Hallo Thilo,
Hier eine verlässliche Angabe zu den guten alten Alnwick-Zeiten (keine Gewerkschaften/Mindestlohn, aber offensichtlich florierender Nutzung von Werkverträgen/Zielerreichungsboni): "John James was the factory man (...). If he picked up a reel out of the tray reels some finisher just made, and there was something wrong with it, he got a hammer, and he smashed them all up, and the fellow lost even his reached wages, and he didn't get payed" - James Hardy
Hier eine nicht verlässliche Angabe:
http://www.sglgroup.com/cms/internation ... _locale=en
SGL ist ein deutsch/amerikanischer Konzern, der auch die hier in Rede stehenden "Prepregs" (also mit thermisch aktivierbarem Epoxy imprägnierten Carbon Fabrics) herstellt. Es ist zu hören, daß wenn Frau Klatten mal wieder ein paar Hundert Millionen über hat, sie diese u. a. in diese SE steckt...
Ein Lanxess-Mann sagte mal, daß alle Golfbälle aus China kämen, daß aber in allen Polybutadien aus Leverkusen (richtigerweise: Dormagen, s. http://techcenter.lanxess.com/pbr/emea/ ... .jsp?pid=6) steckt. Würde mich also nicht wundern, wenn in jeder zweiten China-Rute europäisches Halbzeug verbaut würde - und sich die chinesischen Fabrikanten dann einen (schwäbischen, steirischen?) Mercedes G kaufen, um zu zeigen wie toll sie sind.
Gruß, Norbert
Hardy oder Burkheimer
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-
Mahi-Mahi
Re: Hardy oder Burkheimer
Hallo zusammen,
was ich an diesem Thread nicht ganz verstehe ist, dass ein Fliegenfischer eine Empfehlung braucht, zwischen zwei Ruten, um evntl. eine Entscheidung treffen zu können,
Ihm aber eigentlich nicht geholfen ist, weil es darum geht wer wo und wie fertigt. Das war doch gar nicht sein Anliegen oder
Aber wenn es eine Rute werden soll die hier gebaut wird dann denke ich in erster Linie an RST. (Fertigt nur handmade in D).
Die Ruten sind nicht in der untersten Preiskategorie zu finden, jedoch eine gute Hardy -oder Burkheimer auch nicht. Dann würde ich schon mal überlegen, wo ich mein Geld hintrage.
Ich selbst glaube, dass eine RST je nach Model es locker mit den beiden gefragten Modellen aufnimmt!
Ausserdem wird man, wenn man bei RST anruft, echt gut beraten und du darfst dorthin kommen und das Gerät selbst testen. Es berät einen sogar der Chef persönlich.
Liebe Grüße v. d. Ostalb
Harald
was ich an diesem Thread nicht ganz verstehe ist, dass ein Fliegenfischer eine Empfehlung braucht, zwischen zwei Ruten, um evntl. eine Entscheidung treffen zu können,
Ihm aber eigentlich nicht geholfen ist, weil es darum geht wer wo und wie fertigt. Das war doch gar nicht sein Anliegen oder
Aber wenn es eine Rute werden soll die hier gebaut wird dann denke ich in erster Linie an RST. (Fertigt nur handmade in D).
Die Ruten sind nicht in der untersten Preiskategorie zu finden, jedoch eine gute Hardy -oder Burkheimer auch nicht. Dann würde ich schon mal überlegen, wo ich mein Geld hintrage.
Ich selbst glaube, dass eine RST je nach Model es locker mit den beiden gefragten Modellen aufnimmt!
Ausserdem wird man, wenn man bei RST anruft, echt gut beraten und du darfst dorthin kommen und das Gerät selbst testen. Es berät einen sogar der Chef persönlich.
Liebe Grüße v. d. Ostalb
Harald
- cdc
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Re: Hardy oder Burkheimer
Hallo zusammen,
Das ist Made in Germany und macht Lust aufs fischen ab M3 geht es los,
aber auch die alten Feeling sind der Wahnsinn...
Lieben Gruß Jürgen
Das ist Made in Germany und macht Lust aufs fischen ab M3 geht es los,
aber auch die alten Feeling sind der Wahnsinn...
Lieben Gruß Jürgen
"Ein 12m-Wurf auf den Punkt macht mehr Sinn als ein 22m-Wurf in die Botanik."
- Harald aus LEV
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Re: Hardy oder Burkheimer
Lieber Dietmar,
ohne jetzt auf die Einzelheiten Deines Postings einzugehen, da es in Bezug auf mein Postings etwas das Thema verfehlt hat, möchte ich jedoch auf 2 der von Dir vorgebrachten Punkte eingehen.
1.
Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich Deutsche Arbeitnehmer für faul oder dergleichen halte, wie Du mir unterstellst. Ich habe das Wort "Deutsch" überhaupt nicht erwähnt. Warum denn auch, wenn es sich um ein englisches Unternehmen mit Produktion in England handelt?
Woher nimmst du denn Deine Erkenntnisse über koreanische Arbeitnehmern? Und ich spreche nur über Korea, nicht über andere Staaten. Man kann nur vergleichen, was man kennt. Warst Du schon einmal in Korea? Ich schon mehrmals in den letzten Jahrzehnten. Und ich kann dir sagen, was die in den letzten 25 Jahren auf die Beine gestellt haben, sucht seinesgleichen.
Es ist nur so, dass fast zu jeder Schonzeit dieselbe Sau durchs Dorf getrieben wird. Die bösen Ostasiaten machen unsere Wirtschaft kaputt.
Hier jammern wir immer noch auf sehr hohem Niveau.
Ich persönlich war vor einigen Jahren auch noch bei einem Global Player angestellt der Konkurs angemeldet hat. Hier waren es nicht die bösen Ostasiaten, sondern das deutsche Management, dass die Zeichen der Zeit verschlafen hat, und plötzlich standen in Deutschland etwa 2.500 Leute auf der Straße. Die Zulieferer und sonstigen Abhängigen nicht mit gerechnet. Was nun? Da heißt es, die A...backen zusammenpressen und etwas anderes machen!
Da hilft auch keine German Angst, die behindert nur.
2. habe ich überhaupt keine - und schon gar keine negative - Aussage zu Burkheimer Ruten gemacht. Weder in Bezug auf die Verarbeitung, die Materialqualität oder das Wurfverhalten. Daher wundere ich mich über Deine aggressiven Äußerungen. Im Gegenteil habe ich dazu geraten, sich beide Ruten genau anzusehen und auszuprobieren und schließlich die zu kaufen, mit der der Threadersteller am Besten zurechtkommt. So what? Du verteidigst die Burkies ja, als hättest Du sie selbst von Hand gedengelt.
Meine Empfehlung habe ich aus gutem Grund gegeben. Vor Jahren sollte ich mal 2 Ruten verschiedener Hersteller testen. Die eine war eine Augenweide mit den besten Komponenten und hervorragend verarbeitet. Die andere war ebenfalls gut, aber eher Standardware. Als es dann ans Fischen ging, stellte sich heraus, dass die Augenweide bei weitem nicht an die Fähigkeit der Standardrute herankam und fast in allen Punkten unterlegen war.
Welche hättest Du gekauft, wenn Du die Wahl gehabt hättest?
Übrigens das waren weder Hardy noch Burkheimer.
Gruß
Harald
PS: Wie schon gepostet wurde, hilft diese Grundsatzdiskussion dem Fragesteller kein bisschen weiter. Deshalb sollten wir das hier beenden. Du hast Deinen Standpunkt dargelegt, ich den Meinen. Damit sollte es gut sein.
ohne jetzt auf die Einzelheiten Deines Postings einzugehen, da es in Bezug auf mein Postings etwas das Thema verfehlt hat, möchte ich jedoch auf 2 der von Dir vorgebrachten Punkte eingehen.
1.
Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich Deutsche Arbeitnehmer für faul oder dergleichen halte, wie Du mir unterstellst. Ich habe das Wort "Deutsch" überhaupt nicht erwähnt. Warum denn auch, wenn es sich um ein englisches Unternehmen mit Produktion in England handelt?
Woher nimmst du denn Deine Erkenntnisse über koreanische Arbeitnehmern? Und ich spreche nur über Korea, nicht über andere Staaten. Man kann nur vergleichen, was man kennt. Warst Du schon einmal in Korea? Ich schon mehrmals in den letzten Jahrzehnten. Und ich kann dir sagen, was die in den letzten 25 Jahren auf die Beine gestellt haben, sucht seinesgleichen.
Es ist nur so, dass fast zu jeder Schonzeit dieselbe Sau durchs Dorf getrieben wird. Die bösen Ostasiaten machen unsere Wirtschaft kaputt.
Hier jammern wir immer noch auf sehr hohem Niveau.
Ich persönlich war vor einigen Jahren auch noch bei einem Global Player angestellt der Konkurs angemeldet hat. Hier waren es nicht die bösen Ostasiaten, sondern das deutsche Management, dass die Zeichen der Zeit verschlafen hat, und plötzlich standen in Deutschland etwa 2.500 Leute auf der Straße. Die Zulieferer und sonstigen Abhängigen nicht mit gerechnet. Was nun? Da heißt es, die A...backen zusammenpressen und etwas anderes machen!
Da hilft auch keine German Angst, die behindert nur.
2. habe ich überhaupt keine - und schon gar keine negative - Aussage zu Burkheimer Ruten gemacht. Weder in Bezug auf die Verarbeitung, die Materialqualität oder das Wurfverhalten. Daher wundere ich mich über Deine aggressiven Äußerungen. Im Gegenteil habe ich dazu geraten, sich beide Ruten genau anzusehen und auszuprobieren und schließlich die zu kaufen, mit der der Threadersteller am Besten zurechtkommt. So what? Du verteidigst die Burkies ja, als hättest Du sie selbst von Hand gedengelt.
Meine Empfehlung habe ich aus gutem Grund gegeben. Vor Jahren sollte ich mal 2 Ruten verschiedener Hersteller testen. Die eine war eine Augenweide mit den besten Komponenten und hervorragend verarbeitet. Die andere war ebenfalls gut, aber eher Standardware. Als es dann ans Fischen ging, stellte sich heraus, dass die Augenweide bei weitem nicht an die Fähigkeit der Standardrute herankam und fast in allen Punkten unterlegen war.
Welche hättest Du gekauft, wenn Du die Wahl gehabt hättest?
Übrigens das waren weder Hardy noch Burkheimer.
Gruß
Harald
PS: Wie schon gepostet wurde, hilft diese Grundsatzdiskussion dem Fragesteller kein bisschen weiter. Deshalb sollten wir das hier beenden. Du hast Deinen Standpunkt dargelegt, ich den Meinen. Damit sollte es gut sein.
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
- Dietmar0671
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Re: Hardy oder Burkheimer
Hallo Harald,
Zu 1. Deine Aussage waren in vergleichender Weise...also, verglichen wenn nicht beispielsweise mit deutschen Arbeitnehmern. Das kann ohne weiteres auf andere Europäer übertragen werden.
Zu 2. Ich verteidige nicht. Ich verweise darauf, das Hardy Produkte in Korea produziert werden und hier zu Preisen verkauft werden auf dem Niveau "Made in England". Das ist eine Tatsache.
Korea zu kennen möchte ich nicht sagen. Ich war in den letzten drei Jahren beruflich 2x dort, bei einem Recoiler für Edelstahlwalzprodukte.
Über Jahre ist am Edelstahl nichts mehr edel. Unternehmen wie Outokumpo, Acerinox und Aperam, die größten Hersteller von Edelstahlflachprodukte stöhnen weil sie keine ausreichenden Margen mehr erzielen. Warum?
Koreanisch Recoiler, unter Anderen, kaufen billigst Rostfreicoils aus China, tafeln die ab und exportieren diese zu Dumpingpreisen nach Europa, und wir reden hier von 100.000de Tonnen, weil auf Grund der Überkapazitäten im asiatischen Raum und der mangelnden Nachfrage in dieser Wirtschaftsregion, nach Europa wo die Mengen dann angeschwemmt werden.
Dieser globale Tatsache folgend haben bei Outokumpo bereits 7.000 Mitarbeiter ihren Job verloren und wir Großhändler erzielen keine auskömmliche Marge mehr und schreiben auch rote Zahlen. Wie lange noch bis wir zu machen? Jammern wir hier auf hohem Niveau.
Das selbe Phänomen gilt für Stahl...die Überkapazitäten belaufen sich auf 40 % der Weltproduktion...zum größten Teil China verschuldet. Die Chinesen haben es jetzt Frau Merkel nachgemacht um den Stahlverbrauch im eigenen Land wieder anzutreiben: Abwrackprämien auf alte Seeschiffe ... mal eben auch kopiert mangels eigener Kreativität.
Vorgenanntes bezog sich nicht auf Korea allein...sondern von der von Dir angeführten Globalisierung. ...und kann auf viele Produkte übertragen werden.
Und bitte achte auf meine Interpunktion...oftmals endeten die Sätze mit einem Fragezeichen und nicht als Feststellung.
Aber vielleicht sind wir zu Kleingeistig um die Gesamtsituation der Globalisierung zu begreifen...warum wird Opel Bochum zugemacht? Ganz einfach, weil GM Opel nicht erlaubt hat auf dem asiatischen Markt zu expandieren...diese fette Beute wollte GM für seine eigenen, amerikanischen Marken..."Think American" eben!
Ok...jetzt wird zu ausschweifend und Komplex...und Du hast recht. Wir lassen dass jetzt hier enden.
Harald, ich wünsche Dir noch einen angenehmen Abend und ein schönes WE.
Viele Grüße
Dietmar
Zu 1. Deine Aussage waren in vergleichender Weise...also, verglichen wenn nicht beispielsweise mit deutschen Arbeitnehmern. Das kann ohne weiteres auf andere Europäer übertragen werden.
Zu 2. Ich verteidige nicht. Ich verweise darauf, das Hardy Produkte in Korea produziert werden und hier zu Preisen verkauft werden auf dem Niveau "Made in England". Das ist eine Tatsache.
Korea zu kennen möchte ich nicht sagen. Ich war in den letzten drei Jahren beruflich 2x dort, bei einem Recoiler für Edelstahlwalzprodukte.
Über Jahre ist am Edelstahl nichts mehr edel. Unternehmen wie Outokumpo, Acerinox und Aperam, die größten Hersteller von Edelstahlflachprodukte stöhnen weil sie keine ausreichenden Margen mehr erzielen. Warum?
Koreanisch Recoiler, unter Anderen, kaufen billigst Rostfreicoils aus China, tafeln die ab und exportieren diese zu Dumpingpreisen nach Europa, und wir reden hier von 100.000de Tonnen, weil auf Grund der Überkapazitäten im asiatischen Raum und der mangelnden Nachfrage in dieser Wirtschaftsregion, nach Europa wo die Mengen dann angeschwemmt werden.
Dieser globale Tatsache folgend haben bei Outokumpo bereits 7.000 Mitarbeiter ihren Job verloren und wir Großhändler erzielen keine auskömmliche Marge mehr und schreiben auch rote Zahlen. Wie lange noch bis wir zu machen? Jammern wir hier auf hohem Niveau.
Das selbe Phänomen gilt für Stahl...die Überkapazitäten belaufen sich auf 40 % der Weltproduktion...zum größten Teil China verschuldet. Die Chinesen haben es jetzt Frau Merkel nachgemacht um den Stahlverbrauch im eigenen Land wieder anzutreiben: Abwrackprämien auf alte Seeschiffe ... mal eben auch kopiert mangels eigener Kreativität.
Vorgenanntes bezog sich nicht auf Korea allein...sondern von der von Dir angeführten Globalisierung. ...und kann auf viele Produkte übertragen werden.
Und bitte achte auf meine Interpunktion...oftmals endeten die Sätze mit einem Fragezeichen und nicht als Feststellung.
Aber vielleicht sind wir zu Kleingeistig um die Gesamtsituation der Globalisierung zu begreifen...warum wird Opel Bochum zugemacht? Ganz einfach, weil GM Opel nicht erlaubt hat auf dem asiatischen Markt zu expandieren...diese fette Beute wollte GM für seine eigenen, amerikanischen Marken..."Think American" eben!
Ok...jetzt wird zu ausschweifend und Komplex...und Du hast recht. Wir lassen dass jetzt hier enden.
Harald, ich wünsche Dir noch einen angenehmen Abend und ein schönes WE.
Viele Grüße
Dietmar
Ich bin in 5 Minuten wieder zurück, gehe fischen, unbedingt alle 5 Minuten neu lesen
- Harald aus LEV
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- Registriert: 28.09.2006, 11:08
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- Danksagung erhalten: 653 Mal
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Re: Hardy oder Burkheimer
Hallo Dietmar,
die Prognose Deiner Branche ist sicherlich übel, wie Du sie beschreibst. Aber wir ändern nichts daran.
Wie gesagt, ich bin da auch durch gegangen und glaube mir, auch danach geht es weiter und nicht unbedingt schlechter.
Man muss nur flexibel und offen bleiben.
Ich wünsche Dir, dass es nicht dazu kommt und wenn, dass Du die Kurve kriegst.
Dir ebenfalls ein schönes Wochenende.
Gruß
Harald
die Prognose Deiner Branche ist sicherlich übel, wie Du sie beschreibst. Aber wir ändern nichts daran.
Wie gesagt, ich bin da auch durch gegangen und glaube mir, auch danach geht es weiter und nicht unbedingt schlechter.
Man muss nur flexibel und offen bleiben.
Ich wünsche Dir, dass es nicht dazu kommt und wenn, dass Du die Kurve kriegst.
Dir ebenfalls ein schönes Wochenende.
Gruß
Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg






