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Ich habe eine antike Bambusrute Hardy Wye 14' Zweihand 3-teilig mit 2 Spitzen erworben. Das Baujahr wird vom Verkäufer mit 1923 angegeben. Die Seriennummer ist C45814 - allerdings findet der Verkäufer keine Angaben zu dieser Nummer in den Unterlagen.
Wer weiß mehr zu dieser Seriennummer / Rute? Ob ich das gute Stück an die Wand hänge oder ans Wasser trage, weiß ich allerdings noch nicht.
Moin Todde, von der Art der Seriennummmer passt das ALter (1922), die Rute wurde von 1914-78 gebaut, später führten die ne andere Nummerierung ein. Schau mal hier, vielleicht hilft dir das: http://www.hardybc.com/ Gruß Karl
@ royal coachman
Die Rute befindet sich auf dem Lieferwege. Daher kann ich die Länge jetzt nicht ablesen. Das mit dem intensiven Muskeltraining werde ich selbstredend stilecht mit der Ritzschen Flaschenmethode praktizieren. Laut Hinweis mit einer "Weißweinflasche mit schlankem Hals (Typ Rheinwein)" [ RITZ, Charles C., Erlebtes Fliegenfischen, S. 139, Cham 1984]. Nach drei Wochen bin isch daann sowwait.
@Karl
Der Zeitraum, den du für das Baujahr angibst, deckt sich auch mit einer Rute, die hier www.flyfishingantiques.com/rods_hardy.htm
für eine Wye von 1964 angegeben wird. Dort tauchen auch die von royal coachman genannten 13 1/2 Füße auf.
Hallo Todde!
Ich empfehle Dir z.B. Heymann-Löwenstein-Rieslinge!
Vor dem Training austrinken und mit Bleischrot füllen!
Dann macht das mit dem Trainieren richtig Spaß! Der Abschluß einer guten Hausratversicherung ist vorher aber anzuraten!
Ich fürchte nur , daß auch dieses verschärfte Training nicht viel nutzen wird,- ich glaube, die Engländer haben mit den Ruten die Fliegen nur baumeln lassen, oder mit diesen nur mal für zwei, drei Würfe ihr Picknick unterbrochen.
Grüße Spliessè
Das Rütchen bringt bei 13,6' Länge schnuckelige 700 g auf die Waage. Plus Rolle und Schnur kommt so etwa 1 kg zusammen. Mehr als das dreifache Gewicht moderner Zweihänder aus Kohlefaser. Zu den Gewichten heutiger Gespließter dieser Länge fehlt mir die Kenntnis. Die Rute ist IMHO in exzellentem Zustand und ich werde irgendwann einmal einen Versuch am Wasser starten. Durch ihr hohes Gewicht krümmt sie sich schon bei waagerechter Haltung und Trocken-Speywürfe zeigten eine enorme Dynamik und Kraft, die in der Rute stecken. Bei meiner Internetrecherche habe ich etwas zur vermutlichen AFTMA Einstufung mit #10 gefunden, werde sie aber vorsichtshalber erst einmal mit Schnüren ein oder zwei Klassen niedriger werfen. Sollte sie Schaden nehmen, habe ich ja noch den Rheinwein, um meinen Kummer zu ertränken. Überkopfwürfe halte ich, auch angesichts des Gewichtes, für utopisch. Eher etwas gemütlicher angehen mit Roll- und Speywürfen. Für die Interessierten werde ich dann von meinen Erfahrungen berichten.