Gewürze
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Gewürze
Servus
Ich habe eine Frage, Forellenund Hechten, was nehmnt ihr fa für fischgewürtze weil gewürtze gibt es fast nirgents zu kaufen und wenn ich eins sehe bin ich mir nicht sicher ob sie was sind.
Habe schon schlechte erfahrungen gemacht, währe nett wenn ihr mir ein paar Tipps gebt (kann man auch gute fische ohne setielle gewürtze machen).
Mfg Christi
Ich habe eine Frage, Forellenund Hechten, was nehmnt ihr fa für fischgewürtze weil gewürtze gibt es fast nirgents zu kaufen und wenn ich eins sehe bin ich mir nicht sicher ob sie was sind.
Habe schon schlechte erfahrungen gemacht, währe nett wenn ihr mir ein paar Tipps gebt (kann man auch gute fische ohne setielle gewürtze machen).
Mfg Christi
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StephanSchmidt
- Harald aus LEV
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:smt023StephanSchmidt hat geschrieben:Als Koch kann ich nur sagen "Finger weg von diesen fertigen Fischgewürzen!"
Salz, Pfeffer, Zitrone !
Ich bin zwar kein Koch, kenne aber einige persönlich
Deshalb hat Stephan voll Recht.
Vor allem soll der Fischgeschmack erhalten bleiben.
Gruß
Harald
[/quote]
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
- Torsten Rühl
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Ich probiere auch viel aus.
Salz, Pfeffer,Zitrone das sollte für den Fisch reichen.
In die Soße kannst du natürlich dann auch ein paar Kräuter machen. Dill ist da bei mir die erste Wahl.
Aber auch ein Senf-Honig-Mischung kann den Gaumen ein wenig verzaubern.
Was die Osteuropäer an die Brassen machen damit die schmecken aus dem Rhein wird wohl keiner erfahren.Und ist wohl auch deren Nationalgeheimnis. 
Salz, Pfeffer,Zitrone das sollte für den Fisch reichen.
In die Soße kannst du natürlich dann auch ein paar Kräuter machen. Dill ist da bei mir die erste Wahl.
Aber auch ein Senf-Honig-Mischung kann den Gaumen ein wenig verzaubern.
- Thomas aus Hamm
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Moin,
ich war auch ein Fan von Zitrone, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern.
Inspiriert durch Malcom Douglas
habe ich mit Kokosmilch, Curry und Mangos, Experimente durchgeführt. Ich kann Euch sagen, einfach klasse.
Fisch in einen Bratenschlauch, alles oben beschriebene dazu, dann ab in die Spülmaschine (Programm sehr verschmutzte Töpfe)
.Nach 60 Min. Programm stoppen und ab auf den Tisch.
Probiert es aus.
TaH
ich war auch ein Fan von Zitrone, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern.
Inspiriert durch Malcom Douglas
Fisch in einen Bratenschlauch, alles oben beschriebene dazu, dann ab in die Spülmaschine (Programm sehr verschmutzte Töpfe)
Probiert es aus.
TaH
- sedge111
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Hallo,
ich kann der These "Weniger ist Mehr" nur zustimmen. Ich habe jetzt zweimal eine Forelle im Salzmantel zubereitet. Dabei wurde lediglich der Bauchraum mit frischen Kräutern gefüllt.
Sensationelles Ergebnis, feinster Fischgeschmack pur!!!
Je besser die Fischqualität desto weniger ist Gewürz ist notwendig!
Grüße!
Tom
ich kann der These "Weniger ist Mehr" nur zustimmen. Ich habe jetzt zweimal eine Forelle im Salzmantel zubereitet. Dabei wurde lediglich der Bauchraum mit frischen Kräutern gefüllt.
Sensationelles Ergebnis, feinster Fischgeschmack pur!!!
Je besser die Fischqualität desto weniger ist Gewürz ist notwendig!
Grüße!
Tom
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Spessart Räuber
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Hallo,
als leidenschaftlicher Hobbykoch hier meine Meinung/Erfahrung:
Ich stimme grundsätzlich den Vorschreibern zu: Weniger ist mehr. Guter, frischer Fisch braucht kaum Gewürze. Je nach Zubereitungsart kann Salz, Pfeffer und Zitrone reichen. Sehr gut sind auch Rosmarin, Knoblauch (ein bißchen) und Weißwein. Piment kann interessante Akzente setzen, ebenso Macis. Beides ist mit leichter Hand zu dosieren.
Eine meiner Lieblingsmethoden:
Fisch am Stück gründlich säubern (heißt: auch die Kiemen raus etc.), in die Bauchhöhle einen Zweig frischen Rosmarin, eine halbe Knoblauchzehe und etwa 50 Gramm Butter. Salzen und in echtes Pergament einwickeln. Im Backofen bei ca. 150 °C garen. Nach der halben Garzeit umdrehen. Garzeit: ca. 40 Minuten. Die Angaben beziehen sich auf einen Portionsfisch.
Ein Nachtrag: Nichts gegen Gewürzmischung so man diese selber herstellt.
Cheers
als leidenschaftlicher Hobbykoch hier meine Meinung/Erfahrung:
Ich stimme grundsätzlich den Vorschreibern zu: Weniger ist mehr. Guter, frischer Fisch braucht kaum Gewürze. Je nach Zubereitungsart kann Salz, Pfeffer und Zitrone reichen. Sehr gut sind auch Rosmarin, Knoblauch (ein bißchen) und Weißwein. Piment kann interessante Akzente setzen, ebenso Macis. Beides ist mit leichter Hand zu dosieren.
Eine meiner Lieblingsmethoden:
Fisch am Stück gründlich säubern (heißt: auch die Kiemen raus etc.), in die Bauchhöhle einen Zweig frischen Rosmarin, eine halbe Knoblauchzehe und etwa 50 Gramm Butter. Salzen und in echtes Pergament einwickeln. Im Backofen bei ca. 150 °C garen. Nach der halben Garzeit umdrehen. Garzeit: ca. 40 Minuten. Die Angaben beziehen sich auf einen Portionsfisch.
Ein Nachtrag: Nichts gegen Gewürzmischung so man diese selber herstellt.
Cheers
It is ironical that the "holier than thou" attitude adopted by some fly-fishermen, which has its origins in the trout fishing dry-fly cult of Edwardian days, is based on a curios fallacy.
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carp_master
- Beiträge: 57
- Registriert: 08.10.2006, 23:13
- Wohnort: Osnabrück
- Kontaktdaten:
Ahoi,
also ich persönlich halte es ebenfalls einfach!
Es gibt nichts besseres als frischen Fisch überm Lagerfeuer, der ausschließlich mit Salz, Pfeffer und Zitrone gewürzt wird.
Gilt aus meiner Sicht für jeden Fisch!
Aber was auch sehr lecker ist, das ist folgendes:
Fisch ausnehmen und säubern.
In die Bauchhöhle 4* Dillstiele + 4* Petersillienstiele.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Aus 2 Zitronen die Filets schneiden und mit Möhren, Frühlingszwiebeln, Schalotten, Butter, Weiswein, etwas Koriander (gemahlen), gehacktem Dill aufkochen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und danach über die Forellen.
In Alufolie einwickeln und schlussendlich im Backofen garen!
Wirklich Top!
@TaH
also ich persönlich halte es ebenfalls einfach!
Es gibt nichts besseres als frischen Fisch überm Lagerfeuer, der ausschließlich mit Salz, Pfeffer und Zitrone gewürzt wird.
Gilt aus meiner Sicht für jeden Fisch!
Aber was auch sehr lecker ist, das ist folgendes:
Fisch ausnehmen und säubern.
In die Bauchhöhle 4* Dillstiele + 4* Petersillienstiele.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Aus 2 Zitronen die Filets schneiden und mit Möhren, Frühlingszwiebeln, Schalotten, Butter, Weiswein, etwas Koriander (gemahlen), gehacktem Dill aufkochen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und danach über die Forellen.
In Alufolie einwickeln und schlussendlich im Backofen garen!
Wirklich Top!
@TaH
Ein wahrer Gott des Outbacks, da kommen der Crocodilehunter oder der Mann der barfuss durch den Busch geht nicht dran...Inspiriert durch Malcom Douglas
Viele Grüße aus Osnabrück
Sascha
Sascha
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Maggov
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Hallo,
ich bin zwar nur Hobbykoch, aber bisher hat sich keiner bei mir beschwert.
Ich gebe auch prinzipiell recht aber zwei Ausnahmen bestätigen m.M. nach die Regel:
1. Curry - die wohl bekannteste Gewürzmischung überhaupt enthält zig verschiedene Gewürze. Somit ist nur Curry als Aussage etwas irreführend.
2. Räuchern: Beim Ansetzen des Fischsuds kommen (bei mir zumindest) jede Menge Gewürze ins Spiel. Da wären:
- Wachholder
- Lorbeer
-Senfkörner
- Dill
- Majoran (optional)
- Rosmarin (optional)
- Estragon (optional)
- knoblauch (optional)
- ...
- und - klaro - Salz
Ich denke also es geht nicht nur um das "Ob" sondern auch das "wie" und "wie viel"...
Ach ja, die Gewürze kommen beim Räuchern v.a. bei der Vorbereitung der Lake ins Spiel. Ich setze immer einen Sud aus dem Salz und den Gewürzen an, lasse diesen Auskühlen (!) und mariniere dann die Fische darin. Auskühlen ist wichtig, sonst räuchert man gegarte Fische.
Sicherlich für die meisten längst normal - aber der Sicherheit halber erwähnt.
Viele Grüsse und v.a. guten Appetit!
Markus
ich bin zwar nur Hobbykoch, aber bisher hat sich keiner bei mir beschwert.
Ich gebe auch prinzipiell recht aber zwei Ausnahmen bestätigen m.M. nach die Regel:
1. Curry - die wohl bekannteste Gewürzmischung überhaupt enthält zig verschiedene Gewürze. Somit ist nur Curry als Aussage etwas irreführend.
2. Räuchern: Beim Ansetzen des Fischsuds kommen (bei mir zumindest) jede Menge Gewürze ins Spiel. Da wären:
- Wachholder
- Lorbeer
-Senfkörner
- Dill
- Majoran (optional)
- Rosmarin (optional)
- Estragon (optional)
- knoblauch (optional)
- ...
- und - klaro - Salz
Ich denke also es geht nicht nur um das "Ob" sondern auch das "wie" und "wie viel"...
Ach ja, die Gewürze kommen beim Räuchern v.a. bei der Vorbereitung der Lake ins Spiel. Ich setze immer einen Sud aus dem Salz und den Gewürzen an, lasse diesen Auskühlen (!) und mariniere dann die Fische darin. Auskühlen ist wichtig, sonst räuchert man gegarte Fische.
Sicherlich für die meisten längst normal - aber der Sicherheit halber erwähnt.
Viele Grüsse und v.a. guten Appetit!
Markus
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StephanSchmidt
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Olaf Kurth
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Maggov hat geschrieben:.......2. Räuchern: Beim Ansetzen des Fischsuds kommen (bei mir zumindest) jede Menge Gewürze ins Spiel. Da wären:
- Wachholder
- Lorbeer
-Senfkörner
- Dill
- Majoran (optional)
- Rosmarin (optional)
- Estragon (optional)
- knoblauch (optional)
- ...
- und - klaro - Salz.....
Hallo Markus,
Einspruch euer Ehren, aber ganz entschieden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Da ich ja auch schon seit 25 Jahren Fische räucher, kenne ich diesen Gewürz-Marathon aus eigenen Anfängen und kann nur davon abraten. Du vermengst sogenannte "Häuptlingsgewürze" wie Dill, Loorbeer oder Knoblauch miteinander und vergisst, dass sie sich gegenseitig beeinflussen, schwächen oder verstärken können. Sollte noch Thymian oder Basilikum dazu kommen, so ist das Ganze eine undefinierbare Brühe, die zwar nach irgendetwas riecht, nur nach was, das kannst du nicht beeinflussen!
Da deine Gewürzmischung naturgemäß immer ein bisschen variiert, sind die Fische auch geschmacklich unterschiedlich vorbehandelt. Das schmeckt der Fachmann raus!
Der Laie wird dir immer sagen: "Oh, lecker, das habe ich ja noch nie so gegessen" - aber das heißt nichts.
Die Fische bitte nur in einer Salzlake (zwischen 55-70 gr. Salz/Liter Wasse) über Nacht einlegen, rausnehmen, abwaschen und dann entweder an der Luft oder im Ofen (bei ca. 30 Grad) trocknen. Beim eigentlichen Räuchern kannst du dem Räuchermehl Wachholder oder Loorbeerblätter zufügen, aber das ist auch schon das höchste der Gefühle. Ich habe den Gewürz-Quatsch natürlich auch früher mitgemacht, aber ich wurde von wirklichen Profis belehrt. "Weniger ist mehr" - das gilt auch beim Räuchern.
Gruß, Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Maggov
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Hallo Olaf,
Danke für den Einspruch -> man lernt nie aus
Da ich anscheinend primär "laien" bediene kann das durchaus sein, dass der Purist sich hier übergibt. Probier ich auf alle Fälle mal aus... 2 In Deiner 2 in "puristischer" Weise und ein Testessen - mal schauen ob wer gewinnt
.
Mit der Konstanz gebe ich Dir vollkommen recht. Aber ich möchte auch kein reproduzierbares Produkt herstellen sondern ein Unikat. Mal steht das Schmäckle mehr nach Wacholder, mal nach Knoblauch und das nicht nur bei mir sondern auch bei meinen Gästen. Ich liebe Kräuter und Gewürze und koche auch gerne etwas schärfer oder würziger - vielleicht hat sich das hier auch ausgewirkt.
In diesem Sinne viele Grüsse und Guten!
Markus
Danke für den Einspruch -> man lernt nie aus
Da ich anscheinend primär "laien" bediene kann das durchaus sein, dass der Purist sich hier übergibt. Probier ich auf alle Fälle mal aus... 2 In Deiner 2 in "puristischer" Weise und ein Testessen - mal schauen ob wer gewinnt
Mit der Konstanz gebe ich Dir vollkommen recht. Aber ich möchte auch kein reproduzierbares Produkt herstellen sondern ein Unikat. Mal steht das Schmäckle mehr nach Wacholder, mal nach Knoblauch und das nicht nur bei mir sondern auch bei meinen Gästen. Ich liebe Kräuter und Gewürze und koche auch gerne etwas schärfer oder würziger - vielleicht hat sich das hier auch ausgewirkt.
In diesem Sinne viele Grüsse und Guten!
Markus






