!
Das wäre toll!
Man stelle sich mal vor, beim Autokauf wüßte man schon vorher ob man ein Montagsauto bekommt, und das stände dann auch noch hinten dran!
Eine Rute genau beschreiben und vergleichen zu können wäre für die Produzenten kein Gewinn, deshalb wird es von dieser Seite nicht kommen.
Mein Indianertip: Pirsche, das schärft die Sinne aufs Wesentliche und du hast es nicht so weit.
`(:-)
Alles Gute und ein schönes Wochenende wünscht
Rüdiger
Schon wenn man einen Blank aus einem Stapel aussucht, kann man feststellen, das alle individuell verschieden sind.
Ich stöbere gern auf Flohmärkten und suche nach älteren, wenig gebrauchten Ruten, meist um sie an meine Bedürfnisse anzupassen.
Dabei habe ich schon öfter erlebt, dass vom äußeren Schein her und laut Firmenschild die gleichen Ruten völlig unterschiedliche Eigenschaften hatten.
Das liegt zum einen daran, dass selbst bekannten Firmen ein Overlap etwas völlig Unbekanntes zu sein scheint, andererseits haben auch die Blanks riesige Produktionsunterschiede.
Im Moment ist die Einteilung in Wurfgewicht immer eine in Von-Bis. Selbst die Einordung in nur eine #-Klasse ist Von-Bis. Die Zuordung in mehrere Klassen ändert nichts an dem Prinzip.
Nun könnte man definieren, Wurfgewicht ist dann erreicht, wenn bei einer Belastung die Rutenspitze in einem bestimmten Winkel zur Last zeigt.
Das hieße aber Äpfel mit Birnen vergleichen. Bei sehr feinfühligen Ruten zeigt die Spitze fast sofort in Richtung Schnur, die Kraftentwicklung kommt aus unteren Bereichen.
Bei einem Besenstiel kommt sie gleichmäßig auf die Länge verteilt.
Auch die Einteilung in mehrere Schnelligkeitsklassen löst nicht das Problem der universalen Vergleichbarkeit unter den Klassen.
Es wäre für den Angler schön, wenn er keine Probewürfe mehr machen müßte. Einfach aus dem Code ersehen, wie passen Rute, Rolle, Schnur und Backing mit mir zusammen.
Ich mache mal einige Angaben, die für mich wichtig scheinen:
Wurfgewicht in Richtung des Haupt-overlaps , zweiter overlap, quer zum overlap, Verdrehung des overlaps von Griff bis zur Spitze? Belastungskurve als Formel.
Lage der Schwingungsknoten ohne Ringe, dann die Rute: mit Ringen, ohne Schnur, mit Schnur.- Lackiert oder unlackiert.
Schwingungsfrequenz,- Elastisität bei 0°-40°C als Diagramm für weiche und harte, dicke und dünne Schnüre. Bei welchen Eigenschwingungsverhalten der Schnüre, welche Ringe?
Schwerpunkt und Dämpfung. Luftwiderstand beim Wurf. Wurfrichtung bei Seitenwind. Gerader Wurf, Rollwurf- ganz entscheidend hier die Wassertemperatur und Oberflächenspannung!
Zum Gefühl
Ein bequemes Gefühl habe ich dann, wenn die Rute samt Rolle auch bei lockerem Handgelenk nicht aus der Ruhelage dreht.
Ein gutes Gefühl bekomme ich dann, wenn der Schwerpunkt ungefähr eine Daumenbreite vor dem unterstützenden Finger liegt.
Dazu muß das Wurfgewicht, also die Schnur in der vorgesehenen Länge die Spitze belasten. Wurfgewicht?- Problem siehe oben.
Ist die Rute und Rolle nicht austariert, z.B. Rolle etwas zu schwer, dann geht der Schwerpunkt in die Hand. Man müßte eigentlich weiter werfen können, da man aber keine Rückmeldung über Richtung und Geschwindigkeit bekommt, gehen die meisten Würfe daneben.
Ist der Schwerpunkt zu weit vorn, geht jeder Wurf ins Handgelenk und Unterarm.
Die Handschuhgröße ist also auch ein Kreterium.
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Angenommen wir hätten das Problem gelöst!
Alle wissenschaftlichen und Gefühlskreterien werden erfaßt und müssen per Mikrochip in der Rute eingespeicherten werden. Selbstverständlich für jede Rute einzeln!
Das wäre toll!
Man stelle sich mal vor, beim Autokauf wüßte man schon vorher ob man ein Montagsauto bekommt, und das stände dann auch noch hinten dran!
Eine Rute genau beschreiben und vergleichen zu können wäre für die Produzenten kein Gewinn, deshalb wird es von dieser Seite nicht kommen.
Mein Indianertip: Pirsche, das schärft die Sinne aufs Wesentliche und du hast es nicht so weit.
`(:-)
Alles Gute und ein schönes Wochenende wünscht
Rüdiger






