Probleme mit Orvis Hydros LA V

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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gyrodactylus
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Probleme mit Orvis Hydros LA V

Ungelesener Beitrag von gyrodactylus »

Guten Tag liebe Fliegenfischerkolleg(innen),

da neu im Forum hier kurz eine Vorstellung:

Fischer seit 50 Jahren, Fliegenfischer seit 40 Jahren, 30 praktisch ohne Unterbrechung jährlich in Norwegen auf MF und Lachs.
In Deutschland mehr Jäger als Fischer! Hausgewässer: die Lahn

Hier mein Erfahrungsbericht:
Im späten Frühjahr 2011 erwarb ich bei meinem geschätzten Angelgerätehändler eine Orvis Hydros LA V.
Bis dahin habe ich in meiner dreißigjährigen „Lachs- und Meerforellenkarriere“
nichts anderes gefischt, als Hardy Salmon No.1 oder No.2.
Die Hydros machte mir einen sehr vernünftigen Eindruck und beim ersten Einsatz am Wasser in Norwegen war ich durchaus zufrieden mit dem Handling.
Der Spass hatte aber schnell ein Ende als sich meine gute, glatte Runningline (Durchmesse 0,9mm) das erste Mal zwischen die Seitenstege und die Rolle einfädelte! Nachdem sich dieses Dilemma zweimal wiederholte und offensichtlich konstruktionsbedingt ist, habe ich wegen der Gefahr, sofort nach dem Biss einen Fisch zu verlieren, weil alles klemmt, die Schnur wieder auf meine alte Hardy gespult.
Wieder zu Hause, reklamierte ich bei meinem Händler, aber alle Rollen gleichen Typs, die der Händler vorrätig hatte, waren mit demselben Manko behaftet.

Im Testbericht dieses Forums zur Hydros LA IV wird angegeben:

„Die zwei seitlichen Stege des Rollenrahmens greifen ausreichend tief in die entsprechende Nut auf der Spuleninnenseite hinein: ein Steg hinten, an dem sich der zweifach von Innen geschraubte Rollenfuß befindet und ein Steg vorne mittig für die Schnurführung. Die Gefahr eines ungewollten Durchrutschens von Schnur oder Vorfach zwischen Rollenrahmen und Spule wird durch die Bauweise wirkungsvoll minimiert.“

Diese Aussage kann ich für die Hydros LA V nicht bestätigen und ich halte diese Rolle regelrecht für unbrauchbar, wenn man nicht taudicke Runnigline verwendet.
Mein Angelshop hatte noch ein Vorläufermodell, der Hydros, nämlich die Battenkill am Lager, welche absolut nicht mit dem oben beschriebenen Problem behaftet ist.
Die Hydros LA V wurde vom Händler anstandslos zurückgenommen.

Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht?

Tight lines !

Jochen
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Frank.
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Re: Probleme mit Orvis Hydros LA V

Ungelesener Beitrag von Frank. »

Lieber Jochen,

nein - derlei Erfahrungen habe ich nicht gemacht! Aber der von dir gewählte Nickname provoziert - zumal dann, wenn er von einem MF- bzw. Lachsfischer gewählt wird - beinahe zwangsläufig eine Nachfrage, besonders angesichts der enormen Beliebtheit von Ektoparasiten in unseren Kreisen: Gyrodactylus salaris?

Neugierig - dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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troutteaser
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Re: Probleme mit Orvis Hydros LA V

Ungelesener Beitrag von troutteaser »

Hallo Jochen,

ich hatte vor einiger Zeit eine Hydros V-er zum Kauf ins Auge gefasst, mich dann aber wegen des besseren Qualtätseindrucks für eine Mirage V entschieden. Mit der letztgenannten Rolle bin ich zufrieden, nicht gerade günstig, aber top, wenn auch "made in Korea".
Ansonsten verwende ich zum Lachsfischen gerne die robusten und zuverlässigen Vosseler-Rollen vom Typ S2 und S3. Diese Modelle haben eine gute Bremse und ein angemessenes Schnurfassungsvermögen. Ich lege bei Lachsrollen großen Wert auf geringe Fertigungstoleranzen und Robustheit, weniger auf superleichtes Gewicht. Eine Lachsrolle ist meines Erachtens eher ein Werkzeug, weniger ein "Schnuckstück". Orvis ist aber grundsätzlich keine schlechte Wahl, meine ich.

Beste Grüße,
Emil
Zuletzt geändert von troutteaser am 27.02.2012, 21:30, insgesamt 3-mal geändert.
Fliegenfischen soll in erster Linie Spaß bringen!
gyrodactylus
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Gyrodactilus salaris

Ungelesener Beitrag von gyrodactylus »

Lieber Frank,
im Internetjungel noch einen brauchbaren Nicknamen zu finden, ist ja gar nicht so einfach!
Wenn auch gyrodactylus salaris für mich am liebsten garnicht existieren sollte, es gibt ihn nunmal und
man muss sich mit Ihm auseinandersetzen.
Im Übrigen hoffe ich, dass ich für salmo salar und salmo trutta als Fischer eine wenn auch nur geringe Gefahr während zwanzig Tagen
im Jahr darstelle. Da mache ich nämlich deren Habitat unsicher.
Also: habe null Provokation im Hinterkopf gehabt!
Wünsche schöne Tage!
Jochen
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Frank.
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Re: Probleme mit Orvis Hydros LA V

Ungelesener Beitrag von Frank. »

Danke!

Dein Frank
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Franz Kafka
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