Hallo zusammen!!
Ich habe seit geraumer Zeit eine 6er Sage xi2.
Nun wollte ich mir mal nen passenden Schußkopf basteln.
Ich bin da noch etwas unschlüssig welches das optimale Gewicht für diese Rute wäre. Benutzt jemand diese Rute und wirft Schußköpfe damit?
Wenn ja, wäre ich an diesbezüglichen Erfahrungen sehr interessiert.
Welches Ausgangsmaterial (Marke) und welches Verfahren zur Anpassung erfolgreich angewendet wird interessieren mich besonders.
Ich habe mir schon überlegt, dass ein schwimmender-, ein intermediate -und ein fast sinking Schußkopf eines sinnvolles AnfangsEquipment für den ambitionierten StreamerFischer darstellen würde.
Dabei habe ich evtl. später mal die Küste (MeFo) und größere Binnengewässer im Hinterkopf.
TL
P.S.: Aktuell werfe ich damit eine 7er TriangleTaper BassLine ganz passabel, habe aber das Gefühl dass die Rute dabei leicht überlastet ist.
Dieses Gefühl kann mich aber auch täuschen, denn ich bin nicht der große Wurfkünstler und habe wenig vergleichbare Erfahrung.
Bis später
xi 2 SK-Gewicht ?!?
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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Out-Cast
SKs/Gewichte etc. für die Xi2
Moinsinger, Bis später,
dass die 7er TT Bass Taper für die Rute zu schwer ist, würde ich auch attestieren. Auch, wenn die Werksaufbauten der Serie etwas mehr Gewicht brauchen, um einigermaßen zu arbeiten.
Wenn du mit der Rute am/im Fluss fischen möchtest, auf ein SK-Taper Wert legst und einigermaßen flexibel sein möchtest, würde ich dir z.B. zu einer Loop Opti-Stream #6 sowie entsprechende Polyleader in intermediate, sink und superfast sinking raten (abhängig vom Einsatzgebiet). Zumal du damit günstiger unterwegs bist, als würdest du dir drei Marken-Schussköpfe zulegen.
Willst du mit der Rute an die Küste und bei Schusskopftapern bleiben, nimm entweder z.B. die Opti als Still #6 oder einen Vision Schusskopf #6. Natürlich gehen auch andere SKs. Vom Keulengewicht würde ich jedenfalls auf keinen Fall über ca. 15 Gramm gehen.
Ansonsten kann ich dir als Vollschnur die Guideline RS #6 ans Herz legen. Die fällt guidelinetypisch etwas schwerer aus (dürfte die Rute also gut aufladen), lässt sich (vor allem bei Wind) exzellent in der Luft halten und transportiert auch etwas größere Fliegen. Alternativ geht vielleicht auch noch eine Pounch #5, wobei ich die Keulenlänge für eine 9´-Rute nicht ganz ideal finde. Einkürzen würde natürlich gehen, dann aber gleich konsequent 50-70cm von der Spitze ab.
Grüßinger, F.
dass die 7er TT Bass Taper für die Rute zu schwer ist, würde ich auch attestieren. Auch, wenn die Werksaufbauten der Serie etwas mehr Gewicht brauchen, um einigermaßen zu arbeiten.
Wenn du mit der Rute am/im Fluss fischen möchtest, auf ein SK-Taper Wert legst und einigermaßen flexibel sein möchtest, würde ich dir z.B. zu einer Loop Opti-Stream #6 sowie entsprechende Polyleader in intermediate, sink und superfast sinking raten (abhängig vom Einsatzgebiet). Zumal du damit günstiger unterwegs bist, als würdest du dir drei Marken-Schussköpfe zulegen.
Willst du mit der Rute an die Küste und bei Schusskopftapern bleiben, nimm entweder z.B. die Opti als Still #6 oder einen Vision Schusskopf #6. Natürlich gehen auch andere SKs. Vom Keulengewicht würde ich jedenfalls auf keinen Fall über ca. 15 Gramm gehen.
Ansonsten kann ich dir als Vollschnur die Guideline RS #6 ans Herz legen. Die fällt guidelinetypisch etwas schwerer aus (dürfte die Rute also gut aufladen), lässt sich (vor allem bei Wind) exzellent in der Luft halten und transportiert auch etwas größere Fliegen. Alternativ geht vielleicht auch noch eine Pounch #5, wobei ich die Keulenlänge für eine 9´-Rute nicht ganz ideal finde. Einkürzen würde natürlich gehen, dann aber gleich konsequent 50-70cm von der Spitze ab.
Grüßinger, F.
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walleye
Hallo Grüßinger!!!
Vielen Dank für Deine Erfahrungen.
Solche fundierten Beiträge hatte ich mir erhofft!
Besitzt Du eine solche Rute selbst? Wenn ja, wofür setzt Du sie bevorzugt ein?
Ich vergaß, dass ich auch eine 6er Punchpro für die Rute habe, aber bislang nur mal ein wenig am "CastingPool" damit geworfen habe.
Irgwendwie war mir mit der BassTaper mehr Leben damit drin.
Und Du meinst sogar eine 5er wäre besser?
Zudem ... hmmm ... hab ich mal in die AFTMA-Tabelle geschaut.
Wenn Du von 15 Gramm maximal für die Rute sprichst, dann sagt mir die Tabelle doch, dass das dann schon eine schwere 8er, ja fast eine leichte Klasse 9 wäre.
Hui ... da stimmt dann aber doch was überhaupt nicht, oder?
Was hast Du denn als optimale Keulen- oder SchußkopfLänge im Hinterkopf für eine 9 Fuß-Rute, unabhängig von der Leinenklasse?
Ich habe auch noch eine 8er xi2, für die ist die 8er Pounch für mein Gefühl fast zu leicht, vor allem bei Wind.
Danke soweit!!
CU
Ralph
Vielen Dank für Deine Erfahrungen.
Solche fundierten Beiträge hatte ich mir erhofft!
Besitzt Du eine solche Rute selbst? Wenn ja, wofür setzt Du sie bevorzugt ein?
Ich vergaß, dass ich auch eine 6er Punchpro für die Rute habe, aber bislang nur mal ein wenig am "CastingPool" damit geworfen habe.
Irgwendwie war mir mit der BassTaper mehr Leben damit drin.
Und Du meinst sogar eine 5er wäre besser?
Zudem ... hmmm ... hab ich mal in die AFTMA-Tabelle geschaut.
Wenn Du von 15 Gramm maximal für die Rute sprichst, dann sagt mir die Tabelle doch, dass das dann schon eine schwere 8er, ja fast eine leichte Klasse 9 wäre.
Hui ... da stimmt dann aber doch was überhaupt nicht, oder?
Was hast Du denn als optimale Keulen- oder SchußkopfLänge im Hinterkopf für eine 9 Fuß-Rute, unabhängig von der Leinenklasse?
Ich habe auch noch eine 8er xi2, für die ist die 8er Pounch für mein Gefühl fast zu leicht, vor allem bei Wind.
Danke soweit!!
CU
Ralph
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Out-Cast
Moinsinger, Ralph ;-)
Dass dir die 8er Pounch auf der 8er Xi2 bzw. die gleiche Kombi in #6 etwas zu leicht vorkommt, kann gut sein. Ich habe die Ruten von #6-8 mit jeweils passenden Schnurklassen geworfen und fand die Ruten alle durchweg zu hart. Dann bin ich jeweils eine Schnurklasse hochgegangen, was deutlich besser funktionierte. Das liegt am Werksaufbau.
Ich selbst fische die Xi2 als 7er, einstegberingt, mit einer 6er Pounch, Keulengewicht 16,3 Gramm - da sieht die Sache dann ganz anders aus.
Die Rute hat zwar ein enormes Spektrum und wirft Schnüre von #7-8/9, aber am besten gefiel mir die Kombination mit der leichteren Schnur. Und da z.B. die eine 6er Schnur (Scierra Avalanche), die ich auf der 7er getestet habe, 15,5 Gramm Keulengewicht hatte und etwas zu leicht war, habe ich daraus geschlossen, dass z.B. eine 6er Pounch (ohnehin eine 7er vom Gewicht) für deine 6er zu schwer sein würde. Des Weiteren darfst du nicht vergessen, dass ich dir zu Polyleadern geraten habe - die wiegen auch nochmal 1 1/2 bis 2 Gramm zusätzlich!
Zugegeben, die Xi2 ist echt gewöhnungsbedürftig (mag bestimmt nicht jeder), sicher keine Allround-Alltagsrute, dafür aber eine echte Weitenjägerin und zeigt an der Küste eben ihre starken Seiten. Die Kombination, die du hast, würde ich bedenkenlos an der Küste zum Einsatz bringen, bei wenig bis mittel oder stärkerem Wind. Am Fluss würde ich mich allerdings sich anders entscheiden, wahrscheinlich für eine Rute, die sich schneller auflädt und nicht ganz so rasant ist.
Was die Opti-Stream/Opti-Still betrifft: beide Schnüre fühlen sich aufgrund ihres Schusskopftapers schwerer an als sie sind. Doch aus meiner Erfahrung der letzten Jahre, würde ich sagen, dass Herr Andersson sehr präzise ist, was seine Schnurgewichte betrifft. Übrigens, ich richte mich persönlich lieber nach dem Gewicht der ganzen Keule und nicht nur nach der AFTMA-Geschichte. Schließlich werfe ich auch die ganze Keule (oder etwas mehr) und nicht irgendwie nur 9,15 Meter.
Was die Schusskopflänge für 9´-Ruten allgemein betrifft, würde ich dir eine Länge zwischen ca. 9 1/2 und max.10 1/2 Metern empfehlen. Ich finde, das lässt sich auch noch gut aufstellen und werfen, wenn du im Wasser stehst.
Insgesamt sind dass auch nur Eckdaten, Ralph. Du musst sicher etwas rumprobieren, um herauszufinden, was dir am besten liegt und sich für dein Wurfgefühl zusagt. Anfangs wirst du vermutlich besser zurrecht kommen, wenn du etwas mehr Gewicht nimmst (was beide Ruten problemlos abkönnen und 1-2 Gramm machen immer viel aus!). Hast du dich etwas eingeschossen und dich werferisch/technisch etwas vorgearbeitet, wirst du sicher mit dem Gewicht wieder runtergehen.
You´ll see. Grüßinger, Frank
Ich selbst fische die Xi2 als 7er, einstegberingt, mit einer 6er Pounch, Keulengewicht 16,3 Gramm - da sieht die Sache dann ganz anders aus.
Die Rute hat zwar ein enormes Spektrum und wirft Schnüre von #7-8/9, aber am besten gefiel mir die Kombination mit der leichteren Schnur. Und da z.B. die eine 6er Schnur (Scierra Avalanche), die ich auf der 7er getestet habe, 15,5 Gramm Keulengewicht hatte und etwas zu leicht war, habe ich daraus geschlossen, dass z.B. eine 6er Pounch (ohnehin eine 7er vom Gewicht) für deine 6er zu schwer sein würde. Des Weiteren darfst du nicht vergessen, dass ich dir zu Polyleadern geraten habe - die wiegen auch nochmal 1 1/2 bis 2 Gramm zusätzlich!
Zugegeben, die Xi2 ist echt gewöhnungsbedürftig (mag bestimmt nicht jeder), sicher keine Allround-Alltagsrute, dafür aber eine echte Weitenjägerin und zeigt an der Küste eben ihre starken Seiten. Die Kombination, die du hast, würde ich bedenkenlos an der Küste zum Einsatz bringen, bei wenig bis mittel oder stärkerem Wind. Am Fluss würde ich mich allerdings sich anders entscheiden, wahrscheinlich für eine Rute, die sich schneller auflädt und nicht ganz so rasant ist.
Was die Opti-Stream/Opti-Still betrifft: beide Schnüre fühlen sich aufgrund ihres Schusskopftapers schwerer an als sie sind. Doch aus meiner Erfahrung der letzten Jahre, würde ich sagen, dass Herr Andersson sehr präzise ist, was seine Schnurgewichte betrifft. Übrigens, ich richte mich persönlich lieber nach dem Gewicht der ganzen Keule und nicht nur nach der AFTMA-Geschichte. Schließlich werfe ich auch die ganze Keule (oder etwas mehr) und nicht irgendwie nur 9,15 Meter.
Was die Schusskopflänge für 9´-Ruten allgemein betrifft, würde ich dir eine Länge zwischen ca. 9 1/2 und max.10 1/2 Metern empfehlen. Ich finde, das lässt sich auch noch gut aufstellen und werfen, wenn du im Wasser stehst.
Insgesamt sind dass auch nur Eckdaten, Ralph. Du musst sicher etwas rumprobieren, um herauszufinden, was dir am besten liegt und sich für dein Wurfgefühl zusagt. Anfangs wirst du vermutlich besser zurrecht kommen, wenn du etwas mehr Gewicht nimmst (was beide Ruten problemlos abkönnen und 1-2 Gramm machen immer viel aus!). Hast du dich etwas eingeschossen und dich werferisch/technisch etwas vorgearbeitet, wirst du sicher mit dem Gewicht wieder runtergehen.
You´ll see. Grüßinger, Frank
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walleye
Hai!!
Vielen herzlichen Dank nochmals für den profunden fachlichen Austausch!!
Ich habe mir jetzt erst mal eine Feinwaage bestellt und werde in Zukunft aufs Gramm genau vorgehen.
Das mit den 1-2 Gramm pro PolyLeader ist natürlich auch wichtig zu beachten.
So gesehen müßte ich die Schußköpfe die ich mir evtl. in Zukunft für die 8er Rute zuschneide auch unterteilen in Köpfe für das MeFo-Fischen mit vergleichsweise "leichten" Fliegen und in Köpfe mit denen ich voluminöse und schwer zu werfende Streamer a la "halbes Hähnchen" zu werfen gedenke.
Würdest Du da konform gehen?
Ich denek mal dass man sich dann sowieso an maximale Wurfweiten von höchstens 15 Metern gewöhnen muss.
Wäre da nicht fast eine, sagen wir mal, 9-10er Zweihand in 14 Fuß angebracht um solche nassen Socken per Unterhand auf echte Weite zu bringen?
Wie auch immer ... ich denke da kann man sich wunderbar austoben, auf diesem Gebiet!!

Bis später
Ralph
Vielen herzlichen Dank nochmals für den profunden fachlichen Austausch!!
Ich habe mir jetzt erst mal eine Feinwaage bestellt und werde in Zukunft aufs Gramm genau vorgehen.
Das mit den 1-2 Gramm pro PolyLeader ist natürlich auch wichtig zu beachten.
So gesehen müßte ich die Schußköpfe die ich mir evtl. in Zukunft für die 8er Rute zuschneide auch unterteilen in Köpfe für das MeFo-Fischen mit vergleichsweise "leichten" Fliegen und in Köpfe mit denen ich voluminöse und schwer zu werfende Streamer a la "halbes Hähnchen" zu werfen gedenke.
Würdest Du da konform gehen?
Ich denek mal dass man sich dann sowieso an maximale Wurfweiten von höchstens 15 Metern gewöhnen muss.
Wäre da nicht fast eine, sagen wir mal, 9-10er Zweihand in 14 Fuß angebracht um solche nassen Socken per Unterhand auf echte Weite zu bringen?
Wie auch immer ... ich denke da kann man sich wunderbar austoben, auf diesem Gebiet!!
Bis später
Ralph






