Switch / Zweihand Rute

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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Martin 1960
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von Martin 1960 »

Hallo Peter.
Postman76 hat geschrieben:Aber wenn´s um Wurfweiten geht ist ne Switchrute wohl auch am Baltikum nicht so dumm, oder?
Naja, also, Switchruten werfen eigentlich nicht weiter, da der Doppelzug mit einer Switchrute,
nicht unmöglich, aber schwieriger ist.
Wirft man mit der Switchrute "überkopf", dann benutzt man ja meistens den Knauf als Unterstützung.

Aus diesem Grund sind Einhandruten, geht es nur um die Wurfweite, sicherlich besser.

Aber eine Switchrute macht den Fliegenfischer flexibler
und, und gerade, bei wechselnden Windrichtung.
Weht der Wind, mal wieder, genau auf den Wurfarm, kann man gut und bequem "unterhand" werfen.

Nach meiner Meinung sollte eine Switchrute nicht zu lang sein, (so um bei 10'6 ft),
denn längere Ruten ermüden den Werfer doch sehr schnell (langer Hebel)
und gerade das Fischen "am Baltikum" ist ja Fischsuchen mit 1000-Würfen. :mrgreen:

Ich würde Dir empfehlen, Deine Switchrute so zu wählen,
das sie zu den Schnüren Deiner Einhandrute passt.
Somit kann man vorort, am Wasser entscheiden,
welchen Rutentyp man einsetzen will.
Zuletzt geändert von Martin 1960 am 06.02.2014, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
Freundlicher Gruss, Martin

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
Postman76
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von Postman76 »

Hallo!

erstmal danke für Eure Tipps.
Der Einsatzfall ist bei mir eher das Hechtfischen als das Mefofischen. Hätte ich vielleicht etwas genauer spezifizieren müssen.
Wenn man der Fachpresse glauben schenkt, muß man sich ja fast für jede Fischart am besten 1 Rute aber mindestens 2 Rollen kaufen :lol:
Mir geht´s drum einen Überblick zu kriegen für was eine Switchrute eigentlich sinnvoll ist. Darüber hinaus habe ich über Hechtfischen mit Switchrute auch noch nicht viel gehört.

TL

Peter
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There´s a fine line between fishing and standing on the shore like an idiot - Steven Wright
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orkdaling

Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von orkdaling »

@ Peter,
Sinn und Zweck der Switch ist nicht auf unterschiedliche Fischarten reagieren zu kønnen sondern auf die Bedingungen vor Ort.
Dem Hecht ist es relativ egal mit welcher Rute du wirfst, der Forelle und dem Lachs auch aber wenn du pløtzlich eine Stelle ohne Rueckraum hast, dann erkennst du den Vorteil der Switch, weil du sie ja auch wie die Zweihand werfen kannst.
Außerdem bist du flexibel in bezug auf Schnur und Rollenwechsel. Bei absolut gleich bleibenden Bedingungen kannst du dich vorher auf der Rutentyp festlegen.
Gruss
Hendrik
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cdc
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von cdc »

Guten Abend,
ich möchte mich nicht diesen Rutentyp verschließen und würde gerne wissen,
was für Vorteile so eine Rute mir wirklich bringt??? Warum sollte ich eine so lange
Rute über Kopf werfen??? Oder sie benutzen, nur weil ich keinen Freiraum
nach hinten habe??? So viel ich mir auch Gedanken mache wofür ich mir eine
Umschaltrute zulegen sollte ob nun im Stillwasser oder am Fließgewässer,
ich finde für mich keine Argumente und wenn schon, dann würde ich sie nur
Unterhand werfen aus Fun...

Viele Grüße Jürgen
"Ein 12m-Wurf auf den Punkt macht mehr Sinn als ein 22m-Wurf in die Botanik."
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Thomas E.
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von Thomas E. »

Hallo Jürgen,

ich habe zwar viele Ruten, doch ist auch keine Switch Rute dabei. :wink:

Echte Vorteile sehe ich für diesen Rutentyp eher nicht, doch das es "trendy" ist... 8)

Wenig Rückraum ist kein Argument, da man ja auch mit der Einhand den D- Cast ausführen kann.

Meine kürzeste (echte) Zweihandrute ist 360 cm in Kl. 8, so 27 gr. Wurfgewicht.
Wenige meiner Einhandruten enden bei bei einer Länge von max. 305 cm.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Martin 1960
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von Martin 1960 »

Hallo in die Runde der Switcher und angehenden Switcher.

Das wird dann ein etwas längeres Posting, wohl an.

Ich bin kein Wurf-Guru, aber vielleicht kann ich etwas helfen,
ich benutze ja schon seit vielen Jahre auch Switchruten.

cdc hat geschrieben:ich möchte mich nicht diesen Rutentyp verschließen und würde gerne wissen,
was für Vorteile so eine Rute mir wirklich bringt???
Postman76 hat geschrieben:Mir geht´s drum einen Überblick zu kriegen für was eine Switchrute eigentlich sinnvoll ist.

Eine Switchrute ist eine (kürzere, leichtere) Zweihandrute,
egal ob die Rute nun nach Einhandstandards, oder Zweihandstandards kassifiziert ist,
es bleibt eine Zweihandrute, die bestens zum Unterhandwerfen geeignet ist.

Ein grundlegender Unterschied zwischen Überkopfwerfen und Unterhandwerfen ist das (Schnur-, Vorfach-) Setup.
I.d.R. ist das Unterhandsetup "schwerer und länger" als das Überkopfsetup.

Bei Unterhandwürfen wird die Fliege, das Vorfach (auch der etwaige Polyleader oder auch Sink-Tip),
und etwaig auch etwas von der Spitze der Flugschnur,
im Wasser belassen, als Wasseranker benutzt.
Dieser Wasseranker wird, beim Rückschwung, bzw. Ausbilden des "D's",
mit benutzt um die Rute zu spannen, zu laden.

Und, dieses Gewicht des Wasserankers addiert sich nicht zusätzlich
zu dem nominal nötigem Gewicht der Schnur, des SK's
um die Rute optimal zu belasten.
Hingegen, betrachtet man dieses Unterhandsetup beim Überkopfwurf,
muss hier das Gewicht des Wasserankers
(die Fliege, das Vorfach (auch der etwaige Polyleader oder auch Sink-Tip),
zu dem Gewicht des Flugschnur addiert werden,
da ja das gesamte Gewicht die Rute (durch die sich komplett in der Luft befindliche Schnur) belastet.


Nun zum Switchen.

Warum ein so ein schwereres Setup wählen?
Nun, die Größe/das Gewicht der möglichen Fliege hängt ja von bewegten Schnurgewicht ab,
mit schwereren Schnüren kann ich auch größere, schwerere Fliegen werfen, auch Fliegen auf Haken 1/0 bis ... .
Auch kann ich schwere Sink-Tips vorschlaufen, weil es die Bedingungen gerade notwendig machen,
("mal lauern" wer da am Grund seht).

Wie werfe ich mit so einem schweren Setup überkopf?
Nun indem man mehr Schnur, bzw. weiter, einstrippt, bevor man zum Rückschwung ansetzt
und im Rückschwung nur soviel Schnur nachgibt, das es die Rute noch bewältigen kann, nicht überlastet wird.

Warum wirft man mit so einem schweren Setup überkopf?
Weil man weit eingestrippt hat, z.Bsp. weil man einen Nachläufer hatte,
oder um eine schwere Sinkschnur, Sinktip, oder auch überschwere Fliege (nassen Hechstraemer)
aus dem Wasser, an die Oberfläche, zu bekommen,
oder eben nur, weil man gerade diese "spinntane" Entscheidung getroffen hat,
weil man es ja kann, oder ..., .

Es gibt auch eine Kombination aus Überkopf- und Unterhandwurf, den ich häufig verwende.
Weit einstrippen und seitlich vom Körper "überkopf" werfen (wie kann ich es anders beschreiben?).
Die Schnur über dem Wasser, durch einen harten vorderen Stop, strecken lassen
und zum Rückschwung des Unterhandwurfes ansetzen, dabei den Rest des Schnur-Setups freigeben,
wassern lassen, "ankern setzen"
und im Unterhandwurf wieder gen Horizont abfeuern.

Auch fische ich gerne reine Sinkschnüre, (gerade bei viel Wind),
mit einer auftreibenden Fliege (Styropor eingebunden) und einem einfachen Tönnchenwirbel oder ein Schrotblei am Vorfach.

Wer das an der Einhand schon gemacht hat weiß wie kompliziert es ist die Schnur an die Oberfläche zu bekommen,
C-Pickup, etc.,
mit einer etwas längeren Switchrute und dem oben beschriebenen Kombiwurf ist das deutlich einfacher.

Im Endeffekt fische ich meine "leichte" WF/float Schnur, die ja auch zu der Einhandrute passt,
und (auf einer Ersatzspule) ein Switch-Setup.
Alles komplett fertig, also mit jeweiligem Vorfach.
Nur Fliege abknipsen, Schnur und Vorfach aufrollen, andere Spule wählen,
und meine Switchrute wird zur reinen Überkopfrute, oder umgekehrt.
Ich habe meine Einhandrute, sowie mein Switchrute dabei,
zwei Ersatzspulen (Sinkschnur, gepimpte WF) und ein paar Cheater, bzw. Polyleader.
So ärgere ich mich am Wasser nicht, den "benötigten" Teil des Getackels,
mal wieder Zuhause gelassen zu haben. :mrgreen:

Um Kosten zu sparen kann man eine alte WF-Schnur zum Switch-Setup pimpen.
Ich hatte das mal in einem anderen Thread, über Polyleader, beschrieben.

Vielleich habe ich meine Behauptungen jetzt besser dargestellt.
Martin 1960 hat geschrieben:Nach meiner Meinung sollte eine Switchrute nicht zu lang sein, (so um bei 10'6 ft),
denn längere Ruten ermüden den Werfer doch sehr schnell (langer Hebel)

Ich würde Dir empfehlen, Deine Switchrute so zu wählen,
das sie zu den Schnüren Deiner Einhandrute passt.

Aber eine Switchrute macht den Fliegenfischer flexibler
Egal ob Tiefwasser, Wind oder hoher Sonnenstand,
die Fliege kann ich dort hinbringen,
wo ich die Gräten vermute.

Und wer in die weite Welt des Skagit-Setup eintauchen möchte,
sollte unter "Laverda" und im Ergebnis unter Skagit suchen.

Edit: habe ein paar fehlende Buchstaben nachgepflegt. :oops:
Zuletzt geändert von Martin 1960 am 06.02.2014, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
Freundlicher Gruss, Martin

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
Ralph Hertling
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von Ralph Hertling »

Guten Morgen!
Ich nutze ab Schnurklasse 7 aufwärts sehr gerne "Switchruten", ich würde sie lieber als leichte, kürzere Zweihandruten bezeichnen, nahezu ausschließlich zweihändig.
Der Grund, warum ich dies tue ist ganz klar KOMFORT.
Meine Fischerei spielt sich leider meist nur im Urlaub ab. Dann fische ich oft mehrere Tage lang durch, durchaus oft auch unter widrigen Bedingungen. Spätestens am zweiten Tag tun mir dann, wenn ich mit einer Einhand fische, die Arme und Gelenke weh.
Da ich also lieber entspannt, ohne körperliche Beeinträchtigung und mit Freude fische nehme ich eine entsprechende Zweihandrute und kümmere mich wurftechnisch einen Dreck darum woher der Wind genau stürmt, denn beidseitig zu werfen ist zweihändig auch um Einiges leichter zu lernen.
Was dazu sicher auch beiträgt ist, dass ich täglich lediglich im Büro arbeite, kein Kraftsportler bin, und langsam an der 50 kratze.
Wenn ich an einem Forellenflüßchen fische, dann natürlich auch einhand ... obwohl, inzwischen habe ich da so ne lange, leichte Zweihand, die eine 6er und auch 5er Leine wirft ... weil Spaß macht es auch mit leichteren Schnurklassen. :wink: :P :!:
TL
Ralph
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cdc
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von cdc »

Hallo Thomas,

du bestätigst meine Ansichten übers Einhand und Zweihand Werfen....
Für mich kommt entweder die Einhand zum Einsatz oder die Zweihandrute und die
ausschließlich zum Lachs- und Meerforellen-fischen im Fluss.
Mit meinen 6,6 bis 9,6 langen Einhändern von # 2/3 bis # 9/10 decke ich für meine
Bedürfnisse alles ab, im Zweihandbereich von 12,6 bis 15,0 und # 7/8 bis # 11/12...
Ich frage mich nur wie konnten sich diese „Switch-Ruten“ durchsetzen und
vor allem scheinen sie ja doch einer große Beliebtheit...
Es kommt oft das Argument „plötzlich eine Stelle ohne Rückraum haben“ oder den ganzen
Tag „entspannt zu fischen“... Der Unterhand-, Rollwurf oder Switch-Cast funktioniert
genauso mit der Einhandrute und die Entspannung liegt bei jedem selbst...

Liebe Grüße Jürgen
"Ein 12m-Wurf auf den Punkt macht mehr Sinn als ein 22m-Wurf in die Botanik."
Magallan

Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von Magallan »

cdc hat geschrieben: Ich frage mich nur wie konnten sich diese „Switch-Ruten“ durchsetzen und
vor allem scheinen sie ja doch einer große Beliebtheit...
Es kommt oft das Argument „plötzlich eine Stelle ohne Rückraum haben“ oder den ganzen
Tag „entspannt zu fischen“... Der Unterhand-, Rollwurf oder Switch-Cast funktioniert
genauso mit der Einhandrute und die Entspannung liegt bei jedem selbst...
Hallo
Warum eine Switch?
Weil es mir ein effizientes “Über Kopf” Casten mit grossen Fliegen bei SEHR widrigen Windverhältnissen auf ordentliche Distanz, stehend in nicht unerheblich strömenden Wasser ermöglicht. Und der Gebrauch meiner 15' Zweihänder unter gleicher Bedingung einfach nur nervt.
Ergo: komfort und entspannt, denn: ganztägiges casten unter ähnlich widrigen Bedingungen mit der 8er Einhand ist Sport!!
Ich bin ja durchaus noch in “good shape” ;-) aber am Wasser bin ich gerne entspannt und geniesse die Fischerei, darum auch eine Switch, ne tolle Sache!

Gruss
Heiko
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von laverda »

Warum mit Switch oder Zweihand fischen?
Es macht einfach mehr Spaß :smt055 ................. und darauf kommt es letztendlich an.

Gruß vom platten Niederrhein
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
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cdc
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von cdc »

Hallo Casting-Freunde,
ich finde das viele die sich hier über eine"Switch-Rute" informieren wollen, in den Irrgarten geschickt werden und am Ende glauben das sie so was brauchen... Auch diese Ruten bedürfen einer vernünftigen Technik als Einhänder oder als Zweihänder... Auch an der Küste sehr ich keine Verwendung und was das Ermüden angeht, es sind die vielen Leerwürfe die auf ein Minimum reduziert werden müssen, dann kann man locker eine Woche entspannt durchfischen bei Wind und Wellen...

Liebe Grüße Jürgen
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orkdaling

Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von orkdaling »

Switch heisst ja wechseln/umschalten und daher ist der Eisatzbereich auch grøsser.
Fuer mich und wie ich hier lese auch fuer andere Sportfreunde macht eine Switch schon Sinn. Die einen nennen es Spassfaktor, die anderen entspannend und andere wieder (ich auch) sehen den Vorteil im schnellen wechseln von Schnur oder Rolle um auf andere Verhæltnisse zu reagieren.
Fehlender Rueckraum ist fuer mich schon ein Argument wenn ich zb schwere Streamer oder Lachsfliegen werfe und das im Fluss watend mit vielleicht seitlichen winden.
Die 15" brauche ich im grossen Fluss, unter anderem fuer die Schnurfuehrung/menden besonders wenns mal wieder etwas mehr strømt.
Fuers kleine Bergbæchlein brauch ich auch keine Switch.
Und so ziehe ich am Wochenende (Saison) mit einer 9"/#6, einer Switch 11"/#9 und einer 15"/#10 los und weil es nicht dunkel wird komme ich morgens entspannt nach Hause und hatte riessen Spass. So sehe ich das - andere haben andere Meinungen.
Gruss Hendrik
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von cdc »

Hallo Hendrik,
wenn ich dich richtig verstehe, dann benutzt du deine 11 #9 ausschließlich zum Unterhand werfen und nicht erst dann wenn ein über Kopf nicht mehr möglich ist... Wer den Unterhandwurf beherrscht mit der Zweihand wirf sowieso nie wieder über Kopf...Um unsere Passion ausüben zu können ist es hallt so, das man die Grundkenntnisse des Werfens beherrschen sollte....
Für mich hört sich das immer so an, das dieser Rutentyp von alleine ohne Energie wirft und das Einsatzgebiet unendlich ist...

Liebe Grüße Jürgen
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Thomas E.
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von Thomas E. »

Dietmar0671 hat geschrieben:
Der Unterschied liegt darin, dass eine Switchrute wie eine Einhand über Kopf geworfen werden kann...was mit der Zweihand nicht ist.

Die meisten Switchruten sind zwischen 10' und 11'.
Hallo Dietmar,

das sagst Du so...dann schau mal hier :
http://www.youtube.com/watch?v=XRUrSnfb7ws :badgrin:

Alles über 300 cm Rutenlänge werfe ich einhändig zumindest länger ungern !


Allerdings so 275 cm mit 18 gr. Wurfgewicht über den ganzen Tag, das ist normal hier an der Ostsee.

Kommt der Wind von der "falschen" Seite, so geht es fast genauso weit Backhand ( nicht Beach- Cast !)
Wer Probleme wie Ermüdung hat, sollte eher seine Technik überprüfen (lassen). :wink:

Zweihandruten bieten ja gerade auch wegen ihrer Länge gute Schnurmanipulation, da nehme ich nichts unter 12 ft.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Switch / Zweihand Rute

Ungelesener Beitrag von laverda »

Hi nochmal,
es wird häufiger das Küstenfischen angesprochen und daher mein Senf dazu.
An der Küste, wenn mit langsam sinkendem Schusskopf tief watend überwiegend überkopf geworfen wird und der Wind nicht zu arg bläst, fische ich gerne Switchruten/Zweihänder bis 12 Fuß, allerdings beidhändig ohne Doppelzug. Der extrem lange Hebel der Ruten macht das einhändige Werfen deutlich mühseliger als mit einer knackig flotten Einhändigen und die 13-Fuss-Stecken sind mir unter diesen Umständen einfach zu lang.
Bei stärkerem Wind bekomme ich mit ordentlich Zugunterstützung einhändig deutlich höhere Schnurbeschleunigung für flache Würfe knapp über den Wellenkämmen hin. Wenn es ruhig genug ist und im knietiefen Wasser und/oder Ufersaum gefischt werden kann, bringt mir die "echte" Zweihand unterhand geworfen aber immer noch am meisten Fun.

Man "braucht" eine Zweihand oder Switch nicht, außer vielleicht bei sehr hohen Schnurgewichten, die feinen Switch- und Zweihänder bis runter auf 10gr Schussgewicht (Einhand-#3) bieten aber eine ganz tolle Fischerei an allen Nicht-Klein(st) Gewässern mit allem, was "nass" angeboten wird.

Ich schätze mal, dass die Flifi-Kollegen, die nach Switch- und Zweihändern nachfragen, wohl alle keine Anfänger sind und selbst wissen, ob und wie sie das zweihändige Werfen am besten lernen. Ohne sehr viel Übung wird man gerade das Zweihändige Werfen nicht vernünftig erlernen. Das passende Schnurgewicht für die jeweilige Wurftechnik (überkopf, Spey, Skagit....) erstreckt sich über einen deutlich größeren Bereich als dies bei Einhändern der Fall ist. Aber wenn man den Bogen einmal halbwegs raus hat...........einfach nur genial.

Gruß vom platten Niederrhein
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
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