Hardy Perfect Unterschied

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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Ralph Hertling
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Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Ralph Hertling »

Hallo!
Da sich bei mir in Bälde der Besitz einer 7'6" Gespließten abzeichnet mache ich mir so langsam über eine passende Rolle Gedanken.
Mit in der näheren Auswahl ist natürlich auch eine Hardy Perfect.
Aktuell gibt es davon zwei Modelle. Die Normale und eine Wide Spool.
Die Standard-Perfect würde nach Listenpreis einen guten Tausi ausmachen. Die WideSpool kostet deutlich weniger, ohne jetzt direkt ein Schnäppchen zu sein.
Ausser dass natürlich die Spule breiter ist, weiß Jemand ob es sonst noch bemerkenswerte Unterschiede gibt?
Ich würde mich freuen wenn dazu Jemand etwas zu sagen weiß.
Vielen Dank vorab
Ralph
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Dietmar0671
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Dietmar0671 »

Hallo Ralph,

ein wesentlicher Unterschied ist, das die Wide Spool keine Achat Schnurführung hat. Daher gibt es die Perfekt nur in RHW oder LHW während die Wide Spool umgestellt werden kann.

Tipp: schau mal öfters in die englische Bucht. (http://www.e..y.co.uk)

Gruß

Dietmar
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DerRhöner
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von DerRhöner »

Hallo Ralph

Ich möchte zu oben genanntem ergänzen: Wenn man wegen des Stils (nicht der Funktionalität) eine Hardy-Rolle sucht, dann ist eigentlich nur die mit Achat-Ring der Klassiker. Dieses Modell wurde inzwischen eingestellt, was derzeit im normalen Handel verkauft wird, sind also Restbestände. Wenn sie ganz sicher taufrisch sein soll, also schnell sein. Aber in Ebay gibt es beinahe täglich ungenutzte Modelle, wobei die im 2-Zoll-Bereich seltener sind als die im 3-Zoll-Range. Vorsicht: Bei Online-Kauf immer sicher stellen, dass es wirklich das Modell für Deine Handhaltung ist (manchmal unsaubere Angaben) und scharfe Fotos des Achat-Ringes zeigen lassen, die haben manchmal einen Knacks oder Risse.

Als alternative Lösung, wenn die Perfect zu teuer ist, kann ich eine St. George von Hardy empfehlen. Ich hab eine Perfect und zwei St. George und finde - wenn man das Perfect-Prestige nicht unbedingt will - den gefühlten stilistischen Unterschied marginal. Vorteil wäre auch, dass die St. George dank Schnellwechselspule einfacher mit verschiedenen Schnüren einsetzbar ist. Aber Vorsicht: Wechselspulen für beide Rollen sind sauteuer (so um die 200 EUR, dafür liefern andere Hersteller eine ganze Rolle).

Gruss

Christian
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Dietmar0671
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Dietmar0671 »

Hallo Ralph,

Christian's Ausführungen sind eine gute Anregung. Wenn eine St. George vielleicht eine St. George Junior SPITFIRE...zu bekommen für 465 GBP..ca. 550 €. Viel Geld...aber wenn es Dir wert ist :)

Viele Grüße

Dietmar
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Royal Coachman
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Freunde!

Ich bevorzuge weder die Perfect, die ist mir zu schwer, noch die St. George (Farbe), sondern die Golden JLH, entweder die alte oder die Ultralight!
Was auch gut aussieht ist die Golden Sovereign.

tight lines
RC
Der immer auf Seiten der Fische steht!
Mahi-Mahi

Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Mahi-Mahi »

Hallo Ralph,

ich habe die Perfect-Wide-Spool und würde mich nicht mehr von ihr trennen.
Das Aussehen mit einer gespliessten Rute und eine passenden Seidenschnur, was willst du mehr.
Alternativ ist die Bougle eine schöne Rolle- oder die Peerless 1,5.
Ich fische alle drei Rollen und die nehme ich mal mit... :wink:
Wenn du an einer Wide-Spool Interesse hast, schreib mir ne PN und ich sage dir was ich dafür wo bezahlt habe.

Gruß
Harald v. d. Ostalb
Ralph Hertling
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Ralph Hertling »

Liebe Freunde,
herzlichen Dank für Eure Beiträge!!
Das mit dem Achatring war mir nicht bewußt, leuchtet aber ein. Tausend Euro sind sehr viel Geld, weswegen eine Neue wohl ausscheidet, es sei denn ich würde deutlich günstiger an eine Solche kommen können.
Eine St. George in Spitfire wäre allerdings auch eine Sünde wert.
Was auch in Frage käme wäre eine Klick-and-Pawl-Orvis CFO welche für 700 Euro auch nicht grade ein Schnäppchen ist.
Ich finde dass an eine Forellenrute keine Rolle mit Bremse gehört.
Eine Saracione sieht auch irgendwie gut aus, denn S-Handle bzw. vom-Hofe-Style hat auch was.
Nun muss ich mal in mich gehen was Perfect, WideSpoolPerfect, St.George oder nicht anbelangt.
Also 700 Euro sind schon meine Schmerzgrenze.
Nochmals Dank an alle!!
TL
Ralph
Ralph Hertling
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Ralph Hertling »

Grüß' Dich, Harald!!
Was Du, und vor allem wo für die WideSpool bezahlt hast, diese Information interessiert mich scho, und es würde mich freuen es zu erfahren!!
Bis später
Ralph
Mahi-Mahi hat geschrieben:Hallo Ralph,

ich habe die Perfect-Wide-Spool und würde mich nicht mehr von ihr trennen.
Das Aussehen mit einer gespliessten Rute und eine passenden Seidenschnur, was willst du mehr.
Alternativ ist die Bougle eine schöne Rolle- oder die Peerless 1,5.
Ich fische alle drei Rollen und die nehme ich mal mit... :wink:
Wenn du an einer Wide-Spool Interesse hast, schreib mir ne PN und ich sage dir was ich dafür wo bezahlt habe.

Gruß
Harald v. d. Ostalb
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DerRhöner
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von DerRhöner »

Hallo zusammen

Da die CFO ins Spiel gebracht wird: Dies Rolle hatte ich mal in Betrieb und technisch betrachtet ist die genauso brauchbar wie die diskutierten Hardys. Für unter 200 Euro sollte die - egal welcher Durchmesser - fabrikfrisch zu haben sein. Für so wenig Geld gibt es wenige Rollen, die besser an eine Gespliesste passen!

Ob man dann bis zu 500 Euro draufzahlt, weil man den Hardy-Sound, die Hardy-Geschichte, den Hardy-Schriftzug und das Made in England auf der Rolle haben will (mehr ad-ons gibt es da nicht), ist eine Frage der Emotion und des Stolzes oder der inneren Befriedigung. Die einen träumen davon, ihren Skoda gegen einen Porsche einzutauschen, die andern ihre CFO gegen eine Hardy... Aber in beiden Fällen bringt die Budget-Lösung aber den gleichen praktischen Nutzen.

Ich erlaube mir noch folgende Meinung: Wenn man sich das Geld für eine Rolle aus den Rippen schneiden muss, man sie dann deshalb in Watte packt und Angst davor hat, sie am Wasser mal aufs Ufer legen zu müssen, sollte man es meiner Meinung nach lassen. Da macht die Sache doch keinen Spass mehr! Dann 'ne alte gebrauchte CFO (oder Hardy Featherweight) für um die 100 Euro mit 100 Kratzern und gut is'.

Gruss

Christian
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Christian!

Da bin ich ganz Deiner Meinung, zum Fischen tut es eine gebrauchte immer, besonders eine Hardy, da diese Rollen doch sehr robust (bis auf die Flyweight) sind.

tight lines
Gebhard

PS. Walter hat sich immer für seine Ruten eine Serie JLH in goldbronze bestellt, damals machte Hardy auf Bestellung 20iger Serine.
Der immer auf Seiten der Fische steht!
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Martin 1960 »

Hallo Ralph,
einen guten Tag wünsche ich Dir.

Ich verstehe Deinen Thread so, dass Du auch Anregungen suchst,
oder ging es nur um Rollen von Hardy?

Ein schöne Rolle für eine Bambusrute ist auch die
SpeedLine Classic "Bamboo" von Peux.

Die Rolle ist wirklich ein schönes Stück Handarbeit
und schmückte jede Gespliesste.
Freundlicher Gruss, Martin

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
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gespliesste
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von gespliesste »

Hallo,
DerRhöner hat geschrieben: Da die CFO ins Spiel gebracht wird: Dies Rolle hatte ich mal in Betrieb und technisch betrachtet ist die genauso brauchbar wie die diskutierten Hardys. Für unter 200 Euro sollte die - egal welcher Durchmesser - fabrikfrisch zu haben sein. Für so wenig Geld gibt es wenige Rollen, die besser an eine Gespliesste passen!
Die (alten ohne Bremse) CFO's sind vom Innenleben mit den Hardy Rollen identisch, ich verwende meist die Ersatzteile von den kleinen Hardy's. Technisch bauen sie auf den Hardy's auf, sind aber eine Weiterentwicklung. Sie haben den entscheidenden Vorteil das der Schnurkorb nicht mehr geschlossen ist, also keinen Umlaufenden Steg mehr haben, sondern nur noch eine Schnurführung unter der Rolle.
Dadurch kann man 1. mit dem Handballen bremsen, was ich bei einer Rolle ohne Bremse sehr wichtig finde und 2. bei Verwicklungen (z.B. Schnur frisst Vorfach) einfach und schnell die Spule entfernen. Das geht bei den Hardy's nicht oder nur mühsam, wenn die Schnur draußen ist.
DerRhöner hat geschrieben: Dann 'ne alte gebrauchte CFO (oder Hardy Featherweight) für um die 100 Euro mit 100 Kratzern und gut is'.
Aber auch hier, eine "klassische" CFO (ohne Bremse und aus einem Stück gefräst), wirst du nur schwer für €100 bekommen, auch nicht mit vielen Kratzern. Die neueren Modelle mit Bremse als gebrauchte vielleicht schon. Aber eine Bremse empfinde ich persönlich bei der feinen Fischerei eher als Nachteil.

Die alte Version wurde ja gerade erst wieder von Orvis für stolze $699 in limitierter Auflage produziert. http://www.orvis.com/store/product.aspx?pf_id=6l9g

Die orginale CFO ist nach meiner Meinung technisch die "perfekte" klassische Rolle auf Forelle und Äsche.

LG,

Olaf
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Ralph Hertling »

Hallo zusammen,
nochmals herzlichsten Dank für all die erhellenden Beiträge!
Auch diese Peux Rollen sind ganz schön ... wirklich eine Überlegung wert.
Ich habe mich für eine St. George Spitfire in 3 Inch entschieden.
Aber definitiv wird auch früher oder später eine CFO mit Click-Check-Hemmung dazu kommen. Ob es eine "alte" in gutem Zustand sein wird, oder die Neuauflage werde ich dann sehen.
Neue Erkenntnisse bezüglich der Vorgehensweise bei der Wahl einer Seidenschnur für eine Gespließte dürfte es nicht geben, oder?
;)
TL
Ralph
Olaf Kurth
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

Ralph Hertling hat geschrieben:Neue Erkenntnisse bezüglich der Vorgehensweise bei der Wahl einer Seidenschnur für eine Gespließte dürfte es nicht geben, oder?
Lieber Ralph,

Axel Janousch wäre mein erster Ansprechpartner für Seidenschnüre von Phoenix oder Thebault. Axel ist sehr kompetent, hilfsbereit und wird Dir weiter helfen können.
Du findest ihn hier: http://www.finearts-flyfishing.de
(nicht verschwägert, verwandt oder sonstwas, aber seit Jahren zufriedener Kunde)

Seidenschnüre haben gegenüber Plastikschnüren der gleichen Klasse enorme Vorteile: Sie besitzen keinen Memory-Effekt, sie sind dünner, sie fliegen besser durch die RInge und last but not least, sie sind (auf Dauer gesehen) günstiger!

Liebe Grüße,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Re: Hardy Perfect Unterschied

Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

gespliesste hat geschrieben: Die orginale CFO ist nach meiner Meinung technisch die "perfekte" klassische Rolle auf Forelle und Äsche.
Hier möchte ich meinem Namensvetter zustimmen,

die CFO mit ihrem klassischen Design sieht an der Gespließten sehr gut aus. Meine kleine Hardy Flyweight ist z.B. schon bei einer kurzen 4er oder 5er Gespließten überfordert, d.h. sie balanciert die Ruten am Griffanfang nicht aus. Die Orvis CFO oder die Hardy Featherweight könnte das bestimmt besser. Vielleicht kann jemand was dazu schreiben, der diese Kombination fischt?!

Liebe Grüße,

Olaf
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