Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

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Hawk
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Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Hawk »

Ich brauche für eine meiner gespließten eine neue Rolle , spiele u.A. mit dem Gedanken mir eine Rolle im klassischen Design (so richtung Peerless Raised Pillar 7 M “Midge”) zu besorgen.
u.A. hab ich ein Modell mit so einer einfachen nicht verstellbaren Knarrenbremse in der Auswahl.

Ich frage mich aber wie das mit solchen Rollen ist wenn man doch mal was größeres drillt, ist das dann trotzdem nur über die Schnur möglich ?
Bei anderen Fliegenrollen kann man ja zumindest noch mit der Hand am Spulenrand bremsen, das ist hier ja nicht möglich :smt102
Gruß
Sven
Maggov
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Re: Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hi Sven,

bei den klassischen Rollen die eine in einem Gehäuse eingfasste Spule aufweisen kannst Du über zwei Möglichkeiten "bremsen".

1. die flache Hand seitlich an die Spule halten

2. die Schnur mit dem Finger an den Griff drücken

Die erste Option hat den Haken mit der Kurbel. Man braucht etwas "Handflächenfeeling" um die Kurbel nicht abruppt zu stoppen und trotzdem noch Bremsdruck zu erzeugen. Man kann auch mit den Fingern etwas weiter innen auf die Spule bremsen, wenn die Rolle Lochungen hat ist das aber auch nicht so richtig einfach.

Die zweite Option geht bei mir ganz gut - man muss nur aufpassen nicht vor lauter Nervosität die Schnur mit dem Finger zu fest an den Griff zu drücken und bei sehr rauhen Schnüren kann es schon mal etwas brennen.

Ich persönlich schaue deshalb lieber nach klassischen Rollen die das Bremsen am Spulenrand erlauben ("Rimm Control"). Ich drille auch bei Rollen mit Bremse über diese Technik, die Bremse ist auf "Überlaufschutz" eingestellt.

LG

Markus
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Mahi-Mahi

Re: Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Mahi-Mahi »

Hallo Sven,
genau darüber mußte ich mir in jüngster Zeit auch Gedanken machen. Nach Anschaffung einer Gespließten mußte natürlich auch die Rolle zur Optik passen.
Ich machte mir im voraus allerdings keine Gedanken, wie bremse ich damit u. U. einen großen Fisch. Das ergab sich von selbst bei einer 50er Fario die ganz gut abging.
Ich drücke dann mit dem linken Zeigefinger oder Daumen von hinten her auf den Spulenkörper worauf sich die Schnur befindet. Das kann evntl. bei verschiedenen Rollen je nach Bauart
anders funktionieren aber bei meiner Rolle geht das ganz gut und ich kann den Bremsdruck selbst bestimmen. Vielleicht hat's dir geholfen.

Gruß
Harald
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Frank.
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Re: Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Frank. »

Lieber Sven,

auch ich bin ein großer Freund vom Drillen über die Hand, aber eine sehr schön zur Gespließten passende Rolle mit Bremse wäre zum Beispiel die Hardy Lightweight LRH. Klassischer geht es kaum ...

Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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Peter Pan
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Re: Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Peter Pan »

Schau doch mal hier:

Bild

Ist doch ein Traum, oder?
Eine Orvis CFO V an einer Sharpes Featherweight.

Gruß

Peter

PS Auf Lachs fische ich eine Young 1540!
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Frank.
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Re: Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Frank. »

Na gut, das Foto taugt nix (wie üblich bei mir), aber …

Pezon & Michel Superparabolic PPP Traun Type "Hans" (Baujahr 1959) mit Hardy Lightweigt LHR (1961) und Phoenix-Seidenschnur (2011):

Bild

Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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Re: Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Martin 1960 »

Hallo und guten Abend wünsche Ich Euch.

Als Anregung wäre mein Vorschlag "peu á Peux"

Ich durfte mal die Peux-Rolle eines Fliegenfischer-Kollegen bewundern.
Sehr schöne Rolle, tolles, handwerklich hochwertiges, Stück.
War wunderschön anzusehen.
Das war das Modell "Peux SpeedLine Classic "Bamboo"
Freundlicher Gruss, Martin

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
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Hawk
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Re: Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Hawk »

Moin, ne Orvis CFO hab ich schon, ebenso einige andere Rollen mit Klickbremse.
Die finde ich alle super und hab auch Null Probleme damit, man kann ja wie schon gesagt Problemlos mit der flachen Hand am Rollenrand Bremsen, finde ich eh wesentlich feinfühliger als eine voreingestellte Bremse.
Mir ging es um geschlossene Rollen wie die oben genannte Peerless (sorry falls das nciht wirklich klar war).
Z.B. sowas hier : http://i198.photobucket.com/albums/aa27 ... MG2721.jpg
Da kann man ja, wenn ich den Aufbau dieser Rollen richtig deute, eben nichtmehr mit der flachen hand Bremsen, außer man greift mit dem Finger in die Rolle rein.
Bleibt also nurnoch über die Schnur zu drillen oder wie oben schon genannt die Schnur zum bremsen an den Griff drücken.
ich frage mich da aber wie Praxistauglich letzteres ist, habs noch nie probiert, könnte mir aber vorstellen das es recht schwer ist so die Kraft zu dosieren, insbesonders da der Schnurdurchmesser ja nicht konstant ist wenn der Fisch im nahbereich beißt.
Gruß
Sven
Maggov
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Re: Frage zu "klassischer" Rolle mit Knarrenbremse

Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Sven,

wenn Du den Fisch über die Schnur drillst während Du die Schnur auf die Rolle nimmst hast Du das ja auch - wie ich schon schrieb passiert es am Anfang schon mal dass es etwas holprigere Drills gibt weil man in der Hektik mal "zudrückt" aber man gewöhnt sich recht schnell daran.

Wenn die Schnur sehr rauh ist dann hilft es wenn sie noch feucht ist...

Der Durchmesser ist mir nie beim Drill über die Schnur neg. aufgefallen.

LG

Markus

P.S.: bin übrigens auch absoluter CFO fan - leider sind die Dinger echt teuer!
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