Backing oder Runningline
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Backing oder Runningline
Hallo,
beim Fischen am Rhein gibt es z.T. gute Wurfpositionen aus einem erhöhten Stand mit genügend Wurfraum im Rücken, so dass mit meiner 8er Rute das Backing durch die Ringe flutscht. Leider ist die dünne Backingleine sehr knotenanfällig und für meine Hände nicht besonders komfortabel. Deshalb überlege ich mir, ob eine dünne Runningline mit 0,5mm oder ein Backing, z.B. von Loop mit 0,8mm, angenehmer zu handeln ist.
Wer hat schon ähnliches probiert und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?
Grüße
Hartmut
beim Fischen am Rhein gibt es z.T. gute Wurfpositionen aus einem erhöhten Stand mit genügend Wurfraum im Rücken, so dass mit meiner 8er Rute das Backing durch die Ringe flutscht. Leider ist die dünne Backingleine sehr knotenanfällig und für meine Hände nicht besonders komfortabel. Deshalb überlege ich mir, ob eine dünne Runningline mit 0,5mm oder ein Backing, z.B. von Loop mit 0,8mm, angenehmer zu handeln ist.
Wer hat schon ähnliches probiert und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?
Grüße
Hartmut
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Bernd Ziesche
- Mario Mende / Sachsen
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- Registriert: 10.10.2006, 14:21
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Hallo Hartmut,
ich verwende eine DAM-Beach-Schnur als Runningline- die muß man zwar Anfangs einmal kurz strecken, aber ansonsten flattert die sehr gut.
Ob die allerdings noch im Handel erhältlich ist, kann ich dir nicht sagen, frag mal bei Bedarf den Fachhändler des Vertrauens.
Vorteil ist natürlich der saugünstige Preis. 300 m unter 10 €.
Nachteile habe ich bisher keine erkennen können. Ob Lachs,Mefo oder Hecht-bisher nichts durch die Runningline verloren.
Schönen Sonntag!
ich verwende eine DAM-Beach-Schnur als Runningline- die muß man zwar Anfangs einmal kurz strecken, aber ansonsten flattert die sehr gut.
Ob die allerdings noch im Handel erhältlich ist, kann ich dir nicht sagen, frag mal bei Bedarf den Fachhändler des Vertrauens.
Vorteil ist natürlich der saugünstige Preis. 300 m unter 10 €.
Nachteile habe ich bisher keine erkennen können. Ob Lachs,Mefo oder Hecht-bisher nichts durch die Runningline verloren.
Schönen Sonntag!
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!
Mario
Mario
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Bernd Ziesche
Hallo Mario,
vielen Dank für die Info, morgen farge ich meinen Fachhändler nach der DAM-Beach-Schnur. Falls das Produkt noch im Handel ist kann er es vielleicht auf Lager legen, damit ich sie vor dem Kauf anfassen kann. Griffig sollte sie schon sein.
Hallo Bernd,
auch Dir möchte ich für die schnelle Antwort danken.
Mir schwebt folgende Scnurzusammenstellung vor.
Vision Bottom Express 300 grain, Farbe rot/schwarz, Länge 33 m, Sinkrate 20
cm/sec.
Kombiniert mit einer Runningline und anschließend noch etwas Backing.
Von Loop gibt es ein 50-lbs-Backing, dieses orangefarbene Backing ist ca. 0,80 mm dick und läßt sich angeblich auch spleißen
Von Vision gibt es 2 verschiedene Backing - Dacron und Dacspun - beide
beschreibt Vision als dünner, verglichen mit Konkurenz-Produkten.
Eine Runningline mit einer Länge von 35 m gibt es bei Loop, Farbe
hellblau, mit einem Durchmesser von ca. 0,5 mm.
Was hälst Du bzw. Ihr von diesen Vorschlägen.
Da ich mit der Fischerei am Fluss und in tiefen Baggerseen noch wenig Erfahrung habe kann ich nicht einschätzen, ob eine schnellsinkende Leine genügt oder ob ich doch besser auf ein Schusskopf - System setzen sollte. Für den Einstieg schreckt mich noch der hohe Preis für ein vernüfntiges Schußkopf - System von diesem Selbstversuch ab.
Danke schon mal für eine Antwort!
Viele Grüße
Hartmut
vielen Dank für die Info, morgen farge ich meinen Fachhändler nach der DAM-Beach-Schnur. Falls das Produkt noch im Handel ist kann er es vielleicht auf Lager legen, damit ich sie vor dem Kauf anfassen kann. Griffig sollte sie schon sein.
Hallo Bernd,
auch Dir möchte ich für die schnelle Antwort danken.
Mir schwebt folgende Scnurzusammenstellung vor.
Vision Bottom Express 300 grain, Farbe rot/schwarz, Länge 33 m, Sinkrate 20
cm/sec.
Kombiniert mit einer Runningline und anschließend noch etwas Backing.
Von Loop gibt es ein 50-lbs-Backing, dieses orangefarbene Backing ist ca. 0,80 mm dick und läßt sich angeblich auch spleißen
Von Vision gibt es 2 verschiedene Backing - Dacron und Dacspun - beide
beschreibt Vision als dünner, verglichen mit Konkurenz-Produkten.
Eine Runningline mit einer Länge von 35 m gibt es bei Loop, Farbe
hellblau, mit einem Durchmesser von ca. 0,5 mm.
Was hälst Du bzw. Ihr von diesen Vorschlägen.
Da ich mit der Fischerei am Fluss und in tiefen Baggerseen noch wenig Erfahrung habe kann ich nicht einschätzen, ob eine schnellsinkende Leine genügt oder ob ich doch besser auf ein Schusskopf - System setzen sollte. Für den Einstieg schreckt mich noch der hohe Preis für ein vernüfntiges Schußkopf - System von diesem Selbstversuch ab.
Danke schon mal für eine Antwort!
Viele Grüße
Hartmut
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Bernd Ziesche
Hallo Hartmut,
wen willst du eigentlich beeindrucken?
33 Meter Fliegenschnur plus Vorfach reichen dir zum Fischen am Baggersee und Fluß nicht aus???
Du bist ja ein toller Werfer!
Ich kenne nicht viele Leute, die beim Fischen weiter als 35 Meter werfen, aber diejenigen wissen alle sehr genau, wie sie ihr Gerät zusammenstellen müssen.
Tut mir leid Hartmut, diese Distanzen nehme ich dir nie und nimmer ab.
Viele Grüße
Micha
wen willst du eigentlich beeindrucken?
33 Meter Fliegenschnur plus Vorfach reichen dir zum Fischen am Baggersee und Fluß nicht aus???
Du bist ja ein toller Werfer!
Ich kenne nicht viele Leute, die beim Fischen weiter als 35 Meter werfen, aber diejenigen wissen alle sehr genau, wie sie ihr Gerät zusammenstellen müssen.
Tut mir leid Hartmut, diese Distanzen nehme ich dir nie und nimmer ab.
Viele Grüße
Micha
Nicht vergessen:
Fliegenfischen findet am Wasser statt!
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- Beiträge: 294
- Registriert: 04.10.2006, 15:59
- Wohnort: Hamburg
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 1 Mal
Hey alle,
darum geht es doch gar nicht. Nur kein Streit. Wenn der Hartmut so weit wirft ist das doch schön für ihn, und wenn nicht ist es auch wurscht. Ich habs nach meiner Erinnerung noch nie geschafft, meine 33m lange Loop Extreme Distance auch auf eine wirklich extreme Distanz zu bekommen. Denke weiter als 28m hab ich noch nie geworfen. Mag vielleicht auch daran liegen, dass es mit Wind an der Küste immer etwas schwierig ist, oder auch an meinem mangelnden Können. Wie auch immer, Fische fängt man auch in 28m Entfernung. Und wenn der Hartmut nach Tipps fragt, dann sollte er sie, soweit möglich bekommen.
Dafür ist doch dieses Forum da. Nichts für ungut Micha. Denke, wir sollten uns über ein gemeinsames Hobby freuen und das alles entspannter sehen. Vielleicht kann uns der Hartmut ja beim Werfen noch mal was beibringen.
@Hartmut: Versuch erstmal, ob Du die sinkende Schnur überhaupt noch rausgeworfen bekommst, da sich eine sinkende Schnur aufgrund des höheren Gewichtes sehr viel unruhiger wirft. Davon abgesehen halte ich es es für die logischte Idee, einfach die Runningline einer ausgedienten WF (Distance)-Vollschnur zu verwenden. Die kann man sehr gut mit der neuen Schnur verbinden und sehr viel besser kann man dass wohl nicht haben. Wenn man da zehn oder zwölf Meter nimmt, wird man wohl nicht mehr in die Lage kommen, beim Werfen das Backing in der Hand zu halten. Ansonsten melde ich mir hiermit schonmal direkt zu einem Wurfkurs bei Dir an. (Das wären ja mit Vorfach dann ungefähr 50 m, die man in der Luft hält)
TL
Flow
darum geht es doch gar nicht. Nur kein Streit. Wenn der Hartmut so weit wirft ist das doch schön für ihn, und wenn nicht ist es auch wurscht. Ich habs nach meiner Erinnerung noch nie geschafft, meine 33m lange Loop Extreme Distance auch auf eine wirklich extreme Distanz zu bekommen. Denke weiter als 28m hab ich noch nie geworfen. Mag vielleicht auch daran liegen, dass es mit Wind an der Küste immer etwas schwierig ist, oder auch an meinem mangelnden Können. Wie auch immer, Fische fängt man auch in 28m Entfernung. Und wenn der Hartmut nach Tipps fragt, dann sollte er sie, soweit möglich bekommen.
Dafür ist doch dieses Forum da. Nichts für ungut Micha. Denke, wir sollten uns über ein gemeinsames Hobby freuen und das alles entspannter sehen. Vielleicht kann uns der Hartmut ja beim Werfen noch mal was beibringen.
@Hartmut: Versuch erstmal, ob Du die sinkende Schnur überhaupt noch rausgeworfen bekommst, da sich eine sinkende Schnur aufgrund des höheren Gewichtes sehr viel unruhiger wirft. Davon abgesehen halte ich es es für die logischte Idee, einfach die Runningline einer ausgedienten WF (Distance)-Vollschnur zu verwenden. Die kann man sehr gut mit der neuen Schnur verbinden und sehr viel besser kann man dass wohl nicht haben. Wenn man da zehn oder zwölf Meter nimmt, wird man wohl nicht mehr in die Lage kommen, beim Werfen das Backing in der Hand zu halten. Ansonsten melde ich mir hiermit schonmal direkt zu einem Wurfkurs bei Dir an. (Das wären ja mit Vorfach dann ungefähr 50 m, die man in der Luft hält)
TL
Flow
Hallo Bernd,also jetzt kommen aber viele neue Faktoren hinzu.
ich wollte nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen
Nun, ich hatte ja erwähnt, dass ich mit dieser Art der Fischerei auf Hecht und Zander noch keine Erfahrung habe und nachdem meine Suche nach älteren Beiträgen zu diesem Runningproblem im Forum erfolglos war wollte ich mich behutsam an diese, mittlerweile komplexe, Frage herantasten.
Vielen Dank für Deine Infos.
Ob sich die Sinkschnur genauso leicht wie meine WF werfen lässt muss ich erst noch testen.
Heute schrieb mir ein Freund, dass er mir eine Fenwick Full Sinking Line 8WT schickt dann kann ich mit meinen Lehrstunden beginnen
@all,
nun die Wurfweite ist das Maß aller Dinge, das habe ich mittlerweile begriffen. Meine Wurfkünste hervorzuheben war und ist nicht meine Absicht, sondern in einer besonderen Situation mit dem Streamer einen Raubfisch zu fangen.
Wens interessiert, der Kieshaufen an dem Baggersee, auf dem ich manchmal stehe ist an der Kante ca. 7-8m hoch, nach vorne steil und hinten flach abfallend. Der Rückraum wird nur durch eine Baumleiche etwas behindert, doch das stört mich nicht. Von meinem Standplatz brauche ich Luftline mit einem kleinen Schnurbogen ungefähr10m um überhaupt das Wasser zu erreichen. Der See erreicht an manchen Stellen bereits in Ufernähe seine maximale Tiefe von 50m. So tief möchte ich nicht fischen und auch nicht darüber steiten, ob sich in dieser Tiefe überhaupt noch Fische aufhalten, der Sauerstoffgehalt ist ausreichend, sondern den attraktiven Randbereich mit den Abbruchkanten mit einem Streamer absuchen.
Und der Rhein hat an einigen attraktiven Stellen eine Strömungsgeschwindigkeit von 16Km/h, auch dort möchte ich meine selbstgebundenen Muster anbieten - wenn es gelingt.
Micha,
es war mir nicht bewusst, dass 30m in der Schnurklasse 8 weit sind.
Sorry.
Flow,
ich bin selbst gespannt wie sich eine Sinkschnur wirft. Allerdings konnte ich bei Hans Eiber "Das ist Fliegenfischen" lesen, dass schnellsinkende Leinen die Luft wie ein Messer durchschneiden, jedoch nicht so angenehm segeln wie eine Trockenschnur.
Vielleicht erlebe ich mit einer Sinkschnur eine Überraschung.
Zum Wurfkurs, verschlechtern würdest Du Dich nicht, soviel kann ich versprechen.
Viele Grüße
Hartmut
-
Werner48
Hallo Hartmut,
ich fische in den von dir beschriebenen Situationen mit einem Schusskopfsystem an einer schnellen 8er Thomas & Thomas. Das Backingproblem hatte ich auch noch nicht, weil ich erstens nicht 7 über dem Wasser stehe und zweitens nicht so viel Sinn darin sehe, die Leine auf Teufel komm raus in die Landschaft zu pfeffern, wenn ich mit Streamer auf Hecht fische. ( Ich weiß auch nicht, wie man aus deiner Position Fische drillt bzw. keschert. ). Dass die von dir beschriebene Weite zustande kommt, wenn man zur Wurfweite diese 7 m hinzuaddiert, leuchtet mir ein, die Fischerei unter diesen Bedingungen allerdings nicht so sehr.
Mein System besteht aus einem schnell sinkenden-, einem langsam sinkenden-, einem Intermediate- und einem schwimmenden Schusskopf.
Das ist komfortabel, gefällt mir aber trotzdem nicht, weil ich das Geräusch hasse, mit dem die Schusskopf Runninglineverbindung durch die Ringe rasselt.
ich fische in den von dir beschriebenen Situationen mit einem Schusskopfsystem an einer schnellen 8er Thomas & Thomas. Das Backingproblem hatte ich auch noch nicht, weil ich erstens nicht 7 über dem Wasser stehe und zweitens nicht so viel Sinn darin sehe, die Leine auf Teufel komm raus in die Landschaft zu pfeffern, wenn ich mit Streamer auf Hecht fische. ( Ich weiß auch nicht, wie man aus deiner Position Fische drillt bzw. keschert. ). Dass die von dir beschriebene Weite zustande kommt, wenn man zur Wurfweite diese 7 m hinzuaddiert, leuchtet mir ein, die Fischerei unter diesen Bedingungen allerdings nicht so sehr.
Mein System besteht aus einem schnell sinkenden-, einem langsam sinkenden-, einem Intermediate- und einem schwimmenden Schusskopf.
Das ist komfortabel, gefällt mir aber trotzdem nicht, weil ich das Geräusch hasse, mit dem die Schusskopf Runninglineverbindung durch die Ringe rasselt.
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Bernd Ziesche
Hallo Werner,
an dieser Stelle steht ein Schwimmbagger mit seinen Lastkähnen, diese Deckung nutzen die größeren Fische gerne. Die steile Böschung zum Ufer ist bei trockenem Wetter auch begehbar, bei durchfeuchtetem Untergrund ist die Standsicherheit an einigen Stellen nicht mehr gegeben. Mit dem Drillen und Landen eines Fisches hätte ich an dieser Stelle keine Probleme, eher mit den Befestigungsseilen des Baggers.
Ausserdem dachte ich, dass die Scheuchwirkung durch einen Uferangler auch nicht ohne ist.
Eine Schnurverbindung, die durch die Ringe rasselt mag ich auch nicht. Vielleicht ergibt sich irgendwann die Gelegenheit, dass ich verschiedene Schnurkombinationen selbst testen kann.
Leider ist in meiner Nähe kein gut sortierter Fachhändler bei dem ich ein paar Probewürfe mit unterschiedlichen Gerätezusammenstellungen probewerfen könnte und Selbstversuche gehen manchmal ins Geld.
Vielen Dank für Deine Info.
das kann ich nur bestätigen! Voluminöse Streamer mit einem dicken Kopf, für verführerische Druckwellen, lassen sich nur noch schwer über eine Distanz von 15m bringen, deshalb verwende ich für diesen speziellen Fall schlanke, dünne Streamer ohne Muddlerkopf.
Auf einen windschnittigen Streamer hatte ich vor ein paar Tagen in der Nähe des Baggers einen Hechtkontakt. Der Fisch folgte aus der Tiefe meinem Köder, doch erst kurz vor dem Ufer bemerkte ich den gut getarnten Hecht und zog bei seinem Angriff reflexartig schneller an der Leine, so dass der Fisch meinen Köder verfehlte. Beim Nachfassen erwischte er doch noch meinen Streamer, doch der Haken saß vorne im Hechtmaul und fasste nicht richtig. Nach einer Ehrenrunde drehte er sich noch auf die Seite und verschwand in der Tiefe. Dieses Erlebnis hat mich infiziert!
Viele Grüße
Hartmut
an dieser Stelle steht ein Schwimmbagger mit seinen Lastkähnen, diese Deckung nutzen die größeren Fische gerne. Die steile Böschung zum Ufer ist bei trockenem Wetter auch begehbar, bei durchfeuchtetem Untergrund ist die Standsicherheit an einigen Stellen nicht mehr gegeben. Mit dem Drillen und Landen eines Fisches hätte ich an dieser Stelle keine Probleme, eher mit den Befestigungsseilen des Baggers.
Ausserdem dachte ich, dass die Scheuchwirkung durch einen Uferangler auch nicht ohne ist.
Eine Schnurverbindung, die durch die Ringe rasselt mag ich auch nicht. Vielleicht ergibt sich irgendwann die Gelegenheit, dass ich verschiedene Schnurkombinationen selbst testen kann.
Leider ist in meiner Nähe kein gut sortierter Fachhändler bei dem ich ein paar Probewürfe mit unterschiedlichen Gerätezusammenstellungen probewerfen könnte und Selbstversuche gehen manchmal ins Geld.
Vielen Dank für Deine Info.
Hallo Bernd,Abgesehen davon merke ich mal an, dass Du meine Hechtstreamer selbst vom Eifelturm herunter nicht mehr auf 35m Distanz werfen könntest
das kann ich nur bestätigen! Voluminöse Streamer mit einem dicken Kopf, für verführerische Druckwellen, lassen sich nur noch schwer über eine Distanz von 15m bringen, deshalb verwende ich für diesen speziellen Fall schlanke, dünne Streamer ohne Muddlerkopf.
Auf einen windschnittigen Streamer hatte ich vor ein paar Tagen in der Nähe des Baggers einen Hechtkontakt. Der Fisch folgte aus der Tiefe meinem Köder, doch erst kurz vor dem Ufer bemerkte ich den gut getarnten Hecht und zog bei seinem Angriff reflexartig schneller an der Leine, so dass der Fisch meinen Köder verfehlte. Beim Nachfassen erwischte er doch noch meinen Streamer, doch der Haken saß vorne im Hechtmaul und fasste nicht richtig. Nach einer Ehrenrunde drehte er sich noch auf die Seite und verschwand in der Tiefe. Dieses Erlebnis hat mich infiziert!
Viele Grüße
Hartmut






