Probleme mit Orvis Hydros LA V
Verfasst: 13.02.2012, 11:54
Guten Tag liebe Fliegenfischerkolleg(innen),
da neu im Forum hier kurz eine Vorstellung:
Fischer seit 50 Jahren, Fliegenfischer seit 40 Jahren, 30 praktisch ohne Unterbrechung jährlich in Norwegen auf MF und Lachs.
In Deutschland mehr Jäger als Fischer! Hausgewässer: die Lahn
Hier mein Erfahrungsbericht:
Im späten Frühjahr 2011 erwarb ich bei meinem geschätzten Angelgerätehändler eine Orvis Hydros LA V.
Bis dahin habe ich in meiner dreißigjährigen „Lachs- und Meerforellenkarriere“
nichts anderes gefischt, als Hardy Salmon No.1 oder No.2.
Die Hydros machte mir einen sehr vernünftigen Eindruck und beim ersten Einsatz am Wasser in Norwegen war ich durchaus zufrieden mit dem Handling.
Der Spass hatte aber schnell ein Ende als sich meine gute, glatte Runningline (Durchmesse 0,9mm) das erste Mal zwischen die Seitenstege und die Rolle einfädelte! Nachdem sich dieses Dilemma zweimal wiederholte und offensichtlich konstruktionsbedingt ist, habe ich wegen der Gefahr, sofort nach dem Biss einen Fisch zu verlieren, weil alles klemmt, die Schnur wieder auf meine alte Hardy gespult.
Wieder zu Hause, reklamierte ich bei meinem Händler, aber alle Rollen gleichen Typs, die der Händler vorrätig hatte, waren mit demselben Manko behaftet.
Im Testbericht dieses Forums zur Hydros LA IV wird angegeben:
„Die zwei seitlichen Stege des Rollenrahmens greifen ausreichend tief in die entsprechende Nut auf der Spuleninnenseite hinein: ein Steg hinten, an dem sich der zweifach von Innen geschraubte Rollenfuß befindet und ein Steg vorne mittig für die Schnurführung. Die Gefahr eines ungewollten Durchrutschens von Schnur oder Vorfach zwischen Rollenrahmen und Spule wird durch die Bauweise wirkungsvoll minimiert.“
Diese Aussage kann ich für die Hydros LA V nicht bestätigen und ich halte diese Rolle regelrecht für unbrauchbar, wenn man nicht taudicke Runnigline verwendet.
Mein Angelshop hatte noch ein Vorläufermodell, der Hydros, nämlich die Battenkill am Lager, welche absolut nicht mit dem oben beschriebenen Problem behaftet ist.
Die Hydros LA V wurde vom Händler anstandslos zurückgenommen.
Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht?
Tight lines !
Jochen
da neu im Forum hier kurz eine Vorstellung:
Fischer seit 50 Jahren, Fliegenfischer seit 40 Jahren, 30 praktisch ohne Unterbrechung jährlich in Norwegen auf MF und Lachs.
In Deutschland mehr Jäger als Fischer! Hausgewässer: die Lahn
Hier mein Erfahrungsbericht:
Im späten Frühjahr 2011 erwarb ich bei meinem geschätzten Angelgerätehändler eine Orvis Hydros LA V.
Bis dahin habe ich in meiner dreißigjährigen „Lachs- und Meerforellenkarriere“
nichts anderes gefischt, als Hardy Salmon No.1 oder No.2.
Die Hydros machte mir einen sehr vernünftigen Eindruck und beim ersten Einsatz am Wasser in Norwegen war ich durchaus zufrieden mit dem Handling.
Der Spass hatte aber schnell ein Ende als sich meine gute, glatte Runningline (Durchmesse 0,9mm) das erste Mal zwischen die Seitenstege und die Rolle einfädelte! Nachdem sich dieses Dilemma zweimal wiederholte und offensichtlich konstruktionsbedingt ist, habe ich wegen der Gefahr, sofort nach dem Biss einen Fisch zu verlieren, weil alles klemmt, die Schnur wieder auf meine alte Hardy gespult.
Wieder zu Hause, reklamierte ich bei meinem Händler, aber alle Rollen gleichen Typs, die der Händler vorrätig hatte, waren mit demselben Manko behaftet.
Im Testbericht dieses Forums zur Hydros LA IV wird angegeben:
„Die zwei seitlichen Stege des Rollenrahmens greifen ausreichend tief in die entsprechende Nut auf der Spuleninnenseite hinein: ein Steg hinten, an dem sich der zweifach von Innen geschraubte Rollenfuß befindet und ein Steg vorne mittig für die Schnurführung. Die Gefahr eines ungewollten Durchrutschens von Schnur oder Vorfach zwischen Rollenrahmen und Spule wird durch die Bauweise wirkungsvoll minimiert.“
Diese Aussage kann ich für die Hydros LA V nicht bestätigen und ich halte diese Rolle regelrecht für unbrauchbar, wenn man nicht taudicke Runnigline verwendet.
Mein Angelshop hatte noch ein Vorläufermodell, der Hydros, nämlich die Battenkill am Lager, welche absolut nicht mit dem oben beschriebenen Problem behaftet ist.
Die Hydros LA V wurde vom Händler anstandslos zurückgenommen.
Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht?
Tight lines !
Jochen